Dialog mit der Öffentlichkeit – konstruktiv und kontrovers

Jürgen Koß, EnBW-Mitarbeiter und Gemeinderat in Gundelsheim (Foto)

Als Energieversorgungsunternehmen sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Wir verstehen uns als einen anerkannten und verantwortlich handelnden Teil der Gesellschaft. Der offene Dialog mit unseren Kunden und der breiten Öffentlichkeit spielt für uns eine wichtige Rolle. Eines unserer zentralen Diskussionsforen ist der „Kommunale Energietag“. Damit bietet die EnBW Entscheidungsträgern aus Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg die Chance, sich über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen rund um den Energiesektor und die damit verbundenen Chancen für Kommunen zu informieren. 2008 folgten 1.200 kommunale Mandatsträger unserer Einladung, um gemeinsam mit verschiedenen Experten über Klimaschutz und Energieeffizienz zu diskutieren. Gerade Baden-Württemberg ist als führender Wirtschaftsstandort in Deutschland auf eine zukunftsgerichtete und leistungsfähige Energieversorgung angewiesen. Dies wollen wir in Zusammenarbeit mit den Kommunen erreichen.

Jürgen Koß, EnBW-Mitarbeiter und Gemeinderat in Gundelsheim (Foto)

Unsere Mitarbeiter, die politische Mandate in ihren Kommunen innehaben oder als Kommunalberater in unseren Konzerngesellschaften tätig sind, treffen sich seit 2005 regelmäßig im Rahmen des „Kommunal Forum“. Die rund 200 Mitglieder bilden sich gemeinsam fort und tauschen sich zu aktuellen kommunalpolitischen Themen aus.

Eine weitere wichtige Stütze unserer kommunalen Aktivitäten ist die EnBW Energiegemeinschaft. Seit vielen Jahren macht sich der eingetragene Verein für die Interessen des Handwerks, der Planer, der Architekten und der Hersteller stark. Er vermittelt aktuelles Expertenwissen, unterstützt tatkräftig bei der Kundengewinnung und hilft dabei, noch besser und effizienter zu arbeiten. Die über 2.200 Mitglieder der EnBW Energiegemeinschaft profitieren von diesem professionellen Austausch mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Fachbetrieben, Verbänden, Schulungszentren und unabhängigen Experten.

Foren für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

Jürgen Koß, EnBW-Mitarbeiter und Gemeinderat in Gundelsheim (Foto)

Im Jahr 2006 hat die EnBW als erstes deutsches Wirtschaftsunternehmen einen internationalen Klimakongress in Berlin veranstaltet, der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an einen Tisch brachte. Mit dem EnBW-Klimakongress, der 2009 zum vierten Mal stattfindet, nimmt die EnBW eine Vorreiterrolle in der energiepolitischen Diskussion über den Klimawandel ein. Darüber hinaus waren wir an der Gründung wichtiger Wirtschaftsinitiativen zum Klimaschutz beteiligt – das sind „2°– Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“, die BDI-Initiative „Wirtschaft für Klimaschutz“ und „3C – Combat Climate Change“ – und wir bringen uns nach wie vor aktiv in diese ein. Überdies ist die EnBW Mitglied von econsense, dem Forum Nachhaltiges Wirtschaften des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).

Eine wichtige Brückenfunktion üben auch die Repräsentanzen der EnBW in Stuttgart, Berlin und Brüssel aus. Die Nähe zu politischen Entscheidungsträgern ermöglicht einen kontinuierlichen Dialog über aktuelle energiepolitische Herausforderungen und Fragestellungen. Ein Beispiel hierfür ist der Energie- und WirtschaftsClub der EnBW, der regelmäßig stattfindet und sich an Entscheidungsträger aus Politik, Unternehmen und Verbänden richtet.

Im Jahr 2007 hat die EnBW zudem die Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg gegründet. Die Stiftung möchte einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge von Energiewirtschaft und Klimaschutz sowie zur Sicherung des Forschungsstandorts Baden-Württemberg leisten. Darüber hinaus bietet die Stiftung seit Mitte 2009 Schulen in Baden-Württemberg ihre Unterstützung bei der Leitbildentwicklung an. Dieses Angebot soll helfen, das Thema Energieeffizienz im fächerübergreifenden Unterricht oder in schulischen Arbeitsgemeinschaften zu verankern.

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