Projekt PSW Forbach
Die Natur plant mit
Ein Ausbaukonzept für den Natur- und Umweltschutz
Leistungsstärkere Pumpspeicherkraftwerke sind gut für den Klima- und Umweltschutz. Sie schonen wertvolle Rohstoffe, senken den CO2-Ausstoß – beispielsweise durch die Speicherung überschüssigen Stroms aus Windkraft – und helfen, Emissionen zu vermeiden. Andererseits stellt ein Infrastrukturprojekt wie der Ausbau Forbachs einen nicht unerheblichen Eingriff in die Natur dar.
Fest steht: Bei all unseren Überlegungen wird den Schutzgebieten im Forbacher Murgtal besondere Beachtung geschenkt. Wir arbeiten eng mit Sachverständigen zusammen, um Eingriffe auf ein Mindestmaß zu reduzieren und geeigneten Ausgleich zu schaffen. Ob Wasserschutzgebiet oder Areale für Naturschutz, Landschaftspflege und Forstwirtschaft – mit detaillierten Umweltverträglichkeitsstudien widmet die EnBW Kraftwerke AG diesen wichtigen Anliegen große Aufmerksamkeit. Denn die Erweiterung des Rudolf-Fettweis-Werks soll in jeder Hinsicht für ganzheitliches Denken und nachhaltiges Handeln stehen.
Auch wenn sich viele Fragen erst im Rahmen der weiteren Projektentwicklung beantworten lassen, stehen folgende Aussagen schon heute fest:
- Es wird keine zusätzliche Freileitungstrasse erforderlich, d.h. es werden weder neue Strommasten noch
zusätzliche Stromleitungen benötigt. - Es sind umfangreiche Ausgleichs- und Renaturierungsmaßnahmen geplant, um die Tier- und Pflanzenwelt so
weit wie möglich zu schonen. - Für das neue Oberbecken ist eine naturnahe Bepflanzung vorgesehen, damit sich die neuen Anlagenteile
möglichst harmonisch in die Landschaft einfügen. - Von den neuen Rohrleitungssystemen wird nach Abschluss der Arbeiten nichts zu sehen sein – sie werden
unterirdisch verlegt. - Zudem legt die EnBW Kraftwerke AG bei all ihren Projekten großen Wert darauf, die während einer
Bauzeit auftretenden Beeinträchtigungen für Anwohner, etwa durch Baulärm oder Baustellenverkehr, so gering wie möglich zu halten.
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