Speichertechnologie
Für eine sichere und klimafreundliche Versorgung unersetzlich
Pumpspeicherkraftwerke sind energiewirtschaftliche Allroundtalente. Sie können einerseits Energie speichern und sind andererseits innerhalb weniger Sekunden als Stromproduzenten am Netz. Damit helfen sie, den Energiebedarf zu decken, wenn andere Versorgungskapazitäten nicht ausreichen, und stellen bei Kraftwerksausfällen wichtige Notreserven bereit.
Energie in bedeutenden Mengen auf Abruf zu speichern ist eine der großen Herausforderungen für Energieerzeuger. Pumpspeicherkraftwerke sind hierfür noch immer die einzige wirklich effektive und großtechnisch anwendbare Möglichkeit. Wird elektrische Energie benötigt, strömt das in einem Oberbecken gestaute Wasser auf die Turbinen des im Tal liegenden Maschinenhauses, die den Generator antreiben. Ist zu viel Energie im Netz, beispielsweise bei einer Starkwindphase oder durch hohe Einspeisungen aus Photovoltaik-Anlagen, „verwandeln“ sich die Generatoren in Elektromotoren und treiben die Pumpen an, mit deren Hilfe das Wasser aus dem unteren Becken wieder in das obere Speicherbecken gelangt. Das Wasser steht nun erneut zur Stromerzeugung zur Verfügung. Diese Fähigkeit von Pumpspeicherkraftwerken, sowohl Energie aufzunehmen als auch abzugeben, hilft dabei, Stromerzeugung und Strombedarf besser auszubalancieren. Das macht Pumpspeicherkraftwerke unverzichtbar, wenn es darum geht, eine immer größer werdende Stromproduktion aus Wind und Sonne mit dem konventionellen Kraftwerkspark in Einklang zu bringen.
Funktionsweise eines Pumpspeicherkraftwerks
Was Pumpspeicherkraftwerke alles können
- Sie speichern große Mengen Strom wie eine gigantische Batterie.
- Sie liefern auf Abruf Strom für den Markt.
- Sie gleichen Schwankungen im Stromnetz aus.
- Sie gleichen Unregelmäßigkeiten bei der regenerativen Stromerzeugung durch Sonne oder Wind aus.
- Sie sind schnellstartfähig – das heißt: Sie bauen in Notfällen das Stromnetz schnell wieder auf.
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