Der Emissionshandel - Hintergrund und Ziele
Der Emissionshandel geht auf ein internationales Klimaschutzabkommen, das so genannte Kyoto-Protokoll, aus dem Jahr 1997 zurück. Darin haben sich die beteiligten 39 Industriestaaten verpflichtet, den Ausstoß klimaschädlicher Gase, wie zum Beispiel Kohlendioxid (CO2), zu senken. Die Europäische Union hat im Kyoto-Protokoll zugesagt, die durchschnittlichen Emissionen bis zum Jahr 2012 um acht Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu verringern.
Um diese Ziele zu erreichen, wurde als Hauptinstrument Anfang 2005 das europäische Emissionshandelssystem für Unternehmen eingeführt. Es soll bewirken, dass Emissionsminderungsmaßnahmen dort durchgeführt werden, wo sie volkswirtschaftlich am kostengünstigsten sind.