Konventionelle Energie
Kohle, Öl und Gas als Energieträger sind heute wesentlicher Bestandteil einer zuverlässigen und grundlastfähigen Energieversorgung. Auch in Zukunft werden sie in einem ausgewogenen Erzeugungsmix eine wichtige Rolle spielen. Beim derzeit geplanten Ausstieg aus der Kernenergie müssten konventionelle Kraftwerke diese Leistung ersetzen. Da bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas Kohlendioxid frei wird, würde der verstärkte Einsatz konventioneller Kraftwerke zu einem Anstieg der klimaschädlichen CO2-Emissionen führen.
Eines der vorrangigen Ziele der EnBW ist es daher, die Effizienz ihrer Anlagen zu steigern, um weniger Energieträger einsetzen zu müssen und gleichzeitig die Emissionen zu reduzieren. Die Kohlekraftwerke der EnBW gehören schon seit Jahren zu den modernsten in Europa.
Konventionelle Energie bei der EnBW in Zahlen
- 10 Kohlekraftwerke
- mit einer installierten Leistung von 6.579 MW
RDK 8 – unser neuer Steinkohleblock in Karlsruhe
Mit unserem Neubauprojekt im Karlsruher Rheinhafen bekennen wir uns zu unserer Heimatregion. Hier soll 2012 der hochmoderne Steinkohleblock RDK 8 in Betrieb genommen werden. Das Investitionsvolumen beträgt über 1 Mrd. €. Die neue Anlage zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und niedrige CO2-Emissionen aus. Darüber hinaus liegt der EnBW für diesen Standort die Genehmigung zur Umrüstung des Kraftwerksblocks RDK 6 zu einer modernen Gas- und Dampfturbinenanlage vor.
CCS-Technologie – Forschung für Kohlekraftwerke der Zukunft
Eine Möglichkeit, die schädlichen Auswirkungen der CO2-Emissionen auf das Klima zu reduzieren, bietet die so genannte CCS-Technologie (Carbon, Capture & Storage). Hier soll das entstehende CO2 abgeschieden, abtransportiert und an geeigneten Stätten tiefengeologisch gelagert werden. Die EnBW beteiligt sich aktuell an einem Forschungsprojekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, den hohen Energiebedarf der Abscheidung zu senken. Mit einer Marktreife der CCS-Technologie kann allerdings frühestens 2020 gerechnet werden.

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