Projektverlauf
Dezember 2011
Am 06.12.11 wird der Deckel zum Generatorschacht herausgehoben. Über den Schacht erfolgen anschließend der Ausbau der Einlaufkonturschalung und die spätere Hauptmontage der Maschine.
In der Unterwasserbaugrube werden derzeit die Auftriebsanker für die spätere Bodenplatte hergestellt. Im Bereich der Oberwasserbaugrube erfolgt weiterhin die Herstellung des Zulaufs Maschine 6.
November 2011
In der Hauptbaugrube ist die sog. Einlaufkontur fertig betoniert. Nach der Fertigstellung der Kranbahn-
fundamente für den Portalkran wird nun mit dem Abbruch des massiven Stahlbetonkragens im Bereich der Kranbahnschienen begonnen.
Oberwasserseitig wird derzeit die Bodenplatte zum Einlauf Maschine 6 (Lockstromturbine) bewehrt. Der Aushub der Unterwasserbaugrube ist abgeschlossen.
Oktober 2011
Im Oktober wird in der Hauptbaugrube weiterhin an der Erstellung der Anlagenräume gearbeitet. Außerdem wird das Podium, auf dem die bestehende Rechenreinigungsanlage entlangfährt, für die fünfte Maschine erweitert. Der spätere Wasser-Einlaufbereich, technisch Einlaufkontur, zum Leitapparat hin wird geschalt, bewehrt und teilweise betoniert.
Am 24.10.11 wird der 34 Tonnen schwere Generatorschachtdeckel in die Hauptbaugrube eingehoben, auf der Schalung der Einlaufkontur zum Leitapparat hin fixiert und anschließend einbetoniert. Bei der Hauptmontage werden durch diesen Schachtdeckel die Antriebswelle, der Stator, der Rotor und das Generatorgehäuse eingebaut.
Der Durchbruch der Schlitzwand für das Verlängern der Kranbahnschienen der Portalkräne ist erfolgt. Im Anschluss werden die Fundamente für die Kranbahnschienen errichtet.
Der Aushub der Unterwasserbaugrube ist weiterhin in vollem Gange.
In der Oberwasserbaugrube erfolgt zurzeit der Durchbruch der Schlitzwand im Bereich des Einlaufkanals Maschine 6 (Lockstromturbine). Außerdem wird die Ufermauer weiter abgetragen.
September 2011
In der Hauptbaugrube wird das spätere Rechenpodium eingebaut und Schal- und Betonierarbeiten zum Einbau weiterer Maschinenteile durchgeführt. Zudem finden vorbereitende Arbeiten für den Durchbruch der Schlitzwand im Bereich der Portalkräne statt. Nach dem Durchbruch der Schlitzwand werden die Kranbahnschienen der Portalkräne des bestehenden Kraftwerkes verlängert, um bei der Hauptmontage der Turbine die schweren Maschinenkomponenten in die Hauptbaugrube einzuheben. Der Aushub der Unterwasserbaugrube ist weiterhin in vollem Gange. In der Oberwasserbaugrube erfolgen weiterhin Bewehrungs- bzw. Betonierarbeiten an den oberen Stahlbetonsteifen, sowie das Abtragen der Ufermauer.
August 2011
In der Hauptbaugrube wird das untere Teil des Turbinengehäuses einbetoniert sowie die Herstellung der Anlagenräume fortgeführt. In der Oberwasserbaugrube erfolgen weiterhin Bewehrungs- bzw. Betonierarbeiten an den oberen Stahlbetonsteifen, sowie das Abtragen der Ufermauer. Die Weiterführung der Aushub und Abbrucharbeiten in der Unterwasserbaugrube laufen den ganzen August weiter.
Juli 2011
Parallel zu den Ausrichtungsarbeiten am Turbinengehäuse wächst das Kraftwerksgebäude in der Hauptbaugrube weiterhin rasant in die Höhe.
Im Bereich des späteren Kraftwerkeinlaufs wird die Ufermauer vor dem wasserseitigen Baugrubenabschluss mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen. In der Unterwasserbaugrube ist der Einbau der Stahlbetonsteifen bis zur Wasserlinie abgeschlossen und der Aushub in vollem Gange.
Juni 2011
Am 15.06.2011 wird ein weiteres Maschinenteil - das Turbinengehäuse - in die Hauptbaugrube eingehoben. Rund 100 Tonnen wiegt das Turbinengehäuse, das künftig die Turbinenwelle mit Laufrad und den Generator der neuen fünften Maschine trägt. Das Turbinengehäuse ist die zentrale Einheit, über die die Kräfte aus dem Betrieb der Turbine ins Bauwerk abgeleitet werden. Das Turbinengehäuse besteht aus zwei acht Meter hohen und 7,5 Meter breiten Teilen, die einzeln eingehoben werden. Vier Tage dauerte dieser Prozess, der mit dem Transport der Gehäuseteile vom Vormontageplatz des Kraftwerks zur Baustelle beginnt. Gefertigt wurden die Bauteile in Breschia, Italien.
Im Bereich der Unterwasserbaugrube laufen der Abbruch der Ufermauer und von unvorhergesehenen Hindernissen unter der Ufermauer mittels Kleinsprengungen. Der Aushub erfolgt parallel zum Einbau von weiteren Stahlbetonsteifen. Darüber hinaus finden die Bewehrungs- und Betonierarbeiten der aufsteigenden Wände im Bereich des Einlaufs und der Einbau der Anlagenräume in der Hauptbaugrube statt.
Mai 2011
In der Hauptbaugrube erfolgen weiterhin die Bewehrungs- und Betonierarbeiten der aufsteigenden Wände des Kraftwerksgebäudes. Parallel wird die Saugrohpanzerung in der Hauptbaugrube einbetoniert.
Im Bereich des späteren Kraftwerkeinlaufs wird derzeit die Molenwand vor dem wasserseitigen Baugrubenabschluss mit Höchstdruckwasserstrahl (1.500 bar) abgestrahlt.
Die Daueranker der Schlitzwand Unterwasserbaugrube Richtung Frankreich werden derzeit auf die Zugfestigkeit überprüft und anschließend gespannt. Daneben erfolgt die Herstellung von weiteren Stahlbetonsteifen in der Unterwasserbaugrube.
April 2011
Am Abend des 01. April 2011 wird die Saugrohrpanzerung, die zuvor auf dem Kraftwerksgelände zusammengeschweißt wurde, per Schwerlasttransport auf die Baustelle transportiert. Von dort aus wird sie am nächsten Morgen mit Hilfe eines Schwerlastkrans in die Hauptbaugrube eingehoben. Nachdem die Saugrohrpanzerung ausgerichtet ist, wird sie einbetoniert.
Parallel erfolgen in der Hauptbaugrube weiterhin die Bewehrungs- und Betonierarbeiten der aufsteigenden Wände des Kraftwerksgebäudes. Ende April wird die hoch bewehrte Einlaufsohle hergestellt.
März 2011
Nachdem die Kraftwerkssohle in der Hauptbaugrube hergestellt wurde, beginnen die Bewehrungs- und Betonierarbeiten der aufsteigenden Wände des Kraftwerksgebäudes. Bis Ende März ist das Fundament für die Saugrohrpanzerung in der Hauptbaugrube fertiggestellt.
Februar 2011
Auch den gesamten Februar hindurch laufen die Bewehrungsarbeiten für die Kraftwerkssohle sowie die Herstellung des Fundaments für die Saugrohrpanzerung in der Hauptbaugrube weiter. Die Anlieferung der Saugrohrpanzerung erfolgt am 23.02.11 per Schwerlasttransport. Insgesamt wird das Saugrohr mit einem Gesamtgewicht von 32 t in vier Teilen angeliefert und nun in den kommenden drei Wochen vor Ort zusammengeschweißt.
Die Saugrohrpanzerung befindet sich nach dem Einbau unmittelbar hinter dem Auslauf der Turbine. Aufgrund der hohen mechanischen Beanspruchung ist das Saugrohr auf den ersten sieben Metern hinter dem Laufrad zusätzlich mit Stahl gepanzert, weshalb man auch von der Saugrohrpanzerung spricht. Durch die optimierte Geometrie des Saugrohres wird der Wirkungsgrad der Maschine positiv beeinflusst. Der Durchmesser der Saugrohrpanzerung beträgt am Laufrad ca. sieben Meter am Übergang zum Beton rund 10 Meter.
Im Bereich der Oberwasserbaugrube ist die Herstellung der Bohrpfahlwand, die den wasserseitigen Abschluss der Oberwasserbaugrube bildet, Mitte Februar abgeschlossen. Anschließend erfolgt der Anschluss an die Schlitzwand mittels Bohrpfählen. Parallel dazu wird bereits die erste Stahlaussteifung zwischen den Schlitzwänden der Oberwasserbaugrube bewehrt und betoniert.
Die Schlitzwandarbeiten der Unterwasserbaugrube sind Mitte Februar abgeschlossen.
Januar 2011
Nach dem erfolgreichen Lenzen der Hauptbaugrube zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr ist die Errichtung des Baubehelfs abgeschlossen und der eigentliche Kraftwerksbau der 5. Maschine kann im neuen Jahr begonnen werden.
Insgesamt wurden für die Herstellung der Hauptbaugrube ca. 16.000 m³ Beton und ca. 3.000 t Stahl verbaut, sowie rund 54.000 m³ Erde ausgehoben.
Anfang Januar werden nach dem Säubern der Baugrubensohle Erdungsbänder an die Auftriebspfähle angeschlossen, um zu gewährleisten, dass jedes Bau- und Anlagenteil des neuen Kraftwerkes geerdet ist. Anschließend erfolgt der Einbau einer Ausgleichsschicht, auf der nun die Bewehrung für die zwei Meter starke Kraftwerksohle hergestellt werden kann. Gleichzeitig wird das Fundament für die Saugrohrpanzerung errichtet.
Im Bereich der Oberwasserbaugrube wird weiterhin an der Herstellung der Bohrpfahlwand, die den wasserseitigen Abschluss der Oberwasserbaugrube bildet, gearbeitet.
Die Herstellung der Baugrubenumschließung im Unterwasser läuft den ganzen Januar über weiter.
Dezember 2010
Mitte Dezember wird die 3 m starke Unterwassersohle in der Hauptbaugrube erfolgreich betoniert. Insgesamt werden 4.488 m³ Beton eingebaut. Rund 850 Betonmischer fahren dafür während der dreitägigen Einbaudauer auf die Baustelle. Wenn die Sohle ausgehärtet ist, kann der Lenzvorgang, also das Auspumpen der Baugrube, beginnen - nur drei Tage dauert es, bis ca. 33.000 m³ Wasser nach oben befördert sind. Am 30.12.2010 ist der Lenzvorgang abgeschlossen und die Baugrube trocken.
Des weiteren wird den ganzen Dezember über an der Herstellung der Bohrpfahlwand gearbeitet, die den wasserseitigen Abschluss der Oberwasserbaugrube bildet. Im Bereich der Unterwasserbaugrube schreitet die Herstellung der Schlitzwände weiter voran.
November 2010
In der Hauptbaugrube werden nach dem Einbau der Auftriebspfähle Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchgeführt, z. B. Zugversuche an ausgewählten Auftriebspfählen. Dabei wird die Zugfestigkeit des Ankers mit einer Zugkraft von 1,25 Kilonewton - das entspricht einer Last von 125 Tonnen - überprüft. Im Bereich der Oberwasserbaugrube beginnt im November die Herstellung der Bohrpfahlwand, die den wasserseitigen Abschluss der Oberwasserbaugrube bildet. Die Bohrpfähle haben eine Länge von 35 Meter und jeder Pfahl wird mit einem so genannten Doppel-HEB-Träger (Profilhöhe 900 mm) versehen.
Mitte November ist die Spundwand fertig gestellt, die die Baugrube wasserseitig im Unterwasser abschließt. Gleichzeitig werden die Schlitzwandarbeiten zur Herstellung der Unterwasserbaugrube wieder aufgenommen. Nachdem der Fischpass eine zusätzliche Aussteifung erhalten hat, wird die bestehende Rückverankerung des Fischpasses im Bereich der Schlitzwandtrasse abgebohrt.
Oktober 2010
Mittlerweile sind rund 90 Prozent der 224 Auftriebspfähle in der Hauptbaugrube eingebaut. Nach Fertigstellung der Grube kann im November 2010 mit dem Einbau der Unterwasserbetonsohle begonnen werden.
Seit Ende Oktober ist der HDI-Dichtblock unterhalb der Ufermauer im Bereich der Oberwasserbaugrube fertig.
Im Bereich der Unterwasserbaugrube wird von einem Ponton aus mit einem Großbohrgerät eine Spundwandtrasse freigebohrt. Die Spundwand mit einer Gesamtlänge von rund 60 Meter wird den wasserseitigen Baugrubenabschluss bilden. Des Weiteren wurden Ende Oktober die ersten Spundwandprofile gerammt.
September 2010
Bis Ende September wurden 60 der 224 Auftriebspfähle in der Hauptbaugrube eingebaut. Für diese Arbeit sind zwei Bohrgeräte auf Pontons im Zweischichtbetrieb im Einsatz.
Die Herstellung des HDI-Dichtblocks im Bereich der Oberwasserbaugrube nähert sich dem Abschluss. Ferner wurden bis zum Monatsende 120 von insgesamt 170 Düsenstrahlkörper fertig gestellt. Auch die Herstellung der Leitwände im Bereich der Unterwasserbaugruben schreiten im September weiter zügig voran.
Juli 2010
Der Aushub der Hauptbaugrube ist Ende Juli weitgehend abgeschlossen. Zum Abbrechen der letzten Hindernisse, die teilweise auf Höhe der Baugrubensohle liegen, wird ein Bohrgerät auf ein Ponton in die Baugrube gesetzt. Mit dem Bohrgerät wird in die Hindernisse gebohrt, um sie anschließend mit einem sog. hydraulischen Spaltzylinder abzubrechen.
Parallel dazu spülen Taucher mit einer Baggerpumpe die Schlitzwand unter dem Druckring frei.
An der Oberwasserbaugrube sind bis Ende Juli 170 Bohrungen durch die Ufermauer für die Herstellung des Dichtblocks unterhalb der Ufermauer durchgeführt worden. Durch diese Bohrlöcher wird nun das Injektionsgestänge des HDI-Bohrgeräts geführt. Außerdem wird mit der Herstellung des Dichtblocks (HDI-Verpressung) unterhalb der Ufermauer begonnen.
Um die tiefer liegende Arbeitsebene unterwasserseitig der B500 herstellen zu können, wird im Juli, eine Bohrpfahlwand zur Sicherung der B500 errichtet. Zusätzlich laufen Hindernisbohrungen im Bereich der Unterwasserbaugrube.
Juni 2010
Der Aushub der Hauptbaugrube läuft im Juni auf Hochtouren. Von ca. 49.000 m³ Aushubmaterial wurden bis Ende Juni bereits rund 40.000 m³ ausgehoben und abgefahren.
Zusätzlich müssen noch zahlreiche Hindernisse, darunter Betonteile und verpresste Drainagerohre unter Wasser abgebrochen und geborgen werden.
An der Oberwasserbaugrube beginnen die Arbeiten zur Herstellung einer überschnittenen Bohrpfahlwand, die den oberwasserseitigen Baugrubenabschluss bildet. Hierfür muss zuerst ein tiefliegender Dichtblock mit Hochdruckinjektion (HDI) unterhalb der bestehenden Ufermauer hergestellt werden.
Zur Herstellung der Unterwasserbaugrube wird vorgängig im Bereich der B500 die Schlitzwandtrasse freigebohrt.
Mai 2010
In der dritten Maiwoche wird der letzte Abschnitt des Druckrings der Hauptbaugrube betoniert. Ende Mai kann daher mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden. Der Aushub erfolgt im Zweischichtbetrieb. Zum Einsatz kommen zwei Seilbagger, die mit Schalengreifern (2,5 m³ bzw. 4,5 m³) ausgerüstet sind.
Ein wesentlicher Bestandteil der Anlagenerweiterung im Rheinkraftwerk Iffezheim ist die Unterwasserbaugrube. Sie soll unterhalb der bestehenden Fahrbahn angelegt werden. Um sie zu erstellen, muss die Fahrbahn der Bundesstraße B500 verlegt werden. In der Nacht vom 07. auf den 08. Mai wird hierfür eine Behelfsbrücke montiert.
Die Schlitzwandarbeiten an der Oberwasserbaugrube werden Mitte Mai abgeschlossen.
April 2010
Am 6. April 2010 wird der letzte Kopfbalkenabschnitt der Hauptbaugrube betoniert. Damit ist die Baugrubenumschließung durchgängig fertig gestellt. Nun wird für die Herstellung eines Stahlbeton-Druckringes in einer Tiefe von 13 Meter unter der Geländeoberkante mit dem Voraushub begonnen. In diesem Zuge werden weiterhin Reste der Geschwemmselgrube und Kranbahnfundamente abgebrochen. Der Druckring wird über sogenannte Anschlusseisen mit der Schlitzwand verbunden und zusätzlich mit GEWI-Stäben an den Kopfbalken „gehängt“. Der Druckring dient, wie auch der Kopfbalken, der Schlitzwandaussteifung. Ende April ist bereits ein Drittel des Druckringes fertig gestellt.
Für die Oberwasserbaugrube werden den ganzen April durch die Schlitzwände gefertigt.
März 2010
Anfang März wird auf der Baustelle des Rheinkraftwerks Iffezheim zur Erweiterung der bestehenden Anlage um eine fünfte Maschine ein wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen: Die letzte Lamelle der Hauptbaugrubenumschließung wird am 9. März 2010 betoniert.
Der Kopfbalken wächst bis Ende März um ein weiteres Drittel an und erreicht somit zwei Drittel seines endgültigen Volumens. Im gesamten Kopfbalken werden bis zur Fertigstellung ca. 350 t Bewehrungsstahl eingebracht und rund 1000 m³ Beton verbaut.
Um nach der Fertigstellung des Kopfbalkens mit dem Aushub beginnen zu können, werden die im Baugrund verbliebenen Überreste der alten Geschwemmselgrube und der Kranbahnfundamente im Voraus abgebrochen.
Für die Errichtung der Oberwasserbaugrube werden Mitte März die Schlitzwandarbeiten aufgenommen.
Februar 2010
Auf der Großbaustelle der Maschine 5, mit der das Rheinkraftwerk Iffezheim zu einem der größten Laufwasserkraftwerke Europas erweitert wird, sind bis Ende Februar die Schlitzwandarbeiten der Hauptbaugrube nahezu abgeschlossen - 39 von 42 Schlitzwandlamellen sind fertig gestellt. Zur gleichen Zeit wird der zweite Kopfbalkenabschnitt betoniert und wächst damit bereits auf ein Drittel seines späteren Umfanges an.
Weiterhin werden im Bereich der Haupt- und Unterwasserbaugrube Hindernisse im Baugrund beseitigt.
Das Einziehen der Kabel in die neue Kabeltrasse zwischen Kraftwerk und Umspannstation konnte im Februar ebenfalls abgeschlossen werden.
In der Nacht vom 19. auf den 20. Februar wurde im Bereich der Baustelle der Fahrbahnbelag der B 500 erneuert. Frostschäden und die erhöhte Belastung hatten zu Ausbrüchen und Rissen in der Asphaltdecke geführt. Für die Durchführung der Arbeiten wurde die B 500 über Nacht gesperrt und die Instandsetzungsarbeiten bis zum Morgen erfolgreich abgeschlossen.
Januar 2010
Auf der Baustelle beginnt das neue Jahr am 4. Januar: Die Tiefbauarbeiten für den Zubau der Maschine 5 im Rheinkraftwerk Iffezheim werden wieder aufgenommen. Die Baugrubenumschließung der Hauptbaugrube einschließlich Kopfbalken sind zusehends gewachsen. Ende Januar sind bereits 32 von 42 Schlitzwandlamellen fertig gestellt.
Mitte des Monats werden die Leitwände zur Herstellung der Schlitzwände im Bereich der Oberwasserbaugrube betoniert. Gleichzeitig wird die Ufermauer oberwasserseitig im Bereich der späteren Schlitzwandtrasse abgebohrt. Im Baufeld der Unterwasserbaugrube wird ein neues Arbeitsplanum zur Schaffung einer neuen Bohrebene hergestellt. Witterungsbedingt muss das Einziehen der Kabel in die neue Kabeltrasse zwischen Kraftwerk und Umspannstation auf Anfang Februar verschoben werden.
Dezember 2009
Die Erstellung der Schlitzwand erfolgt auch bei rekordverdächtigen Minustemperaturen im Dezember reibungslos. Der bereits fertig gestellte Schlitzwandabschnitt erhält am oberen Abschluss einen umlaufenden Stahlbetonkopfbalken von 4 Meter Breite und 2 Meter Höhe, welcher zur oberen Schlitzwandaussteifung dient. Wie bereits im vergangenen halben Jahr werden auch diesen Monat die bestehenden Hindernisse im Baugrund abgebohrt.
Ende Dezember werden die Dükerarbeiten abgeschlossen. Im Anschluss an die Spühlbohrarbeiten finden Erdbauarbeiten für die neue Kabeltrasse zwischen Kraftwerk und Dükerleitung statt. Hierbei wird ein neuer Kabelkanal vom Kraftwerk bis zur Dükerleitung gebaut.
November 2009
Im November wird weiter mit Hochdruck an der Erstellung der Schlitzwand gearbeitet. Insgesamt sind von den 42 Lamellen der Hauptbaugrube bereits 17 fertig gestellt, darunter eine Ypsilon-Lamelle, eine von vier Anschlusslamellen an der Ober- bzw. Unterwasserbaugrube. Die Hindernisbohrungen auf Unter- und Oberwasserseite gehen ebenso zügig voran. Die letzten Verbundpfähle zur Sicherung der Fugen von Ober- und Unterwasserufermauer werden hergestellt.
Die derzeitige Kabeltrasse zwischen Kraftwerk und Umspannstation, die durch den Brückenhohlkasten verläuft, wird vor dem Hintergrund einer anstehenden Brückensanierung aufgegeben. Die Kabelleitungen werden zukünftig in fünf neue Leerrohrtrassen unter der Rheinsohle verlegt. Hierfür müssen im Bereich des unteren Schleusenvorhafens im Spülbohrverfahren Leerrohre ca. 8 Meter unter der Flusssohle auf eine Strecke von 220 Meter eingebracht werden. In diese Rohre werden später beispielsweise die 110 kV-Kabel, eingezogen, die den im Kraftwerk erzeugten Strom zu der Umspannstation leiten. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im Januar abgeschlossen sein.
Oktober 2009
Nach den Arbeiten der vergangenen Wochen am Fischpass werden im Oktober die Schlitzwandarbeiten wieder aufgenommen. Parallel dazu werden auch diesen Monat die Hindernisbohrungen auf Unterwasser- und Oberwasserseite planmäßig fortgesetzt. Seit Beginn der Maßnahme wurden über 180 Bohrungen durchgeführt, die inzwischen eine Bohrlänge von ca. 4 Kilometern ergeben.
Zum Ende des Monats wird die Heberleitung für den Fischpass Nr. 3 montiert und erfolgreich in Betrieb genommen: Sie versorgt mit einer maximalen Durchflussleistung von rund 4 Kubikmetern Wasser pro Sekunde die Lockströmung des Fischpasses.
September 2009
Der Lockstromkanal des Fischpasses liegt im Baufeld und wird zum Monatsbeginn auf der Oberwasserseite verschlossen und verfüllt. Um während der Bauzeit die erforderliche Lockströmung für den Fischpasseinstieg Nr. 3 aufrechtzuerhalten, setzt die Bauleitung eine Heberleitung ein. Für die Stahlrohrleitung werden nun Auflagerfundamente hergestellt sowie am Zulaufkanal oberhalb der Lockstromturbine (Maschine 6) ein Einlauftrog aus Spunddielen gerammt. Die Hindernisbohrarbeiten erfolgen weiterhin auf Unterwasser- als auch auf Oberwasserseite, ihre Anzahl erhöht sich auf 130 Stück. Weitere Maßnahmen im Bereich des Ober- und Unterwassers sind Bohrungen an der Ufermauer, die mit Verbundpfählen gesichert wird. Dabei werden je vier Manschettenrohre in die Verbundpfähle eingebaut, um bei Bedarf die Fugen nachträglich verpressen zu können.
Nach nur acht Wochen Bauzeit wird am 14. September im Rahmen einer feierlichen Eröffnung das Bauinfocenter eingeweiht. Seitdem steht es dem Besucherverkehr offen und begleitet die Erweiterung des Standorts zu einem der größten Laufwasserkraftwerke Europas.
August 2009
Nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2012 wird das Rheinkraftwerk Iffezheim zu den größten Laufwasserkraftwerken Europas zählen und das größte seiner Art auf deutschem Boden sein. Im August stehen die Arbeiten für die Erweiterung der bestehenden Wasserkraftanlage ganz im Zeichen aufwändiger Bohrarbeiten. Die im Juli begonnenen Hindernisbohrungen auf Seiten von Ober- als auch Unterwasser werden fortgesetzt. Bis Ende des Monats werden nahezu 100 Hindernisbohrungen durchgeführt. Reiht man die Bohrflächen aneinander, entspricht dies einer Strecke von rund 2,5 Kilometern.
Juli 2009
Anfang Juli rollen die ersten großen Baumaschinen auf die Baustelle, die schon aufgrund ihrer Größe sehr eindrucksvoll sind: Vier 120 Tonnen Seilbagger zum Herstellen von Schlitzwänden für die Baugrubenumschließung und zwei Großbohrgeräte, die im Baugrund liegende Hindernisse entfernen sollen, stehen mit anderen Arbeitsmaschinen für ihren Einsatz parat. Im Bereich des Baufeldes sollen schrittweise drei Baugruben entstehen: In der Hauptbaugrube wird das Kraftwerksgebäude mit Turbine, Schaltanlage und den Betriebsräumen errichtet. In der Oberwasserbaugrube wird der Kraftwerkseinlauf, in der Unterwasserbaugrube der Kraftwerksauslauf hergestellt. Insgesamt werden auf der Baustelle rund 100.000 m³ Aushubmaterial bewegt sowie etwa 65.000 m³ Beton und ca. 10.000 t Bewehrungs- und Baustahl verbaut.
Als eine der ersten Baumaßnahmen werden bestehende Kranbahnfundamente und die Geschwemmselgrube abgebrochen, auf der Oberwasser- und Unterwasserseite zwei Schwergewichtsmauern gesetzt und die im Baufeld erforderlichen Arbeitsplani hergestellt. Anschließend werden mit den beiden Großbohrgeräten entlang der späteren Schlitzwandtrasse Hindernisse im Untergrund abgebohrt. Als nächste Maßnahme lässt die Bauleitung den Fischpasseingang Nr. 1 mit Deckeln schließen und gemeinsam mit Fischpasseinstieg Nr. 2 noch mit Beton verfüllen. Parallel wird im Bereich der späteren Hauptbaugrube an der Einrichtung von Leitwänden für die Führung des Schlitzwandgreifers sowie an der eigentlichen Schlitzwand gearbeitet. Die Schlitzwände bestehen aus rund 70 Lamellen, die jeweils 1,5 Meter dick und 45 Meter tief sind. In jeder Lamelle werden zwischen 60 und 100 Tonnen Bewehrungsstahl und 200 bis 400 Kubikmeter Beton verbaut. Die drei aneinander gereihten Baugruben werden jeweils ca. 50 Meter lang, bis zu 40 Meter breit und 35 Meter tief sein.
Für die Baustellenarbeiten, die im Bereich der B 500 notwendig sind, wird auf der Bundesstraße eine einseitige Verkehrsführung eingerichtet.
Damit Besucher einen sicheren Ausblick auf die Baustelle werfen und den Verlauf der Arbeiten verfolgen können, wird neben der Hauptbaugrube eine Besucherplattform errichtet. Zusätzlich beginnt der Bau des neuen Infocenters, das ab September Besucher des Rheinkraftwerks Iffezheim empfangen wird. Der Bau schreitet so zügig voran, dass noch im gleichen Monat der Innenausbau angegangen werden kann.
Juni 2009
Der französische Staatsrat gibt grünes Licht für die Kraftwerkserweiterung.
September 2008
Der Aufsichtsrat der RKI GmbH trifft den Baubeschluss zur 5. Maschine.
Juni 2008
Das Regierungspräsidium Karlsruhe erteilt für die deutsche Seite die wasserrechtliche Bewilligung und die baurechtliche Genehmigung zum Zubau einer 5. Maschine im Rheinkraftwerk Iffezheim.
Januar und März 2007
Die RKI GmbH reicht die Genehmigungsunterlagen für den Zubau einer 5. Maschine mit 38 MW Leistung bei den deutschen (Januar 2007) und den französischen (März 2007) Behörden ein.
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