Energie braucht Impulse
Konzern

Projektverlauf

Hier informieren wir Sie über wichtige Ereignisse in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (das aktuellste Geschehen steht ganz oben).

 

April 2010

 

Auch im vergangenen Monat ging der Bau zügig voran. Die Fassade um das Maschinenhaus und das Schaltanlagengebäude schließt sich immer mehr. Währenddessen finden im Inneren mehrere Tätigkeiten parallel statt. So werden beispielsweise im Erdgeschoss des Maschinenhauses die Speisewasser- und Kondensatpumpen montiert.

Ebenso zügig schreiten die Arbeiten am Kondensator fort. Über ihm werden die Turbinenteile montiert, so z. B. die Hochdruck- und die Mitteldruckteilturbine des Turbosatzes sowie zwei der drei Gehäuse der Niederdruckteile, die angeliefert und an ihren Einbauort verbracht werden.

Der Stahlbau des späteren Kesselhauses setzt sich fort. Der äußere Tragrost des Kessels wird ebenso wie die Kohlebunker montiert.

Ein weiteres Gewerk nimmt Gestalt an: der Kühlturm. Das Ringfundament ist fertig gestellt und das erste Viertel bis zu einer Höhe von 11 Metern betoniert. Auf dieser Ebene wird der Kühlturm mit großen Ventilatoren bestückt, was die Kaminwirkung unterstützt und eine effiziente Kühlung ermöglicht. So kann die Bauhöhe des Kühlturms auf 80 Meter begrenzt werden. Ein weiterer Beitrag zur Integration unseres Bauprojekts ist das umliegende Landschaftsbild.

 

März 2010

 

Mitte März erfolgen weitere Schwertransporte auf die Großbaustelle RDK 8. Drei Kondensatormodule werden über den Schiffsweg an die Ersatzübergangsstelle am Rheinufer nach Karlsruhe geliefert und durch den Ortsteil Daxlanden auf die Baustelle befördert. Ein Kondensatormodul hat ein Gewicht von ca. 210 Tonnen und eine Länge von ca. 20 Metern. Vor Ort werden sie an ihren endgültigen Bestimmungsort in das Maschinenhaus eingeschoben.

Auf der Fläche zwischen Kesselgerüst und Saugzug beginnt im März die Stahlbaumontage des Elektrofilters. Der Elektrofilter ist Teil der Rauchgasreinigungsanlage und reinigt im späteren Betrieb das Rauchgas  von staubförmigen Partikeln. Über 99,9% dieser sogenannten Flugasche wird hier abgeschieden – eine nahezu konkurrenzlos hohe Reinigung. Durch elektrische Aufladung lagert sich die Flugasche an den Niederschlagselektroden ab. Ein ständig arbeitendes Klopfwerk bringt diese Niederschlagselektroden zum Vibrieren, wodurch sich der Staubbelag löst und in den Ascheabzug fällt. Durch den Ascheabzug wird die Flugasche in ein Reststoffsilo befördert. Sie wird als Zuschlagstoff bei der Herstellung von Zement verwendet.

Auf dem Kesselgerüst wird ein Litzenhubsystem montiert, welches den inneren Tragrost schrittweise bis zur Kesseldecke heben wird, während von unten die Kesselwände samt Einbauten ebenfalls schrittweise montiert werden. Das gesamte Litzenhubsystem verfügt über eine maximale Hublast von ca. 5.000 Tonnen.

 

Februar 2010

Anfang Februar wird das letzte Bandagenmodul in das Kesselgerüst eingehoben. Das anschließende Einheben des äußeren Tragrostes ist Ende des Monats abgeschlossen. Parallel hierzu beginnt im Februar die Hubmontage der Bunkertaschen und -trichter in den Bunkerstahlbau. Von den Bunkertaschen aus gelangt die Kohle im späteren Betrieb durch die Bunkertrichter in die Kohlemühlen und wird dort staubfein gemahlen. 

Zur Mitte des Monats werden im Maschinenhaus die Lagerböcke des Turbosatzes vormontiert. Sie dienen zur Aufnahme der Welle zwischen den Teilturbinen und dem Generator. Des Weiteren werden Hauptbestandteile des Kondensators, die sogenannten Kondensatorhälse, im Maschinenhaus in die Endposition gehoben. Im Kondensator wird der über die Turbinenstufen abgearbeitete Dampf wieder zu Wasser kondensiert.

Ende Februar wird das zwischen Saugzuggebläse und dem Absorber der Entschwefelungsanlage vorgesehene Rohgaskanalstück positioniert. Der Rohgaskanal leitet das beim Verbrennungsprozess entstehende Roh- oder Rauchgas zu den Reinigungsanlagen. Das Saugzuggebläse fördert das Rauchgas durch die Rauchgasreinigungsanlagen.  Parallel dazu laufen vorbereitende Arbeiten zur Montage des Elektrofilters.

Zusätzlich finden im Februar Tiefbauarbeiten am Einleitbauwerk statt, das eine Länge von 42 Meter aufweist und sich von einer anfänglichen Breite von 4.60 Meter bis auf eine Breite von rund 25 Metern auffächert. Durch den Einleitkanal wird das Kühlwasser über das Einleitbauwerk in den Rhein geführt.

 

Januar 2010

Zu Beginn des neuen Jahres sind die Rohbauarbeiten an den Hauptgebäuden des hochmodernen Kraftwerksblocks RDK 8 weitestgehend abgeschlossen. In den nächsten Monaten werden die Montage der Anlagentechnik und des Kessels sowie des Elektrofilters und der Turbine auf der Tagesordnung der Großbaustelle stehen. Ebenso schreitet im Maschinenhaus die Montage des Kondensators weiter voran und im gesamten Gebäude können die Lüftungsanlagen installiert werden. Im Bereich der Rauchgasentschwefelungsanlage wird im Absorber der Tropfenabscheider und die erste Sprühebene  eingebaut. Parallel dazu wird am Gipssilo die Fassade angebracht.

Zur Monatsmitte wird bereits das erste von acht vormontierten Bandagenmodulen in das Kesselgerüst eingehoben. Bei den Bandagenmodulen handelt es sich um Hilfskonstruktionen, mit denen die sog. Sammler vorab in das Kesselgerüst eingehoben und vormontiert werden. In den Sammlern wird der  im Kessel auf viele einzelne Rohre (die noch im Inneren des Kesselgerüstes zu montieren sind), verteilte Dampf wieder zusammengeführt.  In den Kesselrohren findet der eigentliche technische Prozess des Dampfkessels statt: Wasser wird zunächst verdampft, um dann durch Zuführung weiterer thermischer Energie (Hitze durch das Verbrennen von Kohle) Druck und Temperatur des Dampfes so weit zu erhöhen, bis der Wasserdampf die gewünschte Energie enthält, die gebraucht wird um die Dampf-Turbine des Kraftwerks anzutreiben. Durch die Vorabmontage der Sammler mit Hilfe der Bandagenmodule müssen diese später nicht aufwändig durch die Kesselgerüstdecke eingebracht werden, sondern können schon frühzeitig in die Arbeiten integriert werden.

Ein großes Ereignis für den Baufortschritt – und ein spannendes für zahlreiche Zuschauer -  ist die Anlieferung und Montage des Generatorstators. Am 21. Januar erreicht der Generatorstator seinen Bestimmungsort im Maschinenhaus. In Polen gefertigt und per Schiff über den Nordostseekanal und Rotterdam nach Karlsruhe transportiert, wird er auf einer sogenannten Selbstfahrlafette vom Rhein über Daxlanden auf das Kraftwerksgelände RDK 8 befördert. Schon am nächsten Tag wird das 12,8 Meter lange und 460 Tonnen schwere Bauteil, das einen Außendurchmesser von fünf Metern hat, mit einem speziellen Hubgerüst auf +21m Höhe in das Maschinenhaus eingehoben, punktgenau ausgerichtet und mit dem Turbinenfundament verbunden. Der Stator nimmt später den Generatorrotor auf, welcher mit der Turbine gekuppelt wird. Der Generator dient zur Umwandlung der durch die Turbine gelieferten mechanischen Energie in Strom (elektrische Energie).

 

Dezember 2009

Im Laufe des Jahres 2009 ist der Bau des hochmodernen Steinkohlekraftwerks weiter fortgeschritten. Der Rohbau des Maschinenhauses wurde fertig gestellt, die Kühlwasserleitungen unter den bestehenden Anlagen hindurchgepresst und wichtige Anlagenteile wie das Kesselgerüst und die Siloanlagen errichtet. Höhepunkte des Baustellenbetriebs waren dabei die Anlieferung und das Einheben des Speisewasserbehälters sowie der Aufbau des Raupenkrans.

Auch im Dezember 2009 wurde an verschiedenen Gewerken gearbeitet. Im Bereich des Maschinenhauses wird die Montage der Fassade fortgesetzt. Im Inneren werden die Feuerlöschleitungen eingebracht und die Turbinenmontage wird vorbereitet. Parallel hat die Kondensatormontage bereits begonnen.

Gleichzeitig finden sowohl im als auch am Schornstein Elektro- und Verputzarbeiten statt. Zudem kann man im Dezember an den Treppentürmen von Gipssilo und Absorbern beobachten, wie die Arbeiter die Aufzüge montieren. Des Weiteren werden für die neuen Kohleecktürme die Bewehrungsarbeiten ausgeführt und die Bodenplatte betoniert.

An den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel wurden die Arbeiten auf ein notwendiges Minimum reduziert.

Auch im neuen Jahr wird es auf der Großbaustelle von RDK 8 spannend bleiben. Schon im Januar ist die Anlieferung weiterer Großkomponenten für Turbine und Generator geplant.

 

November

Mittlerweile ist das Maschinenhaus durch den Einbau der Fassadenelemente nahezu geschlossen, vor dem Gebäude werden die Fundamente für den Maschinentrafo erstellt.

Die Vormontage der Rauchgaskanäle und der Rauchgasreinigungsanlagen läuft weiterhin auf Hochtouren. Die Reinigung der Rauchgase erfolgt im Wesentlichen in drei Schritten: der Rauchgasentstickung, der Rauchgasentstaubung und der Rauchgasentschwefelung (für Details siehe Projektverlauf Oktober). Die Immissionen von Kraftwerksanlagen sind im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und in den Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV) festgeschrieben. Mit dem hochmodernen Steinkohlekraftwerk RDK8 unterschreitet die EnBW diese gesetzlichen Vorgaben um rund 50 Prozent.

Die Kohlezufuhr für RDK 8 erfordert den Bau neuer Ecktürme, die seit September auf dem Gelände errichtet werden. In ihnen befinden sich die Übergabepunkte der einzelnen Trabsportbänder, auf welchen die Kohle von der Halde in den Block transportiert wird.

 

Oktober 2009

Auch diesen Monat gehen die Arbeiten für RDK 8 zügig voran: Mit der Montage der Dach- und Fassadenunterkonstruktion sind die ersten Schritte zum Schließen des Maschinenhauses getan. Das blaue Kesselgerüst ragt mittlerweile in einer luftigen Höhe von 100 Metern über dem Gebäude. Im späteren Betrieb wird an ihm der Dampferzeuger hängen, dessen Dampf Turbine und Generator der Anlage antreiben wird. Ein weiterer Baufortschritt ist die Vormontage der Rauchgaskanäle: Sie leiten in der Produktion entstehende Rauchgase in verschiedenen Reinigungsanlagen ab, beispielsweise in den Absorber, der den im Rauchgas enthaltenen Schwefel entzieht. Darüber hinaus werden Bunkertaschen und Trichter des Elektrofilters vormontiert. Dieser saugt den Staub, der zuvor aus dem Rauchgas gefiltert wurde, ab und ermöglicht dessen weitere Verwendung. Die  Rauchgasreinigungsanlagen von RDK 8 gehen deutlich über die Anforderungen der 13. Bundes-Immissionsschutzverordnung hinaus. Das bedeutet, dass RDK 8 die beispielsweise für Staub und Stickoxide geltenden Jahresrichtwerte halbieren und mit seinem hochwirksamen Elektrofilter 99,99 % der Staubanteile im Rauchgas abscheiden wird.

 

September 2009

Im September wird auf der Baustelle des neuen Kohlekraftwerks RDK 8 ein weiterer wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen: Mit dem Tunneldurchschlag zum Rhein ist der Kühlwasservorlaufkanal fertig. Nun stehen beide Kanäle – Vorlauf- und Rücklaufkanal – für die Inbetriebnahme der Anlage Ende 2012 bereit. Dann werden sie das Kraftwerk mit Kühlwasser aus dem Rhein versorgen und es nach Durchlaufen des Kraftwerksprozesses wieder in den Fluss zurückleiten. Insgesamt wurde rund vier Monate an den beiden Leitungen gearbeitet. Dabei kamen ca. 170 einzelne Rohrstücke aus Stahlbeton mit einer Länge von je 3,30 Metern, einem Außendurchmesser von 4,40 Metern und einem Gewicht von je 40 Tonnen zum Einsatz.

Der weitere Monatsverlauf steht ganz im Zeichen bauvorbereitender Maßnahmen für die Gewerke Kühlwasserpumpenhaus und Ventilatorrundkühlturm. Während noch im Oktober mit dem Pumpenhaus begonnen werden soll, in dem das Kühlwasser aus dem Rhein angesaugt und in den Kühlwasserkreislauf gepumpt wird, steht der neue 80 Meter hohe Kühlturm für 2010 auf dem Zeitplan der Großbaustelle.

Bei Planung und Baubeginn des Kraftwerks hat die EnBW Kraftwerke AG bereits die Möglichkeit berücksichtigt, die Anlage mit einer CO2-Abscheideanlage nachzurüsten. Das Verfahren wird aktuell intensiv getestet und ist daher noch nicht für einen großtechnischen Einsatz geeignet. Um die Technik später jedoch in den Kraftwerksblock integrieren zu können, wurde bereits beim Bau die hierfür am Schornstein benötigte Öffnung eingearbeitet. Ende September wird diese vorerst verputzt.

Der Monat endet im Maschinenhaus mit dem Betonieren der Fundamente für die Speisewasserpumpen.

 

August 2009

Dass die Baustelle RDK8 die größte Baustelle in Baden-Württemberg ist, wird dem Betrachter Anfang August deutlich. Gleich mehrere große Ereignisse bringen die Arbeiten auf der Baustelle zügig voran. Zunächst wird der 20 m lange, rund 8 m durchmessende Reingaskanal zwischen Absorber und Schornstein eingehoben.

Am Folgetag erreicht der Speisewasserbehälter für das Maschinenhaus seinen Bestimmungsort. In Spanien gefertigt und per Schiff über Bilbao und Rotterdam nach Karlsruhe transportiert fährt er am 5. August auf einem Schwerlastzug vom Rhein über Daxlanden auf das Kraftwerksgelände ein. Die Bevölkerung nimmt an diesem Ereignis regen Anteil. Einen Tag später wird der Behälter - er ist stolze 40 m lang und wiegt 184 t - mit Spezialkränen auf +29m in das Maschinenhaus eingehoben und von Spezialisten in die richtige Position geschoben. Im späteren Betrieb ist er für die Wasserversorgung des Kessels zur Dampferzeugung notwendig.

Noch in der gleichen Woche erhält das Maschinenhaus auch den sog. Maschinenhauskran, der für spätere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten benötigt wird und zuerst Teile von Turbine und Generator bei ihrer Ankunft im nächsten Jahr an ihren Platz heben wird. Dieser Kran kann bis zu 250t schwere Teile heben. Die Einbringung von Speisewasserbehälter und Maschinenhauskran war die Voraussetzung dafür, dass Mitte August die Montage der Dachträger des Maschinenhauses starten konnte.

Am Kesselgerüst gehen im August die Arbeiten in ihre nächste Phase über – nach Freigabe durch den Prüfstatiker können die Verbundstützen betoniert werden. Um die Einbringung des Betons bis zu Beginn der Frostperiode abschließen zu können, wird auf der Baustelle seit Mitte August rund um die Uhr am Kesselgerüst gearbeitet. Die EnBW Kraftwerke AG hat die Anwohner diesbezüglich informiert und zusätzliche Schallschutzmaßnahmen eingeleitet.

Auch der Vortrieb für den Kühlwasservorlaufkanal schreitet weiter voran. Nach Bewältigung diverser Hindernisse im Kraftwerksuntergrund, z. B. Reste eines alten Baumstamms, kommt die Vortriebsmaschine jetzt wieder gut 8 m am Tag voran.

Die Aufzüge in den beiden 120 m hohen Treppentürmen werden vom TÜV abgenommen und stehen nun den Montagearbeitern zur Verfügung.

 

Juli 2009

Anfang Juli sind die Arbeiten am Kühlwasserrücklaufkanal abgeschlossen. Die Vortriebsmaschine wird aus der Zielgrube geborgen und der Kanal am Hochwasserdamm bis zur Inbetriebnahme verschlossen. Die Startgrube für den Kühlwasservorlaufkanal wird derweil leer gepumpt, damit der Bohrer auch hier in Kürze seine Arbeit verrichten kann. Der Vortrieb beginnt am 22. Juli mit dem Durchstoßen der Bohrpfahlwände in der Grube.

Nicht nur bei den unterirdischen, sondern auch den oberirdischen Arbeiten sind erneut große Fortschritte sichtbar: Im Maschinenhaus wird über zwei Tage hinweg der ca. 60 m lange und bis zu 4 m mächtige  Maschinentisch für den Dampfturbosatz betoniert. Ca. 2.000m³ Beton werden von mehreren Betonpumpen gleichzeitig unterbrechungslos eingebracht. Der Absorber zur Rauchgasentschwefelung ist inzwischen mächtig in die Höhe gewachsen und kann bis Ende des Monats fast fertig gestellt werden. Fehlt nur noch die Anbringung des Reingaskanals, dem Verbindungsstück zwischen Schornstein und Absorber, und das Aufsetzen des Absorberdeckels. Der Reingaskanal besteht genau wie die Innenröhre des Schornsteins aus  glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK). Er wurde im Laufe der letzten zwei Monate in einer Halle auf dem Kraftwerksgelände gefertigt. Anfang August soll er an seinem Bestimmungsort angebracht werden.

In den Gips- und Kalksteinmehlsilos wird Stück für Stück die maschinentechnische Montage fortgeführt, während am Aschesilo außen die Gleitschalungsvorrichtungen von der Betonierung abgebaut werden. Zur Vorbereitung der Einbringung des Speisewasserbehälters im Maschinenhaus wird eine sog. Verschubbahn auf +29 m montiert. Am Kesselgerüst werden letzte Vorbereitungsarbeiten für die Betonage der Verbundstützen durchgeführt.

Am Hauptschaltanlagengebäude wird die oberste Decke betoniert.

 

Juni 2009

Die Gleitbauarbeiten an den Silos können Anfang Juni wie geplant abgeschlossen werden – die Wand des Flugaschesilos ist nun fertig betoniert und hat mit 83 m seine Endhöhe erreicht. Auch die Arbeiten am Schornstein gehen ihrem Ende zu: Alle 21 Teile der glasfaserverstärkten Kunststoff-Innenröhre sind eingebracht und die Röhre wird bis zum Mündungsniveau des Schornsteins in 230 m Höhe gezogen. Mit Hilfe eines Hubschraubers werden die Montagehilfseinrichtungen auf der Schornsteinmündung demontiert und abtransportiert. Eine provisorische Mündungsabdeckung verschließt danach den Schornstein bis zur Inbetriebnahme.

Ende des Monats werden die Rohbauarbeiten am Maschinenhaus abgeschlossen. Parallel dazu wird in der Zielgrube des Kühlwasserrücklaufkanals direkt am Hochwasserdamm des Rheins die Unterwasserbetonsohle eingebracht. Im Bereich der Bekohlungsanlagen des bestehenden Kraftwerks haben die Stahlbauarbeiten begonnen. Zunächst wird ein Provisorium errichtet, um während der Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Kohlelager den vorhandenen Block 7 weiterhin mit Kohle versorgen zu können.

Am 14.06.2009 führt die EnBW Kraftwerke AG einen Anwohnerinformationstag durch, zu dem alle direkten Anwohner eingeladen werden. Sie erhalten allgemeine Informationen zum Neubauprojekt RDK8 und gehen bei einem Blick auf die Baustelle mit der Projektleitung die einzelnen Bauschritte gemeinsam durch.

Ende Juni wird der Prozesswasserbehälter für die Rauchgasentschwefelungsanlage installiert und das Ziehen der Spundwände von der früheren Baugrube im Bereich des Maschinenhauses beginnt.

 

Mai 2009

Das Kesselgerüst hat im Mai 2009 eine Höhe von 44 m erreicht. Im Maschinenhaus wird die Rüstung für den Turbinentisch gebaut. Auf ihm bekommt später das Herz der Anlage, der große Dampfturbosatz, seinen Platz. Außerdem werden in den Treppentürmen die Aufzugkörbe montiert. Die Arbeiten an der Schornstein-Innenröhre laufen weiter auf Hochtouren – mittlerweile sind die aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) gefertigten Innenrohrabschnitte 12 bis 19 eingebracht. Am 25.05.2009 beginnen die Gleitbau-Betonierungsarbeiten am obersten Teil des Flugaschsilos, die nur rund zwei Wochen dauern sollen. Die Unterpressung des Kühlwasserrücklaufkanals läuft unvermindert weiter, während bereits die Startgrube für die Herstellung des Kühlwasservorlaufkanals ausgehoben wird.

 

April 2009

Im April 2009 wird das Kesselgerüst weiter montiert. Der Bau des Maschinenhauses hat die Ebene +21 Meter erreicht. In den Treppenhäusern erfolgt die Montage der Aufzugskabinen sowie der Einbau der Schachttüren. Außerdem wird die Lücke an der Trennwand zwischen Kessel und Maschinenhaus geschlossen.

Am Absorber, in dem später dem Rauchgas Schwefel entzogen wird, haben die Schweißer den 6. Ring angebracht sowie Ring 7 und 8 vormontiert. Das Einbringen der GFK-Rauchgasröhre in den Schornstein hat den 11. Rohrabschnitt erreicht.

Für die Unterpressung des Kühlwasserrücklaufkanals unter dem bestehenden Kraftwerk hindurch hat die Vortriebsmaschine Ende des Monats ihre Arbeit aufgenommen. In 16 Metern Tiefe frisst sich der bemannte "Bohrer" durch den Untergrund. In Spitzenzeiten werden durch den zügigen Vortrieb täglich vier jeweils 40 t schwere und 3m lange Betonrohrsegmente nachgepresst.

 

März 2009

Ende März arbeiten rund 370 Arbeiter an den verschiedenen Bauwerken auf der Baustelle im Rheinhafen-Dampfkraftwerk. Immer mehr Bauabschnitte können abgeschlossen werden - der Bau schreitet planmäßig voran.

Die Rohbaumaßnahmen an den beiden Treppenhäusern sind weitgehend fertig gestellt, der Einbau der Aufzüge läuft. Am 18.03. 2009 wird der Hochwasserdamm am Rhein gemeinsam mit dem Tiefbauamt abgenommen. Die Vorbereitung der Unterpressung für den Kühlwasservor- und Kühlwasserrücklauf geht weiter. Das Bohrgerät ist auf der Baustelle angekommen und wird im April seine Arbeit aufnehmen. Mit ihm wird eine Tunnel unter dem bestehenden Kraftwerk hindurchgebohrt. Die Kühlwasserleitungen werden nach Fertigstellung einen Außendurchmesser von 4,40 Meter haben.

Am 10. März startet der Bau der Kesselstützen. Ab einer Höhe von 34 Metern, die Ende März erreicht wird, ist ein spezieller, besonders hoher Raupenkran nötig, der die Bauteile des Kesselstahlbaus einheben kann. Dieser riesige Raupenkran, der zu den größten Europas zählt, kommt ab Mitte März auf der Kraftwerksbaustelle an. 52 Tieflader sind nötig, um alle Teile anzuliefern. Der Aufbau dauert rund zwei Wochen. Der Raupenkran hat eine Höhe von 170 Metern und eine maximale Traglast von 1.250 Tonnen.

Für die Betonierarbeiten am letzten Silo, dem Flugaschesilo, wird der Startschuss am 16. März gegeben. Auch dieses Silo wird im Gleitbauverfahren errichtet. Das Kalksteinmehlsilo ist inzwischen fertig gestellt.

Bis Ende März sind bereits acht Schüsse (= -Abschnitte) der GFK-Innenröhre für den Schornstein vom Lagerplatz an den Schornstein gefahren und eingebracht worden. Parallel dazu wird der Reingaskanal gefertigt, also das Verbindungsstück zwischen Schornstein und Rauchgasentschwefelungsanlage, das ebenfalls aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) besteht.

 

Februar 2009

Die Arbeiten am Maschinenhaus werden im Februar fortgesetzt. Mittlerweile ist das Gebäude 29 Meter hoch. Ebenso gehen die Arbeiten in den Treppentürmen weiter. Mitte Februar beginnen außerdem die Gleitbau-Betonierarbeiten am Kalksteinmehlsilo, das eine Endhöhe von über 45 Metern erreichen wird.

Die im letzten halben Jahr gefertigten GFK-Röhren werden nun nacheinander in den Schornstein eingebracht, hinaufgezogen und montiert. Für den Absorber, in dem später die Rauchgase entschwefelt werden, wird das Fundamente fertig gestellt.

In der Startgrube für den Rücklauf der Kühlwasserleitung wird die Unterwasserbetonsohle erstellt. In der Zielgrube für den Rücklauf des Kühlwassers ist man derzeit noch mit dem Aushub beschäftigt. Gleichzeitig wird für die Unterpressung des Kühlwasserkanals die Fläche für die Baustelleneinrichtung vorbereitet.

 

Januar 2009

Am 7. Januar setzt das Bauteam RDK 8 seine Arbeit an den Fundamenten der Silos, des Saugzuggebäudes und der Rauchgasentschwefelungsanlage sowie den Fundamenten der anderen Gebäude fort. Mitte Januar kann nach einer starken Frostperiode auch mit dem Bau des Gipssilos begonnen werden. Es wird, wie bereits Schornstein und Treppentürme, in Gleitbauweise errichtet und soll eine Höhe von ca. 40 Metern erreichen.

 

Im Schornstein schreitet der Einbau der Zwischenbühnen voran. Von der GFK Rauchgasröhre, die nach Fertigstellung im Schornsteinschaft montiert wird, sind inzwischen 14 Abschnitte sowie der Krümmer gefertigt.

 

Bewehrungs-, Schal- und Betonierungsarbeiten werden u. a. im Maschinenhaus fortgesetzt, in dem die Decke für die 12-Meter-Ebene in Arbeit ist. In den Treppentürmen nördlich und südlich des späteren Kesselhauses finden die Montage der Fertigtreppenteile und die vorbereitenden Arbeiten zur Montage der Aufzüge statt. Für die Durchpressung der Kühlwasserleitungen werden die vorbereitenden Arbeiten fortgesetzt.

 

Ende Januar arbeiteten mehr als 350 Personen auf der Baustelle, der derzeit größten in Baden-Württemberg. Das Gipssilo hat seine Endhöhe erreicht. Die Betonierarbeiten für das nächste Silo werden vorbereitet und starten ab Mitte Februar.

 

November 2008

In der ersten Novemberwoche wurde mit den Einschalungs- und Betonagearbeiten der Maschinenhauswände der 0 und 6 Meter-Ebene begonnen. Die 0-Meter-Decke im Kesselhaus wurde fertig gestellt.

 

Im Maschinenhaus im Bereich des Speisewassersystems begannen die Einrüstungs- und Bewehrungsarbeiten für die Betonage der 21 Meter-Ebene. Die weithin sichtbaren beiden Treppentürme des Kesselhauses wachsen im November auf über 100 Meter.

 

Im Bereich der späteren Rauchgasreinigungsanlagen und der Silos werden derzeit die Fundamente für Elektrofilter und Saugzug sowie für das Flugasche- und das Gipssilo erstellt. Die für den Betrieb notwendigen Kühlwasserleitungen müssen unter den Bestandsanlagen hindurchgepresst werden. Die Bohrpfähle zur Umwandung der dafür notwendigen Pressgruben werden eingebracht.

 

Im November wurden drei weitere Abschnitte des GFK-Rauchgaskanals, der in den Schornstein eingebracht wird, fertig gestellt.

 

Oktober 2008

Mit der Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Entnahme von Kühlwasser zur Durch- und Ablaufkühlung aus dem Rhein und die Einleitung von Kühlwasser und gereinigtem Produktionsabwasser in den Rhein am 29. Oktober 2008 durch das Regierungspräsidium Karlsruhe wurde ein weiterer Genehmigungsschritt für den Bau und den Betrieb des Kraftwerkblocks RDK8 abgeschlossen.

 

Die nächsten markanten und weithin sichtbaren Rohbauteile des Kraftwerks entstehen. Für die beiden Treppentürme des Kesselhauses beginnen die Betonarbeiten. Am 30 Oktober hat der nördliche Treppenturm eine Höhe von 31 Metern erreicht. Pro Tag werden die beiden Türme etwa vier Meter höher.

 

Mitte Oktober sind alle Bohrpfähle im Bereich des Elektrofilters hergestellt, so dass die Bewehrung für das Fundament eingebaut werden kann. Ebenfalls im Oktober wurden die Bohrpfähle im Bereich des Gipssilos und des Absorbers der Rauchgasentschwefelungsanlage fertig gestellt. Im gleichen Zeitraum wurden die Arbeiten für die Kesselstützenfundamente abgeschlossen.

 

Die ersten vier Abschnitte der Röhre aus Glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) für die Rauchgasableitung über den Schornstein sind hergestellt. Nach Einbau aller Abschnitte ragt die GFK-Röhre circa sieben Meter über den Schornsteinschaft hinaus.

 

September 2008

Mit dem Herstellen der Zwischenwand für Kessel- und Maschinenhaus werden nach dem Schornstein die nächsten Gebäudeteile sichtbar. Bis Ende des Monats wurde eine Bauhöhe von 12 Metern erreicht.

Am 26. September hat der Schornsteinschaftschaft des RDK 8 nach nur 52 Tagen seine Endhöhe von 223 Metern erreicht. Insgesamt wurden etwa 4.000 m³ Beton verarbeitet.

 

Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger und dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos sowie weiteren rund 300 Gästen hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG am 19. September im Karlsruher Rheinhafen den Grundstein für das neue Steinkohlekraftwerk RDK 8 gelegt. Dabei erklärte der EnBW-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis: "Die Investition von über einer Milliarde Euro in das neue Kraftwerk ist sichtbarer Ausdruck unseres Bekenntnisses zu unserem Konzernstandort Karlsruhe, zu unserem Heimatmarkt Baden-Württemberg und zum Industriestandort Deutschland."

 

August 2008

Am 4. August werden die ersten Bohrpfähle für den Elektrofilter in den Boden getrieben. Insgesamt werden 102 Betonpfähle mit einem Durchmesser von 1,2 Metern und einer Länge von jeweils 25 Metern für die Gründung des Elektrofilters gesetzt.

Zwei Tage später beginnen die Betonierarbeiten für den Schornsteinschaft. In so genannter Gleitbauweise wird der Schornstein ununterbrochen bis zu seiner Endhöhe betoniert.

Ende des Monats wurden die im Juli begonnen Betonierarbeiten für die vier Bodenplattenabschnitte des Maschinenhauses abgeschlossen. Mit den Betonierarbeiten der ersten Wände und Decken wächst das Maschinenhaus aus dem Keller.

 

Juli 2008

Am 3. Juli sind die Betonmischer angerollt um den Beton für den ersten von insgesamt vier Bodenplat- tenabschnitten des Maschinenhauses zu liefern. Während am südlichen Ende noch der Erdaushub in vollem Gange war, ist von Norden her schon bewehrt und betoniert worden. Nach Fertigstellung der direkt aneinander grenzenden Bodenplatten für Maschinenhaus, Hauptschaltanlagengebäude und Kesselhaus, haben etwa 3.450 Betonmischer mit Hilfe von jeweils zwei bis drei Betonpumpen insgesamt rund 27.600 m³ Beton in die Baugrube eingebracht. Außerdem werden dann rund 5.000 Tonnen Bewehrungsstahl in die Bodenplatten eingebaut sein.

Am 26. Juli wurde das neue Dammtor für den Hochwasserdamm in der Fettweisstraße im Bereich zwischen den Firmen Vollack und Infocenter hergestellt. Hierzu wurden vorab, drei Fertigteile des Dammtores in so genannter Ortbetonweise hergestellt, die bei einer zweitägigen Vollsperrung der Fettweisstraße mittels Autokran am 26. und 27. Juli in die Fettweisstraße eingebaut wurden.

 

Juni 2008

Am 10. Juni wurde begonnen, den Bewehrungsstahl für die Bodenplatte des Schornsteins einzubauen. Innerhalb weniger Tage sind insgesamt 205 Tonnen Stahl in die Baugrube eingebracht worden. Am 2. Juli konnte dann die Bodenplatte mit insgesamt 1360 m³ Beton gegossen werden. Das Schornsteinfun- dament wird auf 32 Betonpfählen mit einem Durchmesser von je 1,50 Metern und einer Länge von je
19 Metern gegründet.

Anfang Juni haben auch die Bewehrungsarbeiten am Maschinenhausfundament begonnen.

 

8. Mai 2008

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat der EnBW Kraftwerke AG die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Errichtung eines hocheffizienten Steinkohleblocks (RDK 8) mit einer elektrischen Leistung von 912 MW auf dem Betriebsgelände des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe erteilt. Die Genehmigung umfasst außerdem die Umrüstung des bestehenden Block 6 zu einer modernen Gas- und Dampfturbinenanlage (Block 6S) .

 

25. März 2008

im Zeitraum vom 25.03. bis 21.05. wird die neue Gleistrasse für die Anlieferung von Ammoniak gebaut. Die neue, 1.100 Meter lange Gleistrasse wird notwendig, da die bestehende Gleistrasse, welche durch das Baufeld von RDK8 verläuft, rückgebaut werden muss. Die Maßnahme beinhaltet außerdem die Herstellung eines Hochwasserdammtores sowie die Errichtung eines Umsetzfundamentes für die spätere Anlieferung und Umsetzung des Maschinentrafos.

 

3. März 2008

Nach der Herstellung von zwei Großbohrpfählen mit einem Durchmesser von 880 Millimeter und jeweils einer Länge von 27 Meter werden im Zeitraum vom 3.03. bis 13.03 zwei Pfahlprobenbelastungen auf der Baustelle von RDK 8 durchgeführt. Die beiden eineinhalb Tage dauernden Tests geben Aufschluss über die Tragfähigkeit des Bodens, auf dem der neue Kraftwerksblock des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe errichtet werden soll. Die positiven Ergebnisse der Proben sind gleichzeitig der Startschuss für die Gründungsarbeiten des Schornstein, des Kessel- und des Maschinenhauses.

 

28. Februar 2008

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat auf Antrag der EnBW Kraftwerke AG die Zustimmung erteilt, mit ersten Baumaßnahmen für den neuen Steinkohleblock 8 auf dem Kraftwerksgelände im Karlsruher Rheinhafen zu beginnen. Mit der Zulassung des vorzeitigen Beginns werden unter anderem die Einrichtung der Baustelle sowie die Errichtung von Fundamenten und Bodenplatten einzelner Anlagenteile wie z.B. Maschinenhaus, Kesselhaus und Schornstein, sowie die Verlegung von Werksgleisen ermöglicht.

 

22. Februar 2008

Die EnBW Kraftwerke AG hat beim Regierungspräsidium Karlsruhe für ihr geplantes Kohlekraftwerk im Karlsruher Rheinhafen erneut niedrigere Emissionskonzentrationswerte beantragt. Mit den jetzt beantragten Emissionskonzentrationen für Gesamtstaub, Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide und Schwefeldioxide werden die nach der 13. Bundesimmissionsschutzverordnung erlaubten Grenzwerte im Jahresmittel um die Hälfte unterschritten. Darüber hinaus hat die EnBW beim Regierungspräsidium Karlsruhe einen Antrag auf Zulassung des vorzeitigen Beginns gestellt.

 

21. Dezember 2007

Mit der Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan im Amtsblatt der Stadt Karlsruhe ist das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen.

 

11. Dezember 2007

Am 11. Dezember 2007 hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe den Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Fettweisstr. 65, Rheinhafen-Dampfkraftwerk" beschlossen. Die Entscheidung wurde mit deutlicher Mehrheit getroffen.

 

28. November 2007

Bei einem zweitägigen Termin in der Sängerhalle Knielingen werden die Einwendungen im Zusammenhang mit dem Bundesimmissionsschutzgesetz zur geplanten Erweiterung des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe öffentlich erörtert. Am 11. Dezember werden an gleicher Stelle die Einwendungen bezüglich des Wasserhaushaltsgesetzes behandelt.

 

29. Oktober 2007

Die EnBW Kraftwerke AG hat beim Regierungspräsidium Karlsruhe für das von ihr geplante Kohlekraftwerk im Rheinhafen deutlich niedrigere Jahresfrachten für Stickstoffoxide, Gesamtstaub und Kohlenmonoxid (CO) beantragt. Ausgehend von den ursprünglich vorgesehenen Werten werden mit den jetzt bei der Behörde zur Genehmigung eingereichten Mengen die sich aus der 13. Bundes-Immissionsschutzverordnung ergebenden jährlichen Frachten um rund die Hälfte unterschritten.

 

17. Juli 2007

Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe stimmt mit deutlicher Mehrheit der Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplan zur Erweiterung des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe zu.

 

30. Mai 2007

Die EnBW Kraftwerke AG stellt beim Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis für die Entnahme und Einleitung von Kühlwasser für den neuen steinkohlebefeuerten Kraftwerksblock RDK 8 (Antrag nach Wasserhaushaltsgesetz, WHG).

 

14. Mai 2007

Die EnBW Kraftwerke AG stellt beim Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag auf Umrüstung von RDK 6 zu einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk RDK 6S sowie den Antrag zur ersten Teilgenehmigung für einen weiteren steinkohlebefeuerten Block RDK 8 (Antrag nach Bundes- Immissionsschutzgesetz).

 

25. April 2007

Die EnBW Kraftwerke AG reicht die Unterlagen zum Bebauungsplanverfahren für die Erweiterung des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe um die Blöcke 6S und 8 beim Stadtplanungsamt der Stadt Karlsruhe ein.

 

8. Dezember 2006

Dem Beschluss des Vorstands, auf dem Gelände des Karlsruher Rheinhafen-Dampfkraftwerks (RDK) ein neues und hochmodernes Steinkohlekraftwerk zu bauen, hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 8. Dezember 2006 zugestimmt. Auch der Bau eines GuD-Kraftwerks auf dem Gelände des RDK wird von der EnBW weiter aktiv verfolgt. "Wir wollen in Karlsruhe bauen. Es geht hier um Investitionen in Höhe von über einer Milliarde Euro, um auch künftig die Versorgungssicherheit im Land durch verbrauchsnahe Erzeugung zu sichern", so EnBW-Vorstand Pierre Lederer.

 

1. Juni 2005

Der Vorstand der EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat die konkrete Vorplanung für zwei Kraftwerksneubauten eingeleitet und dafür Planungsmittel in zweistelliger Millionenhöhe freigegeben. Diese Kraftwerke sollen die Erzeugungskapazität der EnBW in ihrem Stammland Baden-Württemberg sichern und erweitern.

Kontakt Rheinhafen-Dampfkraftwerk (RDK)

Sie haben Fragen zum Neubau des RDK? Dann schreiben Sie uns.
neubaurdk@enbw.com