Bäume, Pflanzen und andere biologische Reststoffe sind nachwachsende Rohstoffe. Verbrennen oder vergären sie, wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie sie bei ihrem Wachstum verbraucht haben. Deshalb ist die Verfeuerung von fester Biomasse wie Holz oder Stroh und die Vergärung von Gülle, Klärschlamm, Bioabfall und Grünpflanzen zu Biogas CO2-neutral.
Die Energie wird thermisch oder biologisch umgewandelt. Bei der thermischen Umwandlung wird die Biomasse verbrannt und treibt so eine konventionelle Dampfturbine zur Stromerzeugung an, wohingegen bei der biologischen Umwandlung durch bakterielle Fermentierung Biogas entsteht. Sowohl feste Biomasse als auch Biogas werden dezentral zur Strom- und Wärmeversorgung eingesetzt. Biogas kann auch zu Bioerdgas aufbereitet und über das Erdgasnetz Industriebetrieben und Haushalten direkt zur Verfügung gestellt werden.
Die EnBW fördert sowohl die Erzeugung von Biogas zur dezentralen Energieerzeugung als auch die Aufbereitung von Biogas zu Erdgasqualität und unterstützt Kleinerzeuger bei der Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz.
Mit dem Erwerb von 12 Biogasanlagen streichen steigt die EnBW Erneuerbare Energien GmbH in die Strom- und Wärmeproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen ein. An den 12 Standorten, vorwiegend in Niedersachsen und den neuen Bundesländern, wird der erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Die entstandene Wärme wird nach Möglichkeit unmittelbar in dem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt, in den sie integriert ist. Die prognostizierte Jahresstromproduktion der Anlagen liegt bei 30.000 MWh, womit rund 8.500 Haushalte versorgt und rund 20.000 t CO2 eingespart werden können.

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