Die EnBW Kernkraft GmbH
Versorgungssicherheit und Klimaschutz in Baden-Württemberg
Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) betreibt die Kernkraftwerke in Neckarwestheim und Philippsburg sowie das im Abbau befindliche Kernkraftwerk in Obrigheim. Die vier Produktionsanlagen verfügen insgesamt über eine installierte elektrische Leistung von 4.634 Megawatt. Mit ihren Anlagen steht die EnKK für eine zuverlässige, wirtschaftliche und klimafreundliche Stromerzeugung für Baden-Württemberg. Die Kernkraftwerke in Neckarwestheim und Philippsburg haben im Jahr 2009 über 34 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Das ist rund die Hälfte des Strombedarfs von Baden-Württemberg.
Im gleichen Zeitraum haben die Anlagen der Umwelt über 33 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids CO2 erspart. Dieser Wert basiert auf den spezifischen Emissionen des heutigen deutschen Stein- und Braunkohlekraftwerkspark. Zum Vergleich: Der gesamte CO2-Ausstoß in Baden-Württemberg liegt laut Statistischem Landesamt bei 74 Millionen Tonnen (2004).
Die Produktionsanlagen der EnKK erfüllen ausnahmslos die in Deutschland geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen. Ihr Sicherheitsniveau übertrifft die von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) geforderten Standards für neue Anlagen. Im Rahmen eines intensiven Bewertungsprogramms der IAEA – den sogenannten OSART-Missionen – erzielten die Standorte Neckarwestheim und Philippsburg gemessen an internationalen Standards sehr gute Ergebnisse. Darüber hinaus verfügt die EnKK über ein nach internationalen Normen zertifiziertes, standortübergreifendes Managementsystem für nukleare Sicherheit, Qualitätssicherung, Umweltschutz sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Die EnKK beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Darunter sind auch etwa 70 Auszubildende und Studenten von Dualen Hochschulen, die in technischen, kaufmännischen und sonstigen Berufen eine Perspektive für die Zukunft erhalten.
Hauptgesellschafter der EnKK ist mit 98,45 Prozent die EnBW Kraftwerke AG. Weitere Gesellschafter sind die ZEAG Energie AG, die Deutsche Bahn AG sowie die Kernkraftwerk Obrigheim GmbH.