Die EnBW Kernkraft GmbH
Versorgungssicherheit und Klimaschutz in Baden-Württemberg
Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) steht für Sicherheit beim Betrieb, bei der Stilllegung und beim Abbau von Kernkraftwerken. In Neckarwestheim und Philippsburg produziert die EnKK mit jeweils einem Kernkraftwerk Strom. An beiden Standorten befindet sich jeweils eine weitere Anlage im sogenannten Nachbetrieb. Das Kernkraftwerk am Standort Obrigheim wird derzeit abgebaut.
Die Produktionsanlagen Neckarwestheim II und Philippsburg 2 gewährleisten eine zuverlässige, wirtschaftliche und klimafreundliche Stromversorgung in Baden-Württemberg. Die Anlagen verfügen insgesamt über eine installierte elektrische Leistung von 2.868 Megawatt und haben im Jahr 2010 über 22 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Das entspricht rund einem Drittel des gesamten Stromverbrauchs in Baden-Württemberg und deckt rechnerisch mehr als den gesamten Strombedarf der rund 5 Millionen baden-württembergischen Privathaushalte. Im Jahr 2010 haben beide Anlagen der Umwelt über 21 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids CO2 erspart. Dieser Wert basiert auf den spezifischen Emissionen des heutigen deutschen Stein- und Braunkohlekraftwerkspark. Zum Vergleich: Der gesamte CO2-Ausstoß in Baden-Württemberg liegt laut Statistischem Landesamt bei 68 Millionen Tonnen (2009).
Die Produktionsanlagen der EnKK erfüllen selbstverständlich ausnahmslos die in Deutschland geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen. Ihr Sicherheitsniveau bewegt sich auf dem von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) geforderten Standard für neue Anlagen. Im Rahmen eines intensiven Bewertungsprogramms der IAEA – den sogenannten OSART-Missionen – erzielten die Standorte Neckarwestheim und Philippsburg gemessen an internationalen Standards sehr gute Ergebnisse. Darüber hinaus verfügt die EnKK über ein nach internationalen Normen zertifiziertes, standortübergreifendes Managementsystem für nukleare Sicherheit, Qualitätssicherung, Umweltschutz sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Die Anlagen Neckarwestheim I und Philippsburg 1 haben auf Veranlassung der Bundesregierung im März 2011 die Stromproduktion eingestellt und befinden sich nunmehr im Nachbetrieb. Die EnKK bereitet die Stilllegung der Anlagen vor. Das Kernkraftwerk Obrigheim wird bereits seit Herbst 2008 abgebaut.
Die EnKK beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Darunter sind auch etwa 70 Auszubildende und Studenten von Dualen Hochschulen, die in technischen, kaufmännischen und sonstigen Berufen eine Perspektive für die Zukunft erhalten.
Hauptgesellschafter der EnKK ist mit 98,45 Prozent die EnBW Kraftwerke AG. Weitere Gesellschafter sind die ZEAG Energie AG, die Deutsche Bahn AG sowie die Kernkraftwerk Obrigheim GmbH.
Kontakt
Drucken
Pressebereich der EnBW