Wie funktioniert ein Kernkraftwerk?
Auf den ersten Blick ist ein Kernkraftwerk einem konventionellen Kohlekraftwerk sehr ähnlich. Beide Anlagen wandeln die im Brennstoff gespeicherte Energie in Wärme um. Dabei wird Wasser erhitzt und verdampft. Der Dampf versetzt eine Turbine in Drehung. Ein Generator wandelt diese Drehbewegung in elektrischen Strom um.
Der wesentliche Unterschied zwischen einem Kohlekraftwerk und einem Kernkraftwerk liegt in Art und Einsatz es verwendeten Brennstoffs. Während in einem Kohlekraftwerk die Kohle in einem Kessel verbrannt wird, wird in einem Kernkraftwerk die im Uran gespeicherte Energie mittels der sogenannten Kernspaltung und einer kontrollierten Kettenreaktion gewonnen. Damit können enorme Energien direkt aus den Atomkernen erzielt werden. Aus einem einzigen Kilogramm Natururan kann etwa 100.000 Mal mehr Strom gewonnen werden als aus einem Kilogramm Braunkohle, nämlich ca. 100.000 Kilowattstunden. Damit lässt sich der gesamte jährliche Strombedarf von rund 30 durchschnittlichen Privathaushalten in Deutschland decken.
Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über die Funktionsweise von Siedewasser- und Druckwasserreaktoren sowie über verschiedene technische Aspekte, die die Sicherheit der Reaktoren gewährleisten.
Siedewasserreaktor
Informationen zur Funktionsweise von KKP 1
Druckwasserreaktor
Informationen zur Funktionsweise von GKN I, GKN II und KKP 2
Sicherheitsprinzipien
Spezielle Anforderungen an die Auslegung der Anlagen
Sicherheitsbarrieren
Gestaffelter Schutz vor Radioaktivität
Inhärente Sicherheit
Schutz durch Naturgesetze der Physik
Sicherheitssystem
Mehrfach automatisierter Schutz
Kontakt
Drucken