2. Deutscher Klimakongress der EnBW Energie Baden-Württemberg AG
"Die Ökonomie des Klimawandels" -
Berlin, 23. Oktober 2007
Friedensnobelpreisträger Al Gore war zu Gast in Berlin
Friedensnobelpreisträger Al Gore (links) und Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW AG
Es war ein leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz des Weltklimas: Der 45. US-Vize-Präsident und neue Friedensnobelpreisträger Al Gore zog bei seinem Auftritt beim 2. Deutschen Klimakongress der EnBW am 23. Oktober das Publikum in seinen Bann. Gore stellte seine berühmte Präsentation "Eine unbequeme Wahrheit" vor und stand anschließend Rede und Antwort. Anfang des Jahres hatte er für seine Dokumentation bereits den "Oscar" erhalten.
Gore präsentierte Fakten, die einen voranschreitenden Klimawandel aufgrund der Erwärmung der Erdatmosphäre belegen. Er warnte vor den drohenden Folgen eines unbegrenzten Klimawandels und sprach sich entschieden für ein internationales Folgeabkommen zum Kyoto-Protokoll aus. Dieses würde beteiligte Staaten dazu verpflichten, die Kohlendioxid-Emissionen bis zur Jahrhundertmitte radikal zu reduzieren.
Unsere Bürgerumfrage zum 2. Klimakongress
In unserer Fragenaktion anlässlich des 2. Klimakongresses in Berlin haben wir Ihre Fragen zum Klimaschutz auf unserer Webseite gesammelt. Per Online-Abstimmung haben Sie die besten Fragen ausgewählt. Die Gewinner konnten Al Gore ihre Frage beim Klimakongress persönlich stellen.
Unsere Initiative ist in der Öffentlichkeit sehr gut angekommen und wurde von PR-Experten mit dem European Excellence Award 2007 in der Kategorie „Germany“ ausgezeichnet.
Dem Klimaschutz gilt unser fortgesetztes Engagement
„Die EnBW leistet Pionierarbeit. Ich freue mich besonders über solche Anstrengungen, weil wir die Unterstützung aus der Wirtschaft brauchen. Nur wenn wir alle zusammen arbeiten, werden wir die Jahr- hundertherausforderung Klimawandel in den Griff bekommen. In einer Demokratie ist der politische Wille eine erneuerbare Ressource und der EnBW gelingt es diesen Willen immer wieder zu initiieren. Das ist eine großartige Entwicklung.“ ( Al Gore)
Spätestens seit der Veröffentlichung des "Stern-Reports" im Jahre 2006 ist die ökonomische Dimension der Klimaveränderung offenkundig: Klimaschutzmaßnahmen sind teuer, noch höher sind allerdings die Folgekosten eines ungebremsten Klimawandels. Die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Klimawandel ist deshalb nicht nur eine Frage der gesellschaftlichen Verantwortung, sondern Teil des Kerngeschäfts.
Mit dem diesjährigen Klimakongress haben wir den Austausch zwischen Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, den wir als erstes Wirtschaftsunternehmen beim 1. Deutschen Klimakongress im September 2006 begonnen hatten, weiter intensiviert und gefördert.
Bei der Identifizierung geeigneter Klimaschutzmaßnahmen werden auch Wirtschaftsunternehmen Teil der Lösung sein. Neben Risiken und Folgekosten sehen wir nämlich auch Marktchancen.