Wenn sich der Gegner die Finger verbrennt ...
... waren bestimmt die Handballprofis vom HBW Balingen-Weilstetten am Werk. Mit ihrem energiegeladenem Spiel sind sie für jeden noch so starken Gegner gewappnet.
Wer durch Balingen oder das etwas nördlicher gelegene Weilstetten fährt, der wähnt sich in einem beschaulichen Eckchen Süddeutschland. Aber das ist weit gefehlt, wenn es um Sport geht: Der HBW treibt in der Handball-Bundesliga sein Unwesen und mischt die Erstligisten dort ordentlich auf! Eigentlich erstaunlich, denn der Verein als solches existiert noch nicht lange.
Fusion zweier Vereine erweist sich als Erfolg
Erst 2002 verschmolzen die 1. Männermannschaft des TV Weilstetten und der TSG Balingen Handball 2000 zum HBW Balingen-Weilstetten. Dass diese Entscheidung eine Erfolg versprechende war, stellte sich gleich im ersten Jahr heraus. Das Team um den damaligen Trainer Eckard Nothdurft wurde in der Saison 2002/2003 Meister der Regionalliga Süd. Der Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga wurde durch den Gewinn des HVW-Pokals getoppt. Auch nach diesem furiosen Eintritt in die Profi-Liga gaben sich die Handballer energiegeladen. Zum Ende der Saison 2006, der ersten unter Trainer Dr. Rolf Brack, standen sie als Aufsteiger in die oberste deutsche Handballliga fest. „Hier in der Umgebung ging’s damals richtig zur Sache“, berichtet Milos Slaby. Der Tormann war überwältigt von der unbändigen Energie und Freude, die nach dem Schlusspfiff die ganze Halle erfüllte. „So etwas habe ich bis dahin noch nie erlebt“, erinnert sich der damalige Torwart des HBW. (Wer stand im entscheidenden Spiel im Tor? – Das Spiel war in Aue, der HBW gewann 39:21 und im Tor standen von der 1. bis zur 45. Minute Milos Slaby und danach Jürgen Müller)
Dabei kommt der Erfolg nicht von ungefähr: Beide Mannschaften waren bereits Jahre zuvor eine Klasse für sich. Der TV Weilstetten war beispielsweise in den 1980er Jahren innerhalb von sieben Jahren gleich vier Mal Württembergischer Pokalsieger und platzierte sich bis zur Fusion zum HBW Balingen-Weilstetten immer auf den vorderen Rängen der Regionalliga Süd.
Der TSG Balingen Handball 2000 steht diesen tollen Leistungen in nichts nach. Die Handballer behaupteten sich lange Zeit in der Oberliga Württemberg und verbuchten dort 2002 ihren bis dahin größten Erfolg: den 2. Platz und den damit verbunden Aufstieg in die BW-Oberliga.
Doch woher nehmen die Spieler dieser Topmannschaft Ihre Energie?
Zum einen sorgen die Mitglieder des Fan-Clubs Hölle Süd e. V. kräftig für Zündstoff. Mit Leidenschaft und lautstarken Fangesängen feuern sie ihre Mannschaft bis in die allerletzte Spielminute an. Zum anderen verfügt der HBW über starke und zuverlässige Partner wie die EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Die Förderung von Spitzensport ist eines unserer größten Anliegen - vor allem dann, wenn er aus der Region Baden-Württemberg stammt. Gemeinsam mit dem HBW Balingen-Weilstetten machen wir uns stark für fairen Wettbewerb und packende Sporterlebnisse. Der HBW Balingen-Weilstetten und die EnBW wünschen allen Sportbegeisterten viele spannende Begegnungen.