Energie braucht Impulse
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Windrad

Von der Talsperre bis zum Akku gibt es verschiedene Möglichkeiten, überschüssige Energie zu speichern. Pumpspeicherkraftwerke eignen sich am besten, um Bedarfsschwankungen auszugleichen. Im MeRegio-Projekt erprobt die EnBW weitere Wege.

 

Streng genommen kann man Elektrizität gar nicht speichern, aber man kann sie zum Beispiel in potenzielle Energie umwandeln. Genau das macht das Rudolf-Fettweis-Kraftwerk in Forbach, denn es ist ein Speicherkraftwerk. Die Schwarzenbachtalsperre staut dafür Wasser aus den benachbarten Seen, Flüssen und Bächen. Sie ist quasi eine gigantische Batterie. Wenn im Stromnetz viel Elektrizität benötigt wird, lässt die EnBW das Wasser in ein Ausgleichsbecken ins Tal fließen. Dabei treibt es Turbinen an, die über einen Generator Strom erzeugen.

 

Mit dem gespeicherten Strom lässt sich auch die Strommenge im Netz regulieren. Denn Angebot und Nachfrage müssen sich stets die Waage halten, sonst kann es zu Schwankungen und Störungen im Stromnetz kommen. Diese Ausgleichsfunktion gewinnt immer mehr an Bedeutung: Bereits heute stammen mehr als 15 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien. Bis 2020 soll dieser Anteil auf mindestens 30 Prozent steigen, so plant es die Bundesregierung. Doch die Sonne scheint nicht stetig, und der Wind weht auch nicht ausgerechnet dann am kräftigsten, wenn die Verbraucher am meisten Strom benötigen. Geeignete Stromspeicher sind insbesondere Pumpspeicherkraftwerke. Die funktionieren wie Speicherkraftwerke, können aber zusätzlich mit elektrisch betriebenen Pumpen Wasser aus dem Unterbecken zurück ins Oberbecken führen und damit überschüssigen Strom speichern.