Energie braucht Impulse
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Energiespartipps

Eine Frau entspannt sich auf ihrem Sofa mit einer Tasse Tee

Wärmstens zu empfehlen!

 

Mehr Wärme für weniger Geld – gut für Klima und Konto! Noch mehr Tipps erhalten Sie in unserem interaktiven Energiesparhaus.

 

Hätten Sie’s gewusst? Rund 87 Prozent der gesamten Energie im privaten Haushalt wird für die Erzeugung von Wärme eingesetzt! 75 Prozent für Raumwärme, 12 Prozent für Warmwasser. Grund genug, hier mit dem Sparen zu beginnen! Wer den Wärmeschutz seines Gebäudes insgesamt verbessert, zum Beispiel durch die Dämmung von Außenwänden, Dach und Kellerdecke und den Einsatz von wärmeschutzverglasten Fenstern kann den Heizenergiebedarf um bis zu 70 Prozent senken. Bei Austausch alter Heizkessel durch energieeffiziente Systeme lassen sich bis zu 35 Prozent Heizenergie einsparen.

 

Aber nicht nur Heizungsmodernisierung und energetische Gebäudesanierung führen zur Energieeinsparung, sondern auch energiesparendes Verhalten. Dabei kann, ohne auf Komfort zu verzichten, bares Geld gespart werden.

 

Richtig einheizen: Tipps zum Heizen und Lüften

 

  • Senken Sie nachts und im Urlaub die Temperatur um 5 bis 8 °C ab und schließen Sie Jalousien und Rollläden.
  • Lassen Sie die Wärme ungehindert zirkulieren, Heizkörper sollten nicht zugestellt oder -gehängt werden.
  • Richtig lüften: Fünf- bis zehnminütiges Stoßlüften spart bis zu 15 Prozent Energie!
  • Eine um ein Grad niedrigere Raumtemperatur mindert den Energieverbrauch um sechs Prozent! Empfohlene Wohlfühltemperaturen: Wohnzimmer 20 bis 22 °C, Bad 22 °C, Schlafzimmer 15 bis 18 °C. Achten Sie dabei auf eine Luftfeuchtigkeit von 35 bis 60 Prozent.

 

Investitionen, die sich schnell lohnen:

 

  • Empfehlenswert ist der Einbau von Thermostatventilen (auch nachträglich noch möglich). Besonders komfortabel: Zeitgesteuerte Thermostatventile, die die Raumtemperatur automatisch nach Bedarf regeln.
  • Lassen Sie Ihre Heizung vor der Heizsaison warten (4 bis 5 Prozent Energieeinsparung)
  • Schalten Sie die Umwälzpumpe außerhalb der Heizperiode auf Sommerbetrieb oder ganz aus.

 

Ungeregelte Umwälzpumpen können bis zu 20 Prozent des Strombedarfs in einem Einfamilienhaus verursachen. Übrigens: Eine hocheffiziente, leistungsangepasste Heizungspumpe mit optimierter Betriebsweise kann diesen Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent senken! Heizungspumpen werden freiwillig mit dem Energielabel gekennzeichnet: A entspricht der höchsten Energieeffizienzklasse!

 

Heiße Sache: Warmwasserspartipps

 

Im Durchschnitt werden pro Person und Tag ca. 35 Liter warmes Wasser (40 °C) benötigt. Der individuelle Verbrauch kann stark abweichen – entscheiden Sie selbst:

  • Einmal baden oder dreimal duschen?
  • Hahn zu oder auf beim Zähneputzen, Einseifen, Rasieren: In drei Minuten laufen bis zu 15 Liter Wasser auf und davon!
  • Tropfender Wasserhahn oder neuer Dichtungsring: 10 Tropfen pro Minute summieren sich zu 2.000 Litern Wassermehrverbrauch jährlich!
  • Kleine Investition, hoher Nutzen: Tauschen Sie herkömmliche gegen wassersparende Strahlregler aus, dadurch können zwischen 40 bis 60 Prozent Wasser und Energie eingespart werden.
  • Einhebelmischarmaturen sind energiesparender als Zweihebelmischmodelle. Gleiches gilt für Thermostatarmaturen an der Dusche!
  • Schalten Sie im Urlaub den Warmwasserspeicher ganz aus oder auf Frostschutz.
  • Eine Temperatur von 60 °C für den Warmwasserspeicher ist ausreichend, auch für den Schutz vor Legionellen! Bei Durchlauferhitzern die Temperatur nur so hoch wie nötig wählen: So, dass Sie auf Beimischung von Kaltwasser verzichten können!

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Fünf goldene Regeln

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