Sternstunde: Kochen ist Kunst
Martina und Konrad Sluga führen die „Künstlerkneipe“ mit viel Leidenschaft.
Maria Schell, O. W. Fischer oder Hansjörg Felmy feierten hier, in den Zwanzigerjahren waren bekannte Maler Stammgäste.
Heute wirken in der im Karlsruher Stadtteil Dax-
landen zu findenden „Künstlerkneipe“ Martina und Konrad Sluga, die das historische Gasthaus mit viel Mühe und Liebe zum Detail renoviert haben. „Das Gebäude und die mit ihm verbundenen Geschichten und Legenden sind einmalig. So ein wirklich altes Haus mit seinen geheimnisvollen Ecken ist perfekt für ein Restaurant. Uns gefällt es viel besser als uniforme, moderne Gasthäuser“, schwärmen die beiden.
Ihren unvergleichlichen Charme hat die „Künstler-
kneipe“ trotz Renovierung behalten: Zur Toilette gehts über den Hof, die Fußböden knarzen, Wände und Türen sind krumm und schief. „Der Aufwand hat sich gelohnt“, freut sich der Österreicher Sluga, der seine Kochlehre im VierSterneHotel „AmerikaHolzer“ am Klopeinersee in Österreich absolvierte.
Beim Kochen legt Konrad Sluga großen Wert auf Qualität und Frische. Er kocht auf hohem Niveau, saisonal ausgerichtet, ohne die Orientierung zwischen Tradition und Moderne zu verlieren.
Auf der Speisekarte steht die Kalbsleber einträchtig neben dem marinierten Hummer. Im neu gestalteten Garten serviert er aber auch gern eine Currywurst – Überkandideltes ist keine von
Slugas Spezialitäten.
„Am liebsten koche ich Fleischgerichte. Der Metzger hier am Ort liefert uns beispielsweise ein perfektes Rinderfilet, aus dem sich tolle Gerichte zaubern lassen“, so Sluga.
Am Wichtigste seien jedoch die Soßen: „Das Produzieren einer richtig gute Soße zieht sich über zwei Tage. Nur dann schmeckt sie wirklich nach Fleisch“, schwärmt der Küchenchef.
Restaurant Künstlerkneipe
Konrad Sluga
Pfarrstraße 18
76189 Karlsruhe
Telefon 0721 16 08 99 57
www.kuenstlerkneipe.com

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Rücken vom Salzwiesenlamm mit Artischocken-Bohnen-Gemüse und Rosmarinkartoffeln