In einer Modellregion in Baden-Württemberg werden dezentrale Stromerzeuger, -verbraucher und intelligente Speicher über Datenleitungen miteinander vernetzt. 1.000 Kunden – private wie gewerbliche – werden das „Netz der Zukunft“ testen. Das Projekt bietet den Teilnehmern einen variablen Tarif an, der in verbrauchsarmen Zeiten günstiger wird als in verbrauchsstarken. Wer seine Wäsche in einer günstigen Zeitzone wäscht, spart Geld. Außerdem können Kunden ihre Blockheizkraftwerke oder Brennstoffzellen wirtschaftlicher nutzen – nämlich zu Zeiten, wenn sie einen höheren Ertrag abwerfen. Und das ganze könnte sogar automatisch über Steuersignale einer zentralen Systemplattform geschehen. Wenn Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt sind, hat das auch Vorteile für die Energieunternehmen: Netze und Kraftwerke werden effizienter genutzt. Am Ende sollen so die Treibhausemissionen der Modellregion minimiert werden.
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