Energie braucht Impulse
Presse

12. September 2002



Hauptversammlung der Salamander AG

Salamander: Aktionäre beschließen Squeeze-out

Minderheitsaktionäre erhalten 22,71 EUR je Aktie

Karlsruhe. Die außerordentliche Hauptversammlung der Salamander AG hat am 11. September 2002 in Ludwigsburg den vom Hauptaktionär EnBW Energie Baden-Württemberg AG gewünschten Squeeze-out nach §§ 327 a ff AktG beschlossen. Danach erhalten Minderheitsaktionäre eine Barabfindung in Höhe von 22,71 EUR je Aktie. Die EnBW hält 95,42% der An-teile an Salamander. Einige Aktionäre und Aktionärsvertreter kündigten an, Anfechtungskla-ge einzureichen.

Grundlage der Barabfindung ist eine Unternehmensbewertung der Salamander AG, welche durch ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen erstellt und von einem gerichtlich bestellten sachverständigen Prüfer bestätigt wurde. Die dabei ermittelte Höhe der Abfindung sei auch angesichts des durchschnittlichen Kurswerts der Salamander-Aktie fair, so Gerhard Goll, Vorstandsvorsitzender der EnBW und Aufsichtsratsvorsitzender der Salamander AG. Goll wertete das Ergebnis der Hauptversammlung als wichtigen und notwendigen Schritt, um den Handlungsspielraum von Salamander bei den bevorstehenden Umstrukturierungsmaß-nahmen und Veränderungen im Aktionariat zu vergrößern. Am Ziel, die Salamander AG als Ganzes zu verkaufen, werde festgehalten.

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