Energie braucht Impulse
Presse

14. Januar 2003



EnBW ordnet Vertriebsaktivitäten in Spanien neu

EnBW Espana wird in Hidrocantabrico integriert

Ziel: Synergien schöpfen und Marktchancen konsequent nutzen

Stuttgart. Die EnBW Espana, eine 100-prozentige Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, wurde zum Jahresanfang aufgelöst und sämtliche Aktivitäten auf Hidrocantabrico übertragen. Nachdem die EnBW Energie Baden-Württemberg AG im März vergangenen Jahres gemeinsam mit ihren Aktionärspartnern Electricidade de Portugal, S.A. (EDP), Caja de Ahorros de Asturias (Cajastur) und Caja de Seguros Reunidos, Compania de Seguros y Reaseguros (Caser) das spanische Energieversorgungsunternehmen Hidrocantabrico übernommen habe, sei dies die logische Konsequenz, um die Vertriebsaktivitäten der EnBW in Spanien zu bündeln und Synergien in der Bearbeitung des spanischen Strommarkts zu schöpfen, so die EnBW. Dieser Schritt erfolgt im Einvernehmen mit Hidrocantabrico sowie den Aktionärspartnern und umfasst neben sämtlichen Kundenbeziehungen und Lieferverträgen auch die EnBW Mitarbeiter.

Hidrocantabrico ist derzeit das viertgrößte Energieunternehmen in Spanien und verfügt über eigene Stromerzeugungskapazitäten, Verteilnetze und einen effektiven Stromvertrieb. Mit der Integration der EnBW Espana soll nicht nur die umfassende Marktkompetenz der EnBW in Hidrocantabrico eingebracht, sondern auch die erweiterten Marktchancen, die sich seit der Marktöffnung in Spanien zum Jahresanfang ergeben haben, konsequent genutzt werden. Mit Blick auf industrielle Großkunden wollen EnBW und Hidrocantabrico zudem verstärkt europaweite Angebote offerieren.

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