Energie braucht Impulse
Presse

11. Mai 2005



EnBW legt Zwischenbericht 1. Quartal 2005 vor

Sehr gute Ergebniszahlen bestätigen Ertragsstärke der EnBW

Rekordniveau: Ergebnis vor Steuern stieg um 57,9 %/Operating Cashflow um 108 %/Free Cashflow um 47,7 %/ Umsatzplus von 17 %

Karlsruhe. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2005 mit Ergebnissen auf Rekordniveau abgeschlossen. Dies geht aus dem am 11. Mai 2005 veröffentlichten Quartalsbericht der EnBW hervor. Danach ist das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten drei Monaten 2005 um 26 Prozent auf 711,7 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 36,1 Prozent auf 537,5 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 57,9 Prozent im Vergleich zur bereits guten vergleichbaren Vorjahresperiode gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 76,6 Prozent auf nunmehr 332,8 Millionen Euro. Wesentliche vorläufige Kennzahlen für das erste Quartal 2005 hatte die EnBW bereits anlässlich ihrer ordentlichen Hauptversammlung am 29. April 2005 veröffentlicht.

Der Konzernüberschuss aus fortzuführenden Aktivitäten erhöhte sich im Quartalsvergleich sogar um 83 Prozent; damit wurden diesbezüglich bereits im ersten Quartal 86 Prozent des gesamten Vorjahreswertes erreicht. Die im ersten Quartal 2005 erreichte EBITDA-Marge von 25,2 Prozent übertrifft bereits den erst längerfristig angestrebten Zielkorridor von 23–25 Prozent. Alle wichtigen Kerngesellschaften lagen im ersten Quartal 2005 operativ über Plan.

Auch Umsatz und Absatz konnte die EnBW steigern. So erwirtschaftete sie zwischen Januar und März 2005 einen Außenumsatz von 2,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 17 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Im Geschäftsfeld Strom wurde ein Umsatz von 2,0 Milliarden Euro, im Geschäftsfeld Gas von 709,5 Millionen Euro und im Geschäftsfeld Energie- und Umweltdienstleistungen ein Umsatz von 112,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Stromabsatz stieg um 4,8 Prozent auf 26,3 Milliarden Kilowattstunden, der Gasabsatz erhöhte sich um 18,1 Prozent auf 34,0 Milliarden Kilowattstunden.

Substanziell verbessert haben sich auch Liquidität und Kapitalstruktur der EnBW. Im Vergleich zur Vorjahresperiode hat sich der Operating Cashflow im ersten Quartal 2005 mit 513,9 Millionen Euro mehr als verdoppelt (+108,2 Prozent); der Free Cashflow erhöhte sich um 47,7 Prozent oder 224,5 Millionen Euro und erreichte damit im 1. Quartal 2005 bereits 695,4 Millionen Euro. Auf Grund des positiven Free Cashflow konnte die Nettofinanzverschuldung von 3,69 Milliarden Euro um 698,0 Millionen Euro deutlich verringert werden. Seit Beginn des Sanierungsprozesses hat sich die Nettoverschuldung damit mehr als halbiert. Die bilanzielle Eigenkapitalquote erhöhte sich zum 31. März 2005 auf 11,7 Prozent.

Zwischenbericht 1. Quartal 2005 im Überblick:

 

in

1.Quartal 2005

1. Quartal 2004*

Veränderungen in %

Umsatz

 

 

 

 

Strom

Mio. €

2.005,6

1.804,0

+11,2

Gas

Mio. €

709,5

490,8

+44,6

Energie- und Umwelt-dienstleistungen

Mio. €

112,3

121,5

-7,6

Außenumsatz gesamt

Mio. €

2.827,4

2.416,3

+ 17,0

EBITDA

Mio. €

711,7

564,9

+ 26,0

EBIT

Mio. €

537,5

394,9

+ 36,1

EBT

Mio. €

488,0

309,1

+57,9

Ergebnis nach Steuern

Mio. €

332,8

188,5

+76,6

Ergebnis aus fortzuführenden Aktivitäten

Mio. €

303,3

166,1

+ 82,6

Ergebnis je Aktie 1

1,31

0,75

+ 74,7

Operating Cashflow

Mio. €

513,9

246,8

+ 108,2

Investitionen in materielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Mio. €

67,0

48,6

+ 37,9

Free Cashflow

Mio. €

695,4

470,9

+ 47,7

* Zahlen der Vergleichsperiode auf Grund neuer IFRS Regeln angepasst
1 aus fortzuführenden Aktivitäten


Hinweis für die Redaktionen:

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne den Zwischenbericht 1. Quartal 2005 (ab 25.05.05) zu.
Der Zwischenbericht 1. Quartal 2005 ist zudem komplett auf unserer Homepage im
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