Energie braucht Impulse
Presse

10. Mai 2006



EnBW legt Zwischenbericht vor:

Ergebnisse im ersten Quartal 2006 im zweiten Jahr in Folge auf Rekordniveau

Umsatzplus von 33,6 Prozent/ Konzernüberschuss auf 314,5 Mio. Euro gesteigert

Karlsruhe. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat am 10. Mai 2006 ihren Zwischenbericht für das 1. Quartal 2006 vorgelegt. Danach konnte die EnBW im Vergleich zu ihrem sehr guten Vorjahresquartal nochmals Umsatz, Ergebnis und Konzernüberschuss steigern. Bereits im Vorjahr hatte die EnBW das erste Quartal mit Ergebnissen auf Rekordniveau abgeschlossen. Auf ihrer Hauptversammlung Ende April 2006 hatte die EnBW bereits einen ersten Ergebnisüberblick zum Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2006 gegeben.

In den ersten drei Monaten 2006 konnte der EnBW-Konzern seinen Umsatz um 33,6 Prozent auf 3,779 Milliarden Euro steigern. Das Umsatzplus resultiert vor allem aus einem deutlich gestiegenen Stromabsatz  in Folge einer Erhöhung der Handelsaktivitäten im Geschäftsfeld Strom. Auch der um 6,8 Prozent gestiegene Gasabsatz aufgrund der kalten Witterung  im ersten Quartal, sowie die Weitergabe der für die EnBW gestiegenen Gasbezugskosten an   Kunden, trugen zur Umsatzsteigerung bei.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode nochmals um 1,1 Prozent. Der damit erreichte Wert in Höhe von 719,2 Millionen Euro bedeutet das höchste jemals vom EnBW-Konzern in einem Quartal erreichte EBITDA. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich um 14,9 Millionen Euro auf 552,4 Millionen Euro, was einer Steigerung um 2,8 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 513,1 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss stieg um 2,9 Prozent auf 314,5 Millionen Euro. Auch bei diesen Werten handelt es sich um historische Quartalshöchstwerte für die EnBW.

Erstmals hat die EnBW in ihrer Bilanz die Stadtwerke Düsseldorf zum 31. März 2006 voll konsolidiert. Nach dem Erwerb von einem weiteren Anteil in Höhe von 25,05 Prozent erhöhte sich die Anteilsquote der EnBW an der Stadtwerke Düsseldorf AG auf nunmehr 54,95 Prozent.

In Folge dieses Anteilserwerbs erhöhten sich auch die Nettofinanzschulden des Konzerns auf nunmehr 3,842 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 13,2 Prozent (Stand 31. Dezember 2005) zum 31. März 2006 auf 15,2 Prozent. Der Rückgang des Operating Cashflow von 589,2 Millionen Euro auf 90,2 Millionen Euro erklärt sich weitgehend durch Veränderungen im Working Capital, die nicht nachhaltig sind und sich im Laufe des Geschäftsjahres im Wesentlichen kompensieren werden.

Zwischenbericht erstes Quartal 2006 im Überblick:

EnBW-Konzern Januar bis März 2006 im Überblick:

  in 01.01. - 31.03.2006 01.01. - 31.03.2005 Veränderungen in %
Umsatz        
Strom Mio. € 2.567,5 2.005,6 + 28,0
Gas Mio. € 1.079,2 709,5 + 52,1
Energie- und Umweltdienstleistungen Mio. € 131,8 112,3 + 17,4
Außenumsatz gesamt Mio. € 3.778,5 2.827,4 + 33,6
EBITDA Mio. € 719,2 711,7 + 1,1
EBIT Mio. € 552,4 537,5 + 2,8
EBT Mio. € 513,1 488,0 + 5,1
Ergebnis aus fortzuführenden Aktivitäten Mio. € 306,2 303,3 + 1,0
Konzernüberschuss Mio. € 314,5 305,5 + 2,9
Ergebnis je Aktie*  € 1,25 1,31 + 2,9
Operating Cashflow Mio. € 90,2 589,2 - 84,7
Free Cashflow Mio. € 69,3 647,4 - 89,3
Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Mio. € 75,7 67,0 + 13,0

* aus fortzuführenden Aktivitäten.

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Quartalsbericht Januar-März 2006

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