Energie braucht Impulse
Presse

15. Februar 2007



Technische Kompetenz durch Fachverbände bestätigt

EnBW Regional AG erfüllt hohe Anforderungen

Erfolgreiches Sicherheitsmanagement im Querverbund

Stuttgart. Die EnBW Regional AG ist für die Qualität ihres Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) mit dem branchenanerkannten Qualitätssiegel des Verbandes der Netzbetreiber (VDN) und der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs (DVGW) ausgezeichnet worden. Sie ist damit bundesweit das erste Netzunternehmen, das diese Qualitätsprüfung in diesem Umfang im Querverbund spartenübergreifend erfolgreich absolviert hat.

„Die EnBW Regional AG erfüllt damit in allen Bereichen die Bedingungen des Qualitätssiegels mit seinen hohen Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter und die Organisation des technischen Bereichs “, erklärte Dr. Thomas Gößmann, Technikvorstand der EnBW Regional AG.

In Stuttgart überreichten Heike Kerber, stellvertretende Geschäftsführerin des VDN Berlin und Barbara Müller, Geschäftsführerin DVGW-Landesgruppe Baden-Württemberg, den technischen Führungskräften der geprüften Bereiche und Regionalzentren die Urkunden der prüfenden Verbände.

„Wir halten TSM für ein ideales Instrument, um sicherzustellen, dass der in Deutschland vorbildliche Stand der technischen Sicherheit und der Versorgungszuverlässigkeit als wichtiger Standortfaktor erhalten bleibt“, stellte Heike Kerber, stellvertretende Geschäftsführerin VDN zur Bedeutung der Prüfung fest.

Über einen Zeitraum von drei Jahren hat die EnBW Regional AG ihr gesamtes Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme überprüfen lassen. Die technische und personelle Organisation wurde dabei anhand eines Fragenkatalogs mit rund 300 Fragen durchleuchtet und von den unabhängigen TSM-Experten für gut und sicher befunden.

„Die EnBW Regional AG ist ein technisch, personell und organisatorisch hervorragend aufgestelltes Unternehmen. Die Leistungen der Mitarbeiter in der EnBW kann man wirklich loben“, fasste Barbara Müller die Ergebnisse zusammen.

"Die Elektrizitätswirtschaft in Deutschland hat ihr technisches Regelwerk in Eigenverantwortung geschaffen. Zusammen mit ihrem gut ausgebildeten Personal bildet dies die Grundlage für den hohen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandard der Stromversorgung in Deutschland, der im internationalen Vergleich führend ist. Ein striktes Sicherheitsmanagement wird diesen Standard sichern und weiter ausbauen, so dass vom Wirtschaftsministerium als Technischer Aufsichtsbehörde kein Anlass gesehen wird, die Elektrizitätswirtschaft einer strikteren Regulierung als bisher zu unterwerfen“, erklärte Ludwig Ostberg vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.

Grundlage der Überprüfung ist das technische Regelwerk der beiden Verbände VDN beziehungsweise DVGW mit ihren allgemein anerkannten Regeln der Technik in der Strom- sowie der Gas- und Wasserversorgung. Die Arbeitsblätter stellen auf Basis der gesetzlichen Grundlagen umfangreiche Anforderungen hinsichtlich der Qualifikation von Personal, Arbeitssicherheit, Organisation der internen Abläufe, Bereitschaftsdienste und deren technische Ausstattung. Der Gesetzgeber verlangt, Energieanlagen so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit stets gewährleistet ist. Dies bedeutet, dass ein Versorgungsunternehmen jederzeit in der Lage sein muss, unverzüglich und sachkundig einzugreifen, um Schäden zu vermeiden, eingetretene Schäden zu begrenzen oder zu beseitigen.

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