Zeichen richtig erkennen
Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Umwelt- und Prüflabel zusammengestellt, damit Sie dem Dschungel von Zeichen beim Kauf neuer Geräte nicht hilflos ausgeliefert sind.
Augen auf beim Kauf: Zeichen richtig erkennen
Sie möchten ein neues Elektrogerät kaufen und stehen vor einer riesigen Auswahl. Aber die praktischen Haushaltshelfer unterscheiden sich nicht nur in Design und Funktion, sondern auch im Stromverbrauch und bei der Sicherheit. Diese „inneren Werte“ können Sie meistens nicht auf den ersten Blick erkennen.
Deshalb gibt es zahlreiche Sicherheits-, Energieverbrauchs- und Umweltzeichen, die Ihnen beim Kauf helfen sollen. Doch die Vielfalt ist hier genauso groß wie bei den Geräten selbst. Damit Sie diesem Dschungel nicht völlig ratlos ausgeliefert sind, haben wir hier für Sie die wichtigsten Labels zusammengestellt. Und wenn Sie die Zeichen richtig deuten können, finden Sie vielleicht schneller das passende Elektrogerät für Ihren Haushalt. Noch mehr Details finden Sie übrigens im PDF rechts zum Anklicken.
Das VDE-Zeichen steht für die Sicherheit des Produkts – und zwar hinsichtlich mechanischer, thermischer, toxischer, radiologischer und sonstiger Gefährdung.
Das nationale GS-Zeichen steht für „Geprüfte Sicherheit“. Jeder Hersteller kann freiwillig eine zugelassene unabhängige Stelle mit der Prüfung beauftragen. Das Zeichen muss dann immer in Verbindung mit dieser Prüfstelle, zum Beispiel den TÜV abgebildet werden.
Nach dem Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz- und Verordnung müssen Elektrohaushaltsgeräte mit dem EU Labe gekennzeichnet werden.
Das EU-Label enthält umweltrelevante Daten wie Strom- und Wasserverbrauch aber auch Angaben zu Gebrauchseigenschaften wie Nutzinhalt, Fassungsvermögen, Schleuder- oder Trockenwirkung. Die Bewertung erfolgt in sieben Effizienzklassen in der Regel von A bis G.
Effizienzklasse A steht für Geräte mit sehr niedrigem Energieverbrauch bzw. hohem Wirkungsgrad und G- für einen hohen Verbrauch bzw. schlechten Wirkungsgrad.
Ab 2011 werden für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen 3 weitere Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++ ausgewiesen, wobei gleichzeitig die Energieeffizienzklassen E bis G entfallen. Damit ist Energieeffizienzklasse D in Zukunft die schlechteste und A+++ die beste Kennzeichnung.
Bei Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen entfällt beim neuen EU-Label die Angabe der Wasch- bzw. der Reinigungswirkung, da die Effizienzklasse A Grundvoraussetzung für das Label ist.
In Zukunft wird es das EU-Label auch für weitere Produktgruppen geben. Als erste Produktgruppe werden TV-Geräte ab 2011 gekennzeichnet. Die Einteilung erfolgt in den Energieeffizienzklassen A bis G.
Somit sind Geräte am Markt zu finden die mit unterschiedlichen Energieeffizienzeinteilungen von A bis G oder von A+++ bis D versehen sind.
Das EU-Label enthält umweltrelevante Daten wie Strom- und Wasserverbrauch aber auch Angaben zu Gebrauchseigenschaften wie Nutzinhalt, Fassungsvermögen, Wasch-/ Reinigungs-/Schleuder- oder Trockenwirkung. Die Bewertung erfolgt in der Regel in sieben Effizienzklassen von A bis G
- Effizienzklasse A steht für Geräte mit sehr niedrigem Energiever-brauch bzw. hohem Wirkungsgrad (Wasch-, Reinigungs-, Trockenwirkung)
- Für Kühl- und Gefriergeräte werden die zusätzlichen Energie-effizienzklassen A+ und A++ (niedrigster Energieverbrauch) empfohlen.
- G kennzeichnet Geräte mit hohem Stromverbrauch.
Inzwischen gibt es kaum noch C-, D-, E-, F- oder G-Neugeräte. Es reicht daher nicht, sich auf die A- oder B-Klassifizierung zu verlassen. Vielmehr sollte man direkt die angegebenen Energie-Verbrauchswerte vergleichen. Hier herrschen nämlich auch zwischen den Geräten der gleichen Verbrauchsklasse große Unterschiede.
Der europäische ENERGY STAR® ist ein Programm zur freiwilligen Kennzeichnung stromsparender Bürogeräte, wie z.B. Computer, Bildschirme, Drucker, Kopierer. Es beruht auf einem Abkommen zwischen der EU und den USA.
Die Vergabekriterien für das ENERGY STAR-Gütezeichen werden gemeinsam von der U.S. Umweltbehörde (EPA), der EU-Kommission und Experten für Informationstechnologie festgelegt.
Die Anforderungen an die Vergabe werden regelmäßig erhöht, so dass diese nur von etwa einem Viertel der am Markt befindlichen Geräte erfüllt werden können.
Dieses Label erhalten Geräte der Informationselektronik, die die Kriterien für niedrigen Energieverbrauch, Umweltverträglichkeit und Wiederverwertbarkeit erfüllen. Die Anforderungen des Labels werden regelmäßig verschärft. Zur Orientierung der Verbraucher steht hinter dem Zeichen die jeweilige Jahreszahl.
In Deutschland tragen bisher fast ausschließlich Monitore das TCO-Label.
Der "Blaue Engel" wurde 1977 in Deutschland ins Leben gerufen und gilt damit als das älteste Umweltzeichen der Welt. Ausgezeichnet werden Produkte und Angebote, die besonders umweltfreundlich sind und gleichzeitig hohe Ansprüche an den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Wichtige Aspekte sind der sparsame Einsatz von Rohstoffen, Herstellung, Gebrauch, Lebensdauer und Entsorgung.
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