Die Technik der Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Außenluft
Über ein Wetterschutzgitter und durch eine wärmegedämmte Außenluftleitung wird Frischluft angesaugt.
Diese Luft wird zunächst über einen Filter geleitet und gereinigt. Dann wird sie in einem Wärmeaustauscher vorerwärmt und über ein Leitungssystem den Wohnräumen zugeführt.
Abluft
Die Abluft wird aus den feuchten und geruchsbelasteten Räumen (Küche, Bad, WC) abgesaugt, zum Lüftungsgerät transportiert und dort in einem Filter gereinigt. Danach wärmt sie im Wärmeaustauscher die kühlere Außenluft vor und verlässt anschließend über die Fortluftleitung das Gebäude.
Je nach Art und Qualität des Wärmeaustauschers lassen sich ca. 40 % bis 90 % der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen: Der Jahresheizwärmebedarf sinkt.
Einfache Installation und Einbau
Das Luftkanalsystem lässt sich gut an die baulichen Gegebenheiten anpassen. Es kann im abgehängten Deckenbereich des Flurs, innerhalb der Wände, in Verkleidungen in der Wandecke, in einem nicht ausgebauten Dachraum, unter der Kellerdecke oder als Bodenkanal im Estrich installiert werden. Für die Zu- und Abluftventile kommen unterschiedliche Varianten in Frage: Neben Auslässen an Wand oder Decke sind auch Bodenauslässe möglich.
Lösung für Alt- und Neubau
Mechanische Be- und Entlüftungsanlagen werden überwiegend im Neubau genutzt. Aber auch bei der Altbaumodernisierung spielen diese cleveren Systeme eine immer stärkere Rolle – insbesondere, wenn nach dem Einsetzen neuer, besonders dichter Fenster Feuchtschäden verhindert werden sollen.
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