Initiative Brennstoffzelle (IBZ) - weil eine große Sache ein starkes Bündnis braucht.
Mit kleinen, erdgasbetriebene Brennstoffzellen halten wir eine Technologie in den Händen, die in Zukunft eine nachhaltige Energieerzeugung bedeuten kann. Und weil Erfahrung einen weiterbringt bündeln wir nicht nur unsere Kräfte, sondern auch unser Wissen: In der IBZ sind neben der EnBW weitere große Energieversorger, führende Gerätehersteller und die Deutsche Energie-Agentur (dena) vereint. Ziel der Initiative ist es, die Brennstoffzelle als dezentralen Strom- und Wärmelieferanten technisch und wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu machen.
Die IBZ leistet außerdem auch umfassende Kommunikationsarbeit – zum Beispiel durch Newsletter, Materialien für die Aus- und Weiterbildung, Sonderveröffentlichungen, die Beteiligung an Energiefachmessen und das Internetportal www.ibz-info.de.
Praxistest Callux – weil neue Erfahrungen große Veränderungen bewirken können.
Ende September 2008 startete das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gemeinsam mit neun Partnern aus der Wirtschaft – darunter auch die EnBW – den bundesweit größten Praxistest von Brennstoffzellen-Heizgeräten fürs Eigenheim namens Callux. Dieses herausragende Leuchtturmprojekt wird im Rahmen des "Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) bis Ende 2016 umgesetzt.
Das NIP wurde durch die Bundesministerien für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF) sowie Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ins Leben gerufen. Es wird von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) koordinert und umgesetzt.
Insgesamt sollen in einem Zeitraum von 10 Jahren zusätzlich eine Milliarde Euro seitens Industrie und BMVBS investiert werden, um den Einsatz der innovativen Technologie voranzutreiben.
Die Partner sind optimistisch, dass bis zum Jahr 2012 bereits so viele Brennstoffzellen-Heizgeräte bundesweit installiert sind, dass anschließend die Marktvorbereitungen anlaufen können.
Gemeinsam mit Partnern aus der Heiztechnikbranche und der Energieversorgung engagieren auch wir uns dafür, neue Erfahrungen zu sammeln, um die technische Entwicklung maßgeblich voranzutreiben. Deshalb investieren wir im Rahmen des Callux-Projekts rund 10,5 Millionen Euro in die Erprobung von Brennstoffzellen in der Hausenergie. Bis 2013 sollen insgesamt 222 Brennstoffzellenheizgeräte installiert werden. Damit bauen wir unser bisheriges Brennstoffzellenprogramm deutlich aus.
Wo die Zukunft schon Wirklichkeit ist
Eine Übersicht aller Brennstoffzellen der EnBW finden Sie hier.
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