Eine von insgesamt 21 Turbinen von EnBW Baltic 1.
Offshore ist mehr als Onshore auf dem Meer. Offshore erfordert eine ganz neue Herangehensweise an die Windenergie – technologisch, logistisch und meteorologisch.
Kirchturmhohe Windenergieanlagen im sandigen Meeresgrund zu verankern, ein Umspannwerk gegen Strömung und Gezeiten zu sichern und kilometerlange Kabelstränge im Meer zu verlegen, stellt höchste Anforderungen an Menschen und Maschinen.Wind und Wellen zerren mit ungeheuren Kräften an den Anlagen: Windstärken von mehr als 120 km/h (Windstärke 12) und Wellenhöhen von bis zu 5,5 m sind auch in der Ostsee nicht auszuschließen.
Schon bei den Bauarbeiten wird deshalb die Wetterlage ständig beobachtet. Wenn sie sich verändert, müssen die nächsten Schritte verschoben werden. Auch im Betrieb richten sich die Anlagen nach Wind und Wetter. Erst ab Windstärke 3 werden sie eingeschaltet – und schalten sich bei Sturm der Windstärke 10 automatisch ab.
Bis 2015 plant die EnBW insgesamt vier Offshore-Windparks in Ost- und Nordsee zu realisieren: Mit jedem Projekt wächst die Entfernung zum Ufer und die Größe der Windenergieanlagen – und mit ihnen der Ertrag und die Herausforderungen. Die EnBW begegnet ihnen mit Engagement und Erfahrung. Wir versammeln in unserem internationalen Team geballtes Know-How ausgesuchter Spezialisten und bauen unser Wissen Schritt für Schritt weiter aus. So gewährleisten wir einen verantwortungsvollen Umgang mit dem jungen Segment Offshore.
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