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Druck auf die EnergiekostenEnBW-Tipp Druckluftanlagen können echte Energiefresser sein: Nur fünf bis zehn Prozent der am Kompressor eingesetzten Energie wird erfahrungsgemäß tatsächlich als Druckluft genutzt. Eine der wichtigsten Ursachen dafür sind Leckagen, also undichte Anschlüsse, Rohre oder Schläuche. Hier pusten viele Betriebe buchstäblich Geld hinaus: Schon ein Loch mit vier Millimeter Durchmesser verursacht Kosten von bis zu 9.000 Euro im Jahr. Es lohnt sich also, alle Leitungen regelmäßig zu überprüfen und die Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren. Und auch der Kompressor will sich wohlfühlen: Der Betriebsraum sollte staubfrei, trocken und kühl sein; die beim Verdichtungsvorgang entstehende Wärme muss gut entweichen können. Oder sie wird gleich mitgenutzt: Per Wärmerückgewinnung lassen sich mit der Abwärme zum Beispiel Werkhallen heizen. Ein genauer Blick lohnt sich schließlich auch beim Netzdruck, der genau auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt sein sollte: Reduziert man den Druck um 1 bar, spart dies bereits sieben Prozent Energie ein.
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