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Foto Antarktis

Ans Ende der Welt

Fernweh Wer sich keine Reise zum Mond leisten kann, den dürfte die Einsamkeit der Antarktis fast ebenso faszinieren. Wie es wohl ist, an Deck eines Schiffs zwischen riesigen Eisbergen dahinzugleiten und den Pinguinen gute Nacht zu sagen?

Wenn der Winter über die Nordhalbkugel unseres Planeten hereinbricht, beginnt die antarktische Saison. Hapag Lloyd ist mit zwei Expeditionsschiffen in den eiskalten Gefilden unterwegs. Noch mehr Abenteuer verspricht eine Reise mit der holländischen Bark „Europa“. Der fast hundert Jahre alte Dreimaster verzichtet auf Luxus oder Einzelkabinen. Dafür ist der Wachdienst um halb vier Uhr morgens inklusive. Die Antarktis ruft! Laut Auskunft von Hapag Lloyd zog es 1992/1993 noch zwölf Schiffe mit 6.704 Passagieren gen Süden, inzwischen dürften es 30.000 Passagiere auf 50 Schiffen sein. Die laufende Saison 2007/2008 ist längst ausgebucht. Höhepunkte der rund dreiwöchigen Fahrten, die meist von Ushuaia in Südargentinien aus starten: Ein nie gesehenes Farbenspiel von tiefblau bis türkisgrün. Die unerhörte Einsamkeit. Der „Spaziergang“ über das ewige Eis. Und natürlich die Tierwelt: Robben, Wale, Albatrosse, Eissturmvögel und Pinguine, immer wieder Pinguine! Das skurrilste Erlebnis aber dürfte ein Bad in den 63 Grad heißen Quellen der Antarktis-Insel Deception sein – willkommen im ewigen Eis!

So kreuzen Sie hin:
Mit dem holländischen Dreimaster „Europa“. Saison von November 2008 bis April 2009. Dauer: 22 Tage. Kosten ab 5.100 EUR, www.barkeuropa.com

Mit Hapag-Lloyd und der „MS Hanseatic“ und „MS Bremen“. Saison von Oktober 2008 bis Mai 2009. Dauer: 18 bis 36 Tage. Kosten: ab 7.460 EUR, www.abenteuer-antarktis.de

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