Freizeit machen, 24.07.2017

Abkühlung gefällig? Freibäder und mehr im Ländle

Die Sommerzeit lädt mal wieder zum gemeinsamen Sonnen nach draußen ein. Bei heißen Temperaturen tut natürlich eine Abkühlung besonders gut. Wir zeigen euch, in welchen Freibädern, Badeseen und Co. im Ländle es sich am besten abkühlen lässt.

Endlich ist es wieder Sommer! Bei so einem tollen Wetter möchte man natürlich sofort nach draußen und sich ans Wasser legen.  Doch ihr wisst nicht, wohin? Erfahrt hier, wo es sich in Baden-Württemberg am besten abkühlen lässt. Dabei muss es nicht nur beim Freibad bleiben: Es gibt auch eine Vielzahl schöner Badeseen, Naturbäder und anderen Geheimtipps, die wir euch im Folgenden vorstellen möchten!

Badeseen, Naturbäder und Freibäder in Baden-Württemberg

 

Freibäder

Der Klassiker – gerade in der Stadt sind Freibäder eine praktische Möglichkeit, sich spontan mal abzukühlen.

Höhenfreibad Killesberg: Direkt im Höhenpark Killesberg in Stuttgart befindet sich dieses kleine Freibad. Es bietet drei Becken, verschiedene Ballsportplätze sowie einen Matschspielplatz für Kinder. Nach dem Freibadbesuch lädt der Höhenpark noch zum Spaziergang ein. Das Höhenfreibad ist dank der guten Anbindung auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Sonnenbad Karlsruhe: Das Sonnenbad in Karlsruhe öffnet bereits Mitte Februar seine Pforten und schließt erst wieder zum 1. Advent. Ideal für alle, die unabhängig von der Jahreszeit nicht genug vom Freibad kriegen. Mit drei Becken und einer Wasserrutsche ist für jeden etwas dabei. Zusätzlich punktet das Sonnenbad mit zwei Saunakabinen und einem Kinderspielplatz.

Schwimmbad Reichental: Das Schwimmbad Reichental ist alles andere als städtisch. Umrahmt von einer Wiesenlandschaft und Wäldern lässt es sich hier  in 550 Metern Höhe entspannen und plantschen. Trotzdem ist das Freibad voll ausgestattet, inklusive Cafeteria. Das Highlight ist dabei die wunderschöne Aussicht ins Murgtal.

 

Badeseen

Badeseen sind die natürliche und erholsame Alternative zum Freibad. Der meist längere Anfahrtsweg wird durch weitläufige Wiesen und  unberührtes Wasser belohnt.

Tiroler See: Der Tiroler See bei Forchtenberg im Nordosten Baden-Württembergs befindet sich mitten im Wald und ist daher umgeben von einer idyllischen Naturlandschaft. Auf der breiten Liegewiese des Sees kann mit voriger Anmeldung sogar gezeltet werden. Lediglich Hunde dürfen nicht mitgebracht werden.

Buchensee: Der Buchensee liegt in der Nähe des Bodensees im Radolfzeller Ortsteil Güttingen und ist von weitläufigen Wiesen und Schilf umrundet. Dank des Kinderspielplatzes ist er ideal für Familien geeignet. Ab Juni können hier sogar Stand Up Paddling-Bretter ausgeliehen werden.

Ebnisee: Der Ebnisee ist der größte See im Schwäbischen Wald. Durch die Lage eignet er sich perfekt für eine Wanderung oder einen Spaziergang durch den Wald. Aber auch am See selbst lässt es sich super entspannen. Außerdem können Boote ausgeliehen werden und auch Angeln ist mit einer Tagesangelkarte möglich.

Nagoldtalsperre: Die Nagoldtalsperre ist ein Staudamm im Schwarzwald, in dessen Vorbecken auch gebadet werden darf. Auch Wassersport kann hier betrieben werden, gerade Windsurfer kommen hier voll auf ihre Kosten. Außerdem gibt es einen Aussichtsturm sowie einen neuen Wasserspielplatz mit Eisvogelpfad.

Wer von Badeseen nicht genug bekommt, für den haben wir in unserem Blogeintrag „Ab ins kühle Nass: Badeseen im Ländle“ noch mehr Empfehlungen gesammelt.

Spielende Kinder im Badesee

Naturpools

Naturpools bieten quasi das Beste aus beiden Welten: Sie sind zwar geformt wie ein großes Freibad, setzen aber auf biologische Wasseraufbereitung durch Wasserpflanzen in einem Nebenbecken – ganz ohne Chlor.

Naturbad Mitteltal: Das Naturbad Mitteltal bietet neben dem natürlichen Wasseraufbereitung ein Beachvolleyballfeld, auf dem regelmäßig Turniere stattfinden. Außerdem gibt es Tischtennis, Tischfußball sowie einen Sprungfelsen. Im Naturbadstüble wird außerdem für das leibliche Wohl gesorgt.

NaturFreibad Herrenberg: Auch hier erfolgt die Aufbereitung des Wassers biologisch. Viele weitere Attraktionen, wie z.B. einen Wasserfall, eine Kletterwand oder eine Boule-Bahn laden zu einem Besuch ein. Von den Liegeflächen aus hat man außerdem einen imposanten Blick auf den Schönbuch.

Naturbad Albstadt: Das Naturbad Albstadt entstand auf dem Gelände eines ehemaligen Freibads und stellt heute die ökologische Alternative dar. Dank eines Sprungfelsens kann man sich hier sowohl austoben als auch entspannen – es ist also für jeden etwas dabei. Gerade für Familien ist dieses Naturbad besonders geeignet.

 

Alternativen

Wem das alles zu langweilig ist, der findet hier noch ein paar ausgefallene Alternativen, wie ihr einen heißen Tag am Wasser verbringen könnt.

Elchinger Fischteiche: Die Echkinger Fischteiche bei Neu-Ulm sind ein echter Geheimtipp. Dazu gehört auch der Tannenteich. Sein Wasser hat beinahe Trinkwasserqualität und eignet sich daher ideal zum Schwimmen. Die Besonderheit: Man schwimmt nicht allein. Es kann gut vorkommen, dass man mal einem Karpfen oder Aal den Weg kreuzt. Diese sind jedoch harmlos und ein kleiner Preis für ein so ruhiges Badvergnügen.

Kanufahrt auf Enz und Neckar: Wer es ein bisschen abenteuerlicher mag, kann auch die Enz oder den Neckar mit dem Kanu erkunden. Neben der beeindruckenden Landschaft hat man auch die Chance, seltene Tierarten wie Eisvögel und Schildkröten erblicken. Dies ist entweder auf eigene Faust oder bei einer geführten Tour, z.B. über www.rock-the-river.com oder www.diezugvoegel.de, möglich.

Badeparadies Schwarzwald: Genauso actionreich geht es im Badeparadies Schwarzwald zu. Im GALAXY-Bereich gibt es über 20 Rutschen sowie die größte Edelstahl-Halfpipe der Welt. Die Palmenoase hat immer Sommer ein geöffnetes Dach und auch im Außenbereich kann gebadet und entspannt werden.

 

Was sind eure Lieblingsbadeseen- oder Freibäder? Habt ihr Geheimtipps? Wir freuen uns auf eure Kommentare!