Wallbox, Schnellladesäule, Haussteckdose – Möglichkeiten zum Laden von E-Autos

Wer sich ein Elektroauto anschaffen möchte oder bereits eines besitzt, muss sich auch mit der Frage beschäftigen, welche Möglichkeiten es zum „Auftanken“ gibt. Welche Optionen es gibt und welche Vor- und Nachteile sie haben, erklären wir in diesem Beitrag.

Elektro- und Hybridfahrzeuge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und somit steigt auch der Bedarf nach geeigneten Lademöglichkeiten.
Wir wollen euch im Folgenden drei gängige Methoden zum Laden vorstellen: die Haushaltssteckdose, öffentliche Ladestationen und die Wallbox.

Die Haushaltssteckdose

Kennt jeder, hat jeder. Die einfachste Möglichkeit, sein E-Fahrzeug zu laden, ist sicherlich die haushaltsübliche 230V-Steckdose mit einer Ladeleistung von 2,3 kW. Problematisch ist hier der sehr langsame Ladevorgang, der zu langen Ladezeiten führt.

Stecker aus Steckdose ziehen

Dies belastet wiederum das Hausstromnetz stark, da dieses nicht für solch starke Dauerbelastung ausgelegt ist. Hier besteht sogar die Gefahr, dass die Leitung überhitzt und Schäden davon trägt.
Wie du siehst, bringt das Laden über die Haushaltssteckdosen also mehr Nach- als Vorteile mit sich. Daher empfehlen wir, eine der folgenden Lademöglichkeiten zu nutzen.

Öffentliche Ladestationen

Eine weitere Option, dein Fahrzeug zu laden, sind öffentliche Ladestationen. Hierbei unterscheidet man zwischen Standard-Ladestationen mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW und den Schnellladestionen mit einer Ladeleistung von bis zu 43 bzw. 50 kW. Damit lädst du dein E-Auto um ein Vielfaches schneller als mit der Haussteckdose.

Ladesäule aktivieren

Zukünftig wird es auch Stationen mit einer Leistung von bis zu 350 kW geben. Diese Art der Ladestationen nennt man dann High Power Charger.
Auf der Suche nach einer freien Ladestation für dein E-Auto kann dir die EnBW mobility+ App behilflich sein. Die EnBW mobility+ App zeigt dir alle freien und mit deinem Fahrzeug kompatiblen EnBW-Ladestationen und die Stationen unserer Roaming-Partner in deiner Umgebung an und navigiert dich auf Wunsch direkt zur nächsten Lademöglichkeit.
Einfach. Überall. Zuverlässig.
Übrigens: An allen EnBW-Stationen lädst du mit 100% Ökostrom.

Die Wallbox: die Ladestation für zu Hause

Die praktischste und flexibelste Lösung zum Laden deines E-Autos ist die Wallbox. Eine Wallbox ist eine Ladestation, die zu Hause an einer Wand in der Garage oder an einer Säule vor dem Haus installiert wird. Benötigt wird hierfür lediglich ein Starkstrom-Anschluss im Haus, der durch einen Elektroinstallateur mit der Wallbox verbunden wird.

mobility+ Wallbox

Eine Wallbox bringt im Vergleich zur Haushaltssteckdose zwei wesentliche Vorteile mit sich: Schnelligkeit und Sicherheit.
Die EnBW mobility+ Wallbox benötigt bei einer Ladeleistung von bis zu 11kW gerade einmal 3 Stunden, um einen BMW i3 von 0% auf 100% zu laden. Damit eignet sie sich perfekt für das Aufladen über Nacht.
Die Wallbox verfügt zudem über einen FI-Schutzschalter Typ A. Dieser trennt im Falle eines Fehlerstroms den Stromkreislauf der Wallbox vom restlichen System im Haus. Außerdem kann die Box auf Wunsch mit RFID-Erkennung ausgestattet werden und ist somit – z.B. bei einer Außenmontage – optimal vor unerwünschter Fremdbenutzung geschützt. Apropos Außenmontage: Natürlich verfügt die EnBW mobility+ Wallbox auch über einen Schutz vor Feuchtigkeit.

Die ganze Welt der Elektromobilität –
EnBW mobility+

Die EnBW mobility+ Produkte sowie das öffentliche Ladenetz für Elektrofahrzeuge sind Teil des Ökosystem Elektromobilität. Was sich dahinter verbirgt und wie du als Kunde Teil davon werden kannst, haben wir Christoph Ulusoy, Leiter digitale E-Mobilitätsprodukte bei der EnBW, gefragt:

Felix: Was versteht man unter dem „Ökosystem Elektromobilität“? Welche Produkte und Leistungen gehören dazu?
Christoph: Das Ökosystem E-Mobilität deckt alle Situationen ab, in denen E-Autos mit Strom versorgt werden. Größtenteils werden E-Autos zu Hause geladen, daher liegt hierauf mit der Kombination von Wallbox und Stromtarif der zentrale Produktfokus. Des Weiteren werden Firmen- und Bürostandorte eine zentrale Rolle im Ladeverhalten einnehmen. Zudem kann man mit der EnBW sein E-Fahrzeug bald in ganz Europa laden. Außerhalb Deutschlands ist das aktuell schon in Österreich und der Schweiz möglich.

Felix: Warum sollte ich mir als E-Autofahrer eine EnBW mobility+ Wallbox zulegen? Wann lohnt sich diese Anschaffung für mich?
Christoph: Eine Wallbox ist immer eine gute Investition, wenn man ein E-Auto hat. Lädt man ein E-Auto mit einer normalen Steckdose, lädt man sehr langsam und läuft Gefahr, dass die Haussteckdose sehr heiß wird. CEE-Steckdosen (Starkstromanschlüsse) sind oft nicht flächendeckend vorhanden. Zudem ist häufig unklar, wie einzelne Steckdosen abgesichert sind. Zuletzt werden Typ 2-Stecker während dem Ladevorgang verriegelt. Somit kann der Ladevorgang nicht durch Abziehen des Steckers abgebrochen werden. Eine Wallbox lohnt sich also von Anfang an.

Felix: Welche Vorteile hat die EnBW mobility+ Wallbox gegenüber anderen Lademöglichkeiten?
Christoph: Mit der EnBW mobility+ Wallbox hat der Kunde direkt Zugang zum gesamten Ökosystem. Zukünfitg wird es über die EnBW mobility+ App möglich sein, sein Ladeverhalten an der Wallbox zu beobachten und zu steuern. Der Kunde kann dann sein gesamtes Ladeverhalten mit nur einer App analysieren und optimieren.

Felix: Vielen Dank, Christoph!

Weitere Informationen rund um Elektromobilität und die EnBW-Produkte gibt es natürlich auch auf unserer Homepage.

Zur Produktfamilie „EnBW mobility+“

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