Smart Garden: Willkommen im Garten der Zukunft!

Sommerzeit ist Gartenzeit. Gerade in den Sommermonaten ist die Pflege von Rasen und Beeten mit viel Arbeit verbunden. Doch mit dem Trend Smart Gardening kannst du die Gartenpflege automatisieren und damit Zeit und Ressourcen sparen.

Wenn du viel Arbeit in die Bepflanzung deiner Beete gesteckt hast, kennst du dieses Dilemma wahrscheinlich. Bei hohen Temperaturen benötigen Pflanzen viel Wasser – unter Umständen sogar täglich. Möchte man in dieser Zeit verreisen, ist man auf die Hilfe von Nachbarn, Familie oder Freunden angewiesen. Aber wer fragt schon gerne andere, ob sie bereit sind, am besten vor Sonnenaufgang einen fremden Garten zu bewässern? Das ist nämlich der beste Zeitpunkt.

Mit einer automatischen Gartenbewässerung kannst du bedenkenlos und ohne schlechtes Gewissen in den wohlverdienten Sommerurlaub fahren. Sie ist aber nur ein Bestandteil eines Smart Gardens.

Die Automatisierung des Gartens

Miteinander vernetzte und per App kontrollierbare Haushaltsgeräte sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Laut der aktuellen Smart Home Studie von Deloitte nutzen im Durchschnitt etwa 16 Prozent der deutschen Konsumenten bereits Smart Home-Lösungen. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Über die Hälfte (56 %) von ihnen schätzen den zusätzlichen Komfort, den intelligente Lösungen im eigenen Zuhause bieten.

Gründe für Nutzung Smart Home

(Quelle: Deloitte Smart Home Consumer Survey 2018)

Doch nicht nur Häuser und Wohnungen werden immer „smarter“. Der Trend geht vielmehr hin zum Smart Garden, und dafür gibt es gute Gründe: Gartenroboter und automatisierte Systeme übernehmen viele Arbeiten, die selbst leidenschaftliche Hobbygärtner gerne abgeben. Man denke nur an die Hitzerekorde der letzten Monate: Bei Tagestemperaturen von deutlich über 30 °C wird das Rasenmähen zur Tortur und das Bewässern der Pflanzen nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch.

Laufen verschiedene Funktionen über eine einzige App, lassen sie sich optimal aufeinander abstimmen. So wird der Rasen erst gemäht und anschließend bewässert. Sagt die intelligente Wetterstation Regen voraus oder ist die von Sensoren gemessene Bodenfeuchtigkeit ausreichend, startet das Bewässerungssystem nicht. Durch die Automatisierung deines Gartens reduzierst du also nicht nur den Arbeitsaufwand, sondern senkst auch die laufenden Kosten und sparst Ressourcen.

Die richtige Bewässerung

Der sparsame Umgang mit Wasser ist ein wesentlicher Faktor für mehr Nachhaltigkeit beim Wohnen. Das gilt auch für den Garten. Zum Gießen der Pflanzen kannst du beispielsweise aufgefangenes Regenwasser statt Frischwasser verwenden. Auf diese Weise sparst du Wasser und Geld. Zudem ist Regenwasser nicht so kalt und enthält weniger Kalk. Darüber freuen sich die Pflanzen.

Wir haben dir bereits clevere Helfer für den Garten vorgestellt. Dazu zählen auch Systeme, die den Garten automatisch bewässern. Intelligente Bewässerungssysteme, zum Beispiel von Gardena oder Kärcher, sind nicht nur ressourcensparend, sondern ermöglichen auch eine optimale Versorgung der Pflanzen. Das Grundprinzip dieser Systeme ist immer das Gleiche: Der Hauptschlauch wird mit einem Druckregler an den Wasseranschluss oder an die Pumpe in der Regenwasserzisterne angeschlossen. Vom Hauptschlauch führen dünnere Schläuche zu den einzelnen Pflanzen. Verbindungsstücke ermöglichen eine individuelle Erweiterung. Je nach System lässt sich auch der Durchlauf der Öffnungen separat regulieren.

Das perfekte Zusammenspiel der Systeme

Die exakte Regulierung erfolgt über einen Bewässerungscomputer. Er steuert, wann und wie lange das Wasser läuft. Zwar ist dies grundsätzlich auch mit einer Zeitschaltuhr möglich, diese berücksichtigt aber nicht das aktuelle Wetter.

Automatisierte Gartenpflege

Im Smart Garden ist der Bewässerungscomputer mit Sensoren im Boden verbunden, die die Bodenfeuchtigkeit messen. So werden die Pflanzen nur dann bewässert, wenn es tatsächlich notwendig ist. Schließlich kann es auch im Sommer Regenperioden geben, die eine Bewässerung überflüssig machen. Gesteuert wird der Bewässerungscomputer über eine App – das ist auch vom Urlaubsort aus möglich.

Den richtigen Bewässerungstyp wählen

Du kannst automatische Bewässerungssysteme sowohl ober- als auch unterirdisch verlegen. Oberirdische Systeme lassen sich einfacher verlegen, können aber zur Stolperfalle werden. Sie eignen sich jedoch gut für Beete. Für Freiflächen und um große Bereiche des Gartens mit Wasser zu versorgen, sind unterirdische Bewässerungssysteme ideal.

Wähle den Bewässerungstyp entsprechend der Bepflanzung:

  • Sprinklerbewässerung: In den Boden eingelassene Versenkregner oder Sprinklersysteme bewässern je nach gewählter Einstellung eine Fläche von 10 bis 140 Quadratmeter. So wird Rasen flächendeckend mit Wasser versorgt.
  • Tropfbewässerung: Die Pflanzen werden gezielt in Wurzelnähe bewässert, Blätter nicht unnötig befeuchtet. Systeme zur Tropfbewässerung sind wassersparend und eignen sich sowohl für Einzelpflanzen als auch für ganze Beete.

Rasen immer akkurat gestutzt

Clevere Haushaltsroboter werden immer beliebter, inzwischen gibt es sie auch für den Garten. Die meisten Rasenroboter mähen nach dem Verlegen eines Begrenzungsdrahtes selbstständig. Den Zeitplan für das Mähen steuerst du per App. Sie zeigt dir auch weitere Informationen an, etwa die bisher gemähte Fläche.

Rasenflächen von 500 Quadratmetern und Steigungen bis zu 25 Prozent stellen für einen Mähroboter in der Regel kein Problem dar. Einen Auffangbehälter suchst du vergebens, denn die Roboter gehören zu den sogenannten Mulchmähern. Das sehr fein geschnittene Gras bleibt einfach liegen und versorgt den Boden mit Nährstoffen. Das erspart dir Arbeit und tut dem Rasen gut.

Smarte Technik im Garten

Da das Gras nicht zu lang werden darf, sind die Roboter ständig im Einsatz. In der Regel unterbrechen Sie den Mähvorgang nur, wenn der Akku fast leer ist. Dann fahren sie entlang des Suchkabels zurück zur Ladestation. Den Unmut deiner Nachbarn musst du nicht fürchten: Mähroboter arbeiten sehr leise, sodass sie den Rasen auch während der Ruhezeiten stutzen können.

Je nach Hersteller sind die autonomen Rasenmäher mit diversen Sensoren ausgestattet, die eine reibungslose und sichere Funktionalität gewährleisten. Sie überwachen beispielsweise die Temperatur des Akkus, lokalisieren den Roboter im Falle eines Diebstahls oder unterbrechen bei Regen den Mähvorgang. Besonders wichtig für die Sicherheit ist ein Funktionsstopp, sobald der Mäher angehoben wird.

Smarte Gartenbeleuchtung

Die richtige Beleuchtung sorgt für ein angenehmes Ambiente – auch im Garten. Verwendest du smarte Lichtsysteme wie Philips Hue oder Osram Lightify, kannst du verschiedene Bereiche deines Gartens individuell beleuchten. Wähle für die Terrasse zum Beispiel ein warmes Weiß, für den Teich ein helles Blau und für die Blumenbeete ein sanftes Violett.

Smarte Gartenbeleuchtung

Einen Elektriker brauchst du für die Installation der Lichtsysteme nicht zu beauftragen. Alles, was du benötigst, sind ein Stromanschluss, Leuchten und eine entsprechende Lichtsteuerung. Letzteres funktioniert per Funk oder App. Viele Systeme lassen sich auch schon über einen intelligenten Sprachassistenten steuern. Berücksichtige bei der Planung für einen großen Garten die Reichweite des Systems. Meist werden die Leuchten über eine zentrale Bridge gesteuert.

Smarte Lichtsysteme sind aber nicht nur etwas für die Optik. Mit ihnen lässt sich auch Energie sparen. Leuchten mit LEDs sind um fast 90 Prozent sparsamer als herkömmliche Glühbirnen. Verbindest du sie mit Bewegungsmeldern, leuchten sie nur, wenn es wirklich notwendig ist – eine energiesparende Option für die Beleuchtung von Gartenwegen.

Es geht aber noch effizienter – mit einer Solaranlage auf dem Dach. Damit erzeugst du die für den Smart Garden benötigte Energie einfach selbst. EnBW solar+ und SENEC unterstützen dich dabei. Erzeuge zu Hause selbst Strom, speichere überschüssige Kapazitäten und nutze sie, wann immer du möchtest. Du setzt auf Elektromobilität? Über die Wallbox lädst du mit dem selbst erzeugten Strom auch dein Elektroauto.

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