Haushaltsroboter: Diese cleveren Helfer erleichtern unseren Alltag

Weltweit arbeiten zahlreiche Erfinder daran, neue innovative Roboter für uns zu entwickeln, um uns künftig im Haushalt oder im Garten mühsame Arbeit abzunehmen. So dass es vielleicht bald schon heißen könnte: Das bisschen Haushalt macht sich von allein... Ich stelle euch heute einige dieser smarten Helfer vor.

Nicht nur in der Industrie sorgen sie aktuell und in Zukunft für Veränderung: Roboter. Auch in vielen privaten Haushalten sind diese fleißigen Helfer bereits eingezogen – Tendenz steigend. Wenn man den Prognosen der International Federation of Robotics Glauben schenken darf, ist damit zu rechnen, dass im Zeitraum 2016 bis 2019 über 40 Millionen Roboter für die private Nutzung weltweit verkauft werden. Besonders beliebt sind dabei Haushaltshelfer, wie beispielsweise Staubsaug- oder Rasenmähroboter.

Infografik: Roboter auf dem Vormarsch | Statista

Bei mir ist er vor einem Jahr eingezogen: „Karl“ – mein kleiner Staubsaugroboter. Und ich gebe ihn definitiv nicht mehr her. Selbstverständlich gibt es die smarten Helfer schon eine Weile auf dem Markt. Mittlerweile ist jedoch nicht nur die Technik deutlich besser und ausgereifter, als noch vor einigen Jahren. Auch preislich sind Roboter für Heim und Garten wesentlich attraktiver geworden und sind so sie nicht nur in meinen, sondern auch in viele anderen deutschen Haushalten eingezogen. Saugroboter sorgen beispielsweise dafür unsere Böden von Staub zu befreien, Wischroboter beseitigen hartnäckige Flecken auf dem Laminat und der Rasen wird dank des Mähroboters in Zaum gehalten. Darüber hinaus ziehen weitere smarte Helferlein in unseren vier Wänden ein: intelligente Haushaltshilfen, Babysitter oder Wäschefalter.

Smarte Helfer: Roboter für Haushalt und Garten

Ich habe für euch zusammengestellt, welche Roboter ihr heute und in Zukunft auf dem Schirm haben solltet.

1. Der Staubsaug-Roboter – nie mehr Streit ums Staubsaugen

Mindestens einmal pro Woche ist es soweit: Es muss Staub gesaugt werden. Wenn ihr wollt, kann damit morgen schon Schluss sein. Denn diesen mühsamen Job könnte ein Staubsaug-Roboter für euch übernehmen. Wenn ihr morgens das Haus verlasst, schaltet ihr diesen einfach ein. Je nach Modell kann bei dem Staubsauger die Zeit programmiert werden in der er aktiv wird. Mittlerweile muss man sich auch um das Laden der Akkus keine Gedanken mehr machen. Viele Roboter erkennen selbst, wann der Akku sich dem Ende neigt und fahren rechtzeitig zur Ladestation zurück. Bei den Bürsten gibt es teilweise Unterschiede. Der Roomba 960 von iRobot beispielsweise, ist mit speziell patentierten Gummi-Extraktoren ausgestattet. Diese sollen verhindern, dass Haare die Roboter-Bürsten verstopfen oder sich Kabel verfangen. Außerdem ist er WLAN-fähig. So kann man über eine App jederzeit und von überall die Reinigung starten. Zudem könnt ihr über die App sehen, welche Fläche der Staubsaug-Roboter bereits gereinigt hat.

2. Der Bodenwisch-Roboter – entfernt hartnäckigen Schmutz

Nasswischroboter, teilweise auch Bodenreinigungsroboter genannt, können dabei helfen Hartböden zu reinigen. Der Bodenwischer kann also künftig in der Abstellkammer oder im Schrank bleiben. Der Wischroboter befreit euren Boden ebenfalls vollautomatisch von Staub und Tierhaaren. In der Regel eignet er sich für die Reinigung aller Hartböden wie Fließen, Linoleum, Laminat oder Parkett. Je nach Modell kann man ein normales oder kurzes Reinigungsprogramm einstellen. Besonders für Allergiker kann diese smarte Lösung eine sinnvolle Anschaffung sein.

3. Der Fensterputz-Roboter – Fensterputzen ohne Verrenkung

Ihr habt viele Fenster? Wie wäre es dann mit einem Fensterputzroboter. Er reinigt eure Fenster völlig selbstständig von innen und von außen. Hierzu muss er lediglich am Fenster angesetzt werden. Über ein Magnet-Prinzip hält er sich dann selbst an der Scheibe fest und putz diese innerhalb kurzer Zeit.

4. Der intelligente Kühlschrank

Der intelligente Kühlschrank von Liebherr könnte euch zukünftig beim Einkauf und bei der Essensplanung helfen. Die eingelagerten Lebensmittel  werden über Kameras mit Objekterkennung und das Sprachmodul MIA „Media Intelligence Assistant“ erfasst. Die Kameras zeigen dabei nicht nur Bilder, sondern sie erkennen die einzelnen Lebensmittel im Inneren des Kühlschranks. Diese Informationen fließen dann automatisch in eine Inventarliste ein. So sieht man schnell und übersichtlich, was sich gerade im Kühlschrank befindet. Über das Sprachmodul kann man außerdem weitere Lebensmittel hinzufügen und so eine Einkaufliste erstellen. Via App für iOS, Android oder Windows kann man so von unterwegs auf seine Einkaufs- und Inventarlisten zugreifen. Liebherr bietet außerdem Module an, mit denen ihr euren „alten“ Kühlschrank, ganz einfach aufrüsten könnt.

5. Der Intelligente Sprachassistent – von den Lippen ablesen

Intelligente Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Googles Assistent sind momentan sehr angesagt. Über intelligente Sprachsteuerung sollen sie unser Leben vereinfachen: Sie spielen auf Zuruf etwa Musik ab, können Fragen zum Wetter oder andere leichte Websuchen beantworten, Kalendereinträge anlegen, Einkaufslisten anlegen, vernetzte Glühbirnen dimmen, Heizungsthermostate auf die individuellen Bedürfnisse anpassen oder das  Alarmsystem des eigenen Hauses per Sprachkommando bedienen. Clever, oder? Ausführliche Informationen, was intelligente Sprachassistenten alles können, könnt ihr auch in unserem Blogbeitrag Beliebte Sprachassistenten: Google Home oder Amazon Echo nachlesen.

6. Der Babyschaukelroboter – die Nanny für den Nachwuchs

Frischgebackene Eltern kennen das Gefühl: Das Baby kann wieder mal nicht einschlafen und man muss es stundenlang herumtragen und wiegen. Clevere Entwickler haben nun einen elektrischen Helfer entwickelt der das Baby in den Schlaf schaukelt. Der Babyschaukel-Roboter Suima schaukelt automatisch, wenn das Kleine schreit. So können auch Eltern mal eine Pause machen.

7. Der Mähroboter – lässt kein Gras stehen

MähroboterWenn man einen Garten hat steht es häufig samstags auf der To-Do-Liste: das liebe Rasenmähen. Auch diese Arbeit könntet ihr ab sofort von einem Mähroboter erledigen lassen. Viele Modelle mähen mittlerweile wirklich gleichmäßig, streifenfrei und leise. Sie erkennen, wann der Akku leer wird und finden mit Hilfe eines Suchkabels selbstständig zur Ladestation zurück. Durch hochsensible Sensoren sind sie zudem für Mensch und Tier sicher. Als Diebstahlschutz dienen meist ein PIN-Code und eine Alarmfunktion. Durch ein einfaches und intuitiv aufgebautes Menü lassen sich viele Modelle einfach programmieren.

 

Und was erwartet uns noch in Zukunft?

Wie ihr seht gibt es wirklich schon einige Roboter die unser Leben – mehr oder weniger – erleichtern und die uns damit mehr Freizeit schenken. Wir dürfen also gespannt sein, was uns in Zukunft noch erwartet. Hierzu ein Beispiel, wo die Reise hingehen könnte:

 

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