Umzug im Sommer: Umziehen ohne Stress und Sonnenstich

Sommer, Sonne, Badestrand – für viele bedeutet die Sommerzeit die Sonne genießen und es sich gut gehen lassen. Und dann gibt es noch die, die das schöne Wetter für etwas ganz anderes nutzen: den Umzug. Doch Kistenschleppen bei 36 Grad? Wie du trotzdem einen kühlen Kopf bewahren kannst, erfährst du hier.

In diesem Jahr begann der Sommer schweißtreibend, denn Ende Juni brachte Hitzehoch „Ulla“ tropische Temperaturen ins Land. Wer bei solchen Temperaturen auf der Wiese vom Freibad liegt und sich im Wasser abkühlen kann, kann sich glücklich schätzen. Wer aber schwere Bücherkisten schleppen muss, kommt gleich mehrfach ins Schwitzen.

Warum ein Umzug im Sommer trotzdem sinnvoll ist 

Eigentlich ist der Sommer die perfekte Jahreszeit für einen UmzugAuszubildende und Studenten haben zum Beispiel genug Zeit, um vor Ausbildungs- oder Semesterstart in die erste eigene Wohnung zu ziehen. Auch das Wetter spielt mit: Es ist trocken und man kann Möbel, Pflanzen und Umzugskartons ruhig eine Weile draußen abstellen. Die Temperaturen lassen keinen Umzugshelfer frieren.

Frau packt ihre Umzugskartons

Im Winter hingegen können Schnee, Matsch und Eis die Stimmung beim Umzug schnell drücken. Allerdings kann auch im Sommer ein Gewitter die Pläne durchkreuzen und die Kartons, die man kurz auf der Straße abgestellt hatte, durchweichen. Dennoch scheint im Sommer die Sonne so lange, dass sich auch noch abends das gesamte Umzugsgut bei Tageslicht gut ein- oder ausladen lässt. Damit ist und bleibt der Hochsommer HauptumzugszeitDiese Tipps erleichtern dir den Umzug bei hohen Temperaturen:

1. Termin mit der Umzugsfirma rechtzeitig planen

Wenn alle im Sommer umziehen wollen, wird es fast unmöglich, eine Umzugsspedition zu findenDaher unser Tipp: Wenn du dich für die Profihilfe entscheidest, mach dich baldmöglichst auf die Suche nach einem Unternehmen. Nur so kannst du sicher sein, dass dein Wunschtermin wirklich frei ist. Dasselbe gilt, wenn du „nur“ einen Transporter mieten willst. Auch hier sind die Kapazitäten der Verleihfirmen schnell erschöpft.

2. Urlaubsplanung der Umzugshelfer berücksichtigen

Die Unterstützung beim Umzug durch Freunde und Bekannte lässt sich kaum mit Geld aufwiegen. Doch die Erfahrung zeigt: bei vielen der Freiwilligen kommt häufig kurzfristig etwas dazwischen. 

Im Sommer kommt als erschwerender Umstand hinzu, dass natürlich Haupturlaubszeit ist. Frag daher rechtzeitig nach, wann deine potenziellen Helfer in den Urlaub fahren und trag dies in einen Kalender einBesser zu planen ist mit Helfern, die ihren Urlaub schon gebucht haben, als mit jenen, die im Sommer spontan verreisen wollen.  

3. Früh anfangen

Frau startet früh morgens mit dem UmzugSelbst wenn tagsüber mit hohen Temperaturen zu rechnen ist – in den Morgenstunden ist es meist noch angenehm frisch. Also: Wecker stellen und früh aufstehen! Die Umzugskisten sind bereits fertig gepackt, damit der Transporter rechtzeitig vor der Mittagshitze beladen ist. Nur Zahnpasta und Zahnbürste musst du noch verstauen. Den Kühlschrank hast du in den vergangenen Tagen bereits soweit geleert, dass du die letzten Lebensmittel beim Frühstück verbrauchen kannst. 

Und die Kaffeemaschine? Die nimmst du so mit, schließlich brauchst du sie morgen gleich wieder. Häng am besten zwei, drei Tage vor dem Auszug einen Zettel ins Treppenhaus und warne deine Nachbarn vor, dass die Arbeiten schon früh beginnen.  

Du hast beim letzten Umzug noch bis tief in die Nacht die letzten Kisten gepackt? Fang dieses Mal eher an oder lass dir helfen. Oder sortiere bei der Vorbereitung des Umzugs Dinge aus, die du nicht mehr brauchst – dann geht das Einpacken später auch schneller von der Hand.  

4. Hitze- und Sonnenschutz für Helfer

Der Umzug findet unter einem wolkenlosen Himmel statt? Ideales Wetter, um sich einen Sonnenbrand zu holen. Selbst wenn man „nur“ zwischen Haustür und Transporter am Straßenrand hin- und herrennt, können die Sonnenstrahlen eine starke Wirkung haben. Stell also für alle eine Tube Sonnencreme (mit hohem Lichtschutzfaktor) bereit. Um einem Sonnenstich vorzubeugen, brauchst du die passende Kopfbedeckung, zum Beispiel eine Kappe oder einen luftigen Sonnenhut. Generell solltest du leichte und luftige Kleidung tragen. 

Zur Erfrischung zwischendurch kannst du Handtücher in kaltes Wasser eintauchen und auf Nacken und Handgelenke legen. Die Abkühlung ist wie Balsam für deinen Kreislauf. An einem heißen Tag solltet ihr auch eine ausgedehnte Mittagspause einlegen. Sucht euch ein schattiges Plätzchen – es ist Zeit für eine Siesta. 

5. Trinken, Trinken, Trinken!

Damit man einen klaren Kopf bewahrt, sollte man sich tagsüber bei  der Flüssigkeitsaufnahme auf Wasser und leichte Saftschorlen beschränken. Am besten kaufst du ein paar Tage vor dem Umzug mehrere Kästen Mineralwasser und platzierst sie strategisch geschickt in der alten und der neuen Wohnung.

Frau trinkt Wasser

Rechne mit mindestens zwei bis drei Litern pro Umzugshelfer, denn das Kistenschleppen macht Durst. Achte darauf, dass alle regelmäßig eine Trinkpause einlegen. Nach getaner Arbeit solltest du deinen Helfern natürlich unbedingt das eine oder andere „Feierabend-Bier“ zur Belohnung spendieren. 

6. Umzugsgut vor Hitze und Sonneneinstrahlung schützen

Bücher sind nicht sehr licht- und hitzeempfindlich, viele andere Dinge aber schon. Um die musst du dich bei einem Umzug im Sommer besonders gut kümmern. Elektronik reagiert zum Beispiel sehr sensibel auf hohe Temperaturen. Daher solltest du empfindliche Geräte wie Fernseher, Blu-rayPlayer oder Playstation gut einpacken, sie aber trotzdem nicht in der prallen Sonne stehen lassen.  

Deine Zimmerpflanzen gießt du am besten das letzte Mal am Tag vor dem Umzug. Um sie während des Transports vor dem Austrocknen zu schützen, kannst du einen Plastikbeutel über den Topf mit der Erde ziehen und diesen zusammenbinden. Oder du wickelst die Pflanzen in Zeitungspapier ein, auch das hilft. Gartenpflanzen solltest du ein paar Tage vor dem Umzug in große Kübel umsetzen.

Andere Dinge reagieren zwar nicht auf Hitze, aber auf Sonneneinstrahlung. Dazu gehören zum Beispiel alte Gemälde und Möbel. Werden zum Beispiel Sofa, Sessel und Hocker zu lange direktem Sonnenlicht ausgesetzt, könnten empfindliche Stoffe leicht ausbleichen. Decke also solche Möbel immer mit einem Tuch gut ab, stelle sie möglichst im Schatten ab und sorge dafür, dass sie schnell auf den Transporter geladen werden. 

Für Haustiere ist der Umzug selbst schon stressig genug. Da musst du sie nicht auch noch der Hitze aussetzen, die sie ebenfalls stark belastet. Hunde, Katzen, Vögel oder Hamster solltest du einige Tage vor dem Umzugstag in die behutsamen Hände deiner Freunde oder Bekannten geben. 

7. Hitzeschutz an Fenster und Türen

Um einen Hitzestau in der neuen Wohnung zu verhindern, solltest du dort rechtzeitig Vorhänge oder Rollos vor die Fenster, aber auch vor Balkon- oder Terrassentüren hängen und zuziehen. So sorgst du dafür, dass die Sonne draußen bleibt und die Zimmer sich nicht so stark aufheizen. Wenn du noch nicht weißt, wie du die Wohnung dekorieren sollst, reichen zu Beginn einfache Vorhänge völlig aus. Später kannst du sie dann durch etwas „Schickeres“ im Einrichtungsstil deiner Wahl ersetzen. 

Frau schließt den Vorhang

Trotz bester Voraussetzungen ist ein Umzug im Sommer kein Klacks. Selbst wenn du alles noch so akribisch vorbereitet hast, musst du mit Verzögerungen, aber auch dem einen oder anderen Sommergewitter rechnen. Plane also für alle Schritte (Beladen, Fahrt, Entladen) und die Pausen großzügig Zeit ein. Dann kommst du zumindest nicht wegen unnötigem Stress ins Schwitzen.

Tipp: Der Umzug ins neue Heim ist aufregend und spannend, dennoch ist vieles zu klären. Gut, dass du dir über deine Energieversorgung keine Gedanken machen musst. Als EnBW-Kunde kannst du deinen Strom- oder Gas-Tarif ganz einfach und deutschlandweit mitnehmen. Nutze dafür einfach unseren praktischen Umzugsservice.

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