Frühjahrsputz hilft Strom zu sparen

Wusstest du, dass ein Frühjahrsputz nicht nur für Ordnung sorgt, sondern auch dabei hilft Energie zu sparen? Wir verraten dir mit unseren Tipps, wie es geht.

Die Tage werden länger, die Sonnenstunden nehmen zu und die ersten Knospen treiben: Am 20. März ist Frühlingsanfang. Traditionell ist es nun auch Zeit für den Frühjahrsputz. Was dem einen leicht von der Hand geht, ist für den anderen ein lästiges Übel.

Wir zeigen dir, wie du schnell und effizient das lästige Reinemachen erledigst und dabei sogar noch etwas für deinen Geldbeutel tun kannst.

Tipp 1: Fenster richtig putzen

Fenster putzen

Saubere Fenster sorgen nicht nur für mehr Licht in den eigenen vier Wänden, sondern sparen auch Strom. Denn je mehr Sonnenlicht in die Räume gelangt, desto seltener musst du deine Lampen anknipsen.

Fürs Fensterputzen gilt: Fenster sollte man nicht bei Sonnenschein reinigen, auch wenn der Schmutz bei diesem Wetter besonders gut sichtbar ist. Es empfiehlt sich diese Arbeit bei bewölktem Himmel zu erledigen, da dabei das Putzwasser langsamer trocknet und somit unschöne Schlieren vermieden werden können.

Unsere Tipps:

  • Füge dem heißen Putzwasser neben Spülmittel auch einen Schuss Essig hinzu, das hilft den hartnäckigen Schmutz besser zu lösen.
  • Fange mit dem Putzen auf der Fensteraußenseite an, da diese durch Umwelteinflüsse, wie Regen und Ruß, besonders schmutzig ist.
  • Wechsle dein Putzwasser rechtzeitig, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Achte besonders darauf, wenn du zur Reinigung der Fensterinnenseite übergehst.
  • Die Verwendung von Zeitungspapier zum Trocknen unterstützt zusätzlich, ein streifenfreies Ergebnis zu erzielen.
  • Im zweiten Schritt kannst du einen Glasreiniger auf die Fensterscheiben aufsprühen und mit einem Haushaltstuch trocken wischen.

Tipp 2: Kühlschrank und Gefrierfach enteisen

Auch dein Kühlschrank und das Gefrierfach sind Energiefresser, vor allem dann wenn sie über das Jahr nicht enteist wurden. Deshalb ran an das Eis, taue dein Gefrierfach regelmäßig ab und wische es daraufhin sorgfältig aus. Von dem gesparten Geld kannst du dir einen leckeren Eisbecher in deinem Lieblings-Café gönnen!

Praktischer Nebeneffekt: Der Kühlschrank ist daraufhin nicht nur eisfrei und sauber, sondern alle abgelaufenen Lebensmittel sind bestenfalls auch gleich mit entsorgt.

Kühlschrank abtauen und reinigen

Tipp 3: Entkalken von Wasserkocher, Kaffeemaschine und Co.

Bei Wasserkochern und Kaffeemaschinen lässt es sich oft nicht vermeiden, dass sich Kalk absetzt. Dies hängt auch mit dem Kalkgehalt im Leitungswasser zusammen und variiert von Region zu Region.

Kalk vermindert nicht nur die Wärmeabgabe, sondern schädigt auch auf Dauer die Geräte. Deshalb verbraucht eine verkalkte Kaffeemaschine deutlich mehr Energie als eine kalkfreie. Daher sollte man seine Geräte regelmäßig entkalken. Das verlängert nicht nur die Lebensdauer deiner Geräte, sondern spart auch Strom.

So entkalkst du deine Geräte:

  1. Verwende eine kleine Tasse Essig oder Zitronensäure und fülle den Wasserkocher bzw. den Wassertank deiner Kaffeemaschine mit Wasser auf.
  2. Koche das Wasser auf bzw. lass deine Kaffeemaschine im Leerdurchlauf die Leitungen spülen. Wiederhole dies bei Bedarf.
  3. Danach schütte das Essig- bzw. Zitronensäurewasser aus und fülle das Behältnis mit frischem Wasser auf. Wiederhole den Vorgang, um den Essiggeruch loszuwerden.
  4. Das Wasser des zweiten Spülvorgangs kannst du problemlos zum Blumengießen verwenden.

Wenn deine Maschinen entkalkt sind, schmeckt der Kaffee und Tee wieder aromatisch und lecker!

Tipp 4: Lampen entstauben

Wann hast du das letzte Mal deine Stehlampe entstaubt? Lampen sind echte Staubfänger. Im Alltag übersieht man sie beim Staubwischen gerne mal. Dabei bringen entstaubte Glühbirnen deutlich mehr Licht und bergen dadurch Energiesparpotenzial. Denn umso mehr Licht deine Lampen spenden, desto weniger benötigst du von ihnen. Denke also beim Frühjahrsputz daran deine Lampen zu entstauben. Vergiss dabei jedoch nicht, die Glühbirnen zuerst aus der Lampe zu drehen.

Unser zusätzlicher Spartipp: Falls du noch alte Glühbirnen verwendest, tausche sie gegen LED-Birnen aus. Diese entwickeln weniger Wärme, sind heller und schonen die Umwelt.

Tipp 5: Heizung abstauben

Mensch wirft ein Geldstück in das Sparschwein.Damit deine Heizung ihre volle Leistung entfalten kann, sollte man sie regelmäßig von Staub befreien. Spezielle Heizungsbürsten mit einem längeren, gebogenen Stil können dabei behilflich sein.

Außerdem sollten Heizkörper in Heizperioden regelmäßig entlüftet werden. Wie das geht, zeigen wir dir in unserem Beitrag „Wenn’s gluckert – Heizung entlüften in 10 Schritten“.

Tipp 6: Backofen reinigen

Beim Backen können sich Lebensmittelrückstände, wie Fett, Käse oder Teig, im Backofen festsetzen. Am besten entfernt man diese Rückstände direkt, da sie sonst stark einbrennen und nur noch schwer zu entfernen sind.

Wenn sich Verkrustungen gebildet haben sollten, braucht man nicht unbedingt chemische Reiniger, um diese zu lösen. Natürliche Hausmittel sind besser für Gesundheit und Umwelt und helfen genauso gut gegen Verschmutzungen.

So kannst du deinen Backofen reinigen:

  • Mische dazu 4-5 Löffel Natron (alternativ Backpulver) mit 4-5 Löffel Wasser und lass die Mischung ein paar Stunden auf den betroffenen Stellen einwirken. Bei hartnäckigem Schmutz kannst du zusätzlich einen Spritzer Essig oder Zitronensäure zu geben und das ganze mehrmals wiederholen.
  • Besonders hartnäckige Rückstände lassen sich mit einem Ceranfeld-Schaber vom Backofenboden entfernen. Wische zum Schluss die gelösten Reste mit einem feuchten Lappen aus.

Tipp zum Energiesparen:

Kontrolliere auch die Dichtungen der Backofentür. Wenn diese schmutzig oder brüchig sind, schließt die Backofentür nicht richtig und der Ofen verbraucht mehr Energie, um die nötige Hitze zu erreichen.

Sollte ich eigentlich auch meine Photovoltaikanlage auf dem Dach putzen?

Ähnlich wie Fenster sind auch Solaranlagen den ständigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Regen und Schnee sorgen zwar dafür, dass Blätter und Staub regelmäßig von den Solarzellen herunter gespült werden. Staub, Ruß wie auch Vogelkot lagern sich dennoch über das Jahr ab und setzen sich tief in den Ritzen zwischen dem Gestell und dem Glas fest. Es können sich außerdem Moose bilden, die dafür sorgen, dass die Solaranlage weniger Ertrag bringt.

Ab einer Neigung von 12 Grad reinigt sich die Solaranlage durch Schnee und Regen weitgehend selbst. Dennoch ist eine manuelle Wartung bzw. Reinigung von Zeit zu Zeit notwendig. Jedoch sollte man dies nicht selbst und keinesfalls mit einem Hochdruckreiniger ausführen, denn so könnten die Solarmodule oder der Rahmen der Anlage beschädigt werden. Zudem sind die meisten Solaranlagen durch ihre Lage auf dem Hausdach nur schwer zugänglich.

 

Falls man feststellt, dass die Photovoltaikanlage verschmutzt ist und eventuell sogar weniger Ertrag erwirtschaftet, empfiehlt es sich die Reinigung von einem Experten ausführen zu lassen. Der Experte hat das nötige Werkzeug, kennt die richtigen Putzmittel und kann die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen für die Reinigung der Anlage treffen.

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Weitere Informationen zu nützlichen Helfern im Haushalt findest du in unserem Artikel über Haushaltsroboter.

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