Alltag? Machbar!

Moderne Stromer sind flexibel und vielseitig

Für viele sitzt das E-Auto noch immer tief in der Zweit- oder Drittwagennische fest. Warum? Weil den Stromern unterstellt wird, sie seien nicht alltagstauglich oder vielseitig genug. Besonders in der Kritik steht die geringe Reichweite im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor. Dieses Argument verfängt sich nicht mehr und gilt allenfalls für Modelle aus den Anfangstagen wie zum Beispiel die erste Zoe von Renault oder die fast baugleichen Modelle Citroen C-Zero, Peugeot Ion und Mitsubishi iMiev.

Illustration E-Auto mit Koffer, Einkaufstüte und Kinderwagen

Egal ob längere Reisen oder Kurzstrecken: Mit dem E-Auto unterwegs zu sein, wird immer flexibler. © AMS Illustration, iStock

Die Technik dieser E-Autos stammt zum Teil aus dem Jahr 2006, seither hat sich bei Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit einiges getan. Wie bei den Verbrenner-Modellen erfüllen auch die Stromer mittlerweile verschiedene Ansprüche. So erreichen E-Autos wie ein Hyundai Kona Reichweiten jenseits der 500 Kilometer, ein Tesla Model X hat eine Anhängelast von 2.250 Kilo und kann somit sogar Wohnwagen ziehen. Und mit dem Porsche Taycan stellt niemand mehr die Fahrspaßfrage.

Damit ist das E-Auto heute nicht mehr nur etwas für Kurzstreckenpendler, sondern sogar einkaufs-, urlaubs-, rennstrecken- und baumarkttauglich. Und was den Preis anbelangt, werden die E-Modelle immer günstiger. Schon zwischen 20.000 und 30.000 Euro werden alltagstaugliche Neuwagen angeboten. Bei fast allen ist sogar das schnelle Laden möglich. Die Lücke zum Auto mit Verbrennungsmotor wird immer kleiner.

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