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Liste mit guten Vorsätzen für das Jahr 2020

Neues Jahr, neue Vorsätze: Strom sparen

Ihr habt euch fürs neue Jahr vorgenommen sparsamer zu sein? Wir geben euch in unserem Blogartikel einfache Tipps, wie ihr euren Konsum hinsichtlich eures Stromverbrauchs verantwortungsvoller gestalten und ganz nebenbei sparen könnt.

Alle Jahre wieder sind sie da: unsere guten Vorsätze. Neben Vorsätzen wie gesünder ernähren oder mehr Sport machen, nimmt sich fast jeder Dritte Deutsche fürs neue Jahr vor sparsamer zu sein. Mit unseren 10 cleveren Tipps verabschiedet ihr euch von den verstecken Stromfressern in eurem Haushalt, senkt euren Verbrauch nachhaltig und spart wertvolle Kilowattstunden.

Schnell und einfach Strom sparen – so geht’s:

1. Standby-Verluste vermeiden

Generell gilt: Bye-bye Stand-Bye. Der Standby-Modus sollte nur eine Zwischenlösung für kurze Arbeitspausen sein. Deshalb solltet ihr darauf achten, sogenannte Standby-Verluste zu vermeiden.

Unterschieden wird zwischen dem tatsächlichen „Standby-Betrieb“, bei dem das Gerät nicht seinem primären Verwendungszeck dient, und dem „Schein-Aus-Betrieb“. Dabei ist das Gerät mutmaßlich ausgeschalten, benötigt aber trotzdem noch Strom. Dies trifft auf den Fernseher genauso zu wie auf den Kaffeevollautomaten, denn beide stehen auf Knopfdruck sofort wieder bereit. Das kostet in der Summe wertvolle Kilowattstunden: Zum Beispiel bei einem älteren TV-Gerät können so pro Jahr 44 kWh zusammenkommen. Also Vorsicht bei Geräten mit leuchtenden Lämpchen, laufenden Anzeigen und Fernbedienungen – diese besser komplett ausstecken.

2. Netzstecker ziehen

Ähnliches gilt für Ladegeräte von Handys, Laptops, Fotoapparaten & Co., die immer an der Steckdose hängen. Die Geräte stecken zu lassen, auch wenn sie gerade nicht zum Laden genutzt werden, erscheint so praktisch. Trotzdem verbrauchen sie permanent unnötig Strom. Das könnt ihr beispielsweise an deren Wärmeentwicklung erkennen, denn die Netzteile werden mit der Zeit merklich warm. Daher gilt auch hier: ungenutzte Geräte ausstecken.

3. Clevere Stromsparhelfer nutzen

Ihr wollt nun zukünftig eure ungenutzten Geräte ausstecken? Dann haben wir ein paar clevere Helfer für euch:

  • Mithilfe einer Mehrfachsteckdosenleiste mit Kippschalter lassen sich mit nur einem Knopfdruck gleich mehrere Geräte vom Strom nehmen. Ein klassisches Beispiel: Laptop, Drucker und externer Monitor. Bei dieser Lösung müsst ihr natürlich selbst daran denken, die Stromzufuhr zu kappen.
  • Eine Alternative sind intelligente Steckdosen wie die Ansmann Energiespar-Steckdose AES3. Sie erkennt, wenn ein Gerät in den Standby-Modus geht und stellt die Energiezufuhr automatisch ab. Über einen separaten Schalter wird die Steckdose wieder angeschaltet – praktisch auch für Stecker an schwer zugänglichen Stellen.
  • Bei mehreren zusammengehörigen Geräten kann auch eine Master-Slave-Steckdosenleiste zum Einsatz kommen. Wird das Hauptgerät („Master“) ausgeschalten, werden automatisch auch die anderen Geräte („Slaves“) vom Strom genommen. Schaltet ihr zum Beispiel den PC ab, übernimmt die clevere Steckdosenleiste diese Einstellung dann auch für Drucker, Monitor und Lautsprecher.

4. Richtig timen

Manchmal ist auch das richtige Timing die Lösung, denn einige Geräte werden nur zu bestimmten Zeiten genutzt. Dazu gehört zum Beispiel der Boiler, welcher vor allem morgens und abends in Gebrauch ist. Ihn rund um die Uhr aufheizen zu lassen, ist folglich unnötig. Oder muss pausenlos das WLAN zur Verfügung stehen – auch nachts während ihr schlaft? Eine kleine Auszeit würde euch und eurer Stromrechnung sicherlich guttun. Da man den Router meist nicht komplett ausstecken sollte, lassen sich bestimmte Funktionen über die Einstellungen deaktivieren. So kann bei vielen Geräten das WLAN zeitgesteuert ausgeschaltet werden – desto länger, desto mehr Kilowattstunden spart ihr. So könnt ihr die Stromkosten des Routers um etwa ein Drittel senken. Aber keine Sorge über die Funktion „das Funknetz wird erst abgeschaltet, wenn kein WLAN-Netzwerkgerät mehr aktiv ist“ könnt ihr sicherstellen, dass ihr nicht plötzlich ohne Internet vor dem PC sitzt.

5. Voreinstellungen hinterfragen

Es lohnt sich außerdem die Voreinstellungen von Elektrogeräten zu überprüfen. Kühlschränke sind beispielsweise oft zu kalt eingestellt und damit wahre Stromfresser. 5-7°C sind im Kühlschrank ausreichend, in der Gefriertruhe etwa -18°C. Denn jedes Grad mehr, senkt den Energieverbrauch um sechs Prozent. Ihr könnt weitere Kilowattstunden einsparen, indem ihr keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellt und dessen Position klug wählt. Desto kühler nämlich die Umgebung, desto geringer ist auch der Stromverbrauch des Geräts. Tabu ist damit der Platz neben dem Herd oder der Geschirrspülmaschine.

Frau wirft Münze in Sparschwein

6. Licht aus

Gerade in der dunklen Jahreszeit tendieren wir zur großen Festtagsbeleuchtung in den eigenen vier Wänden. Müssen die Lampen aber wirklich alle brennen?

Unserer Tipps:

  • Unnötige Lichtquellen auszuschalten! Klingt so einfach und ist wahrlich kein Stromspargeheimnis. Und trotzdem halten sich nur wenige konsequent an diesen Tipp.
  • Bewegungsmelder im Außenbereich oder in der Wohnung: Unter Umständen können Bewegungsmelder an manchen Stellen eine sinnvolle Lösung sein. Beispielsweise wenn man häufig vergisst das Flurlicht oder das Licht in der Gästetoilette auszuschalten, so können Bewegungsmelder bequeme und stromsparende Abhilfe schaffen.
  • Außerdem finden sich noch immer herkömmliche Glühbirnen mit geringem Wirkungsgrad in den Haushalten. Seid auch hier konsequent und ersetzt alle durch Energiesparlampen oder LED-Leuchten. Die alte Birne ist aber noch gut? Dann darf sie maximal in den Keller oder die Abstellkammer, wo sie nur sporadisch genutzt wird.

7. Heizung überprüfen

Wusstet ihr, dass die Heizung einer der größten Stromfresser im Haushalt ist? Und das unabhängig davon, ob ihr mir Gas, Öl oder Pellets heizt. Schuld ist die Pumpe, welche bei kaltem Winterwetter tausende Liter durch die Heizungsrohre pumpen muss. Alte und falsch eingestellte Heizungspumpen verbrauchen dabei jährlich 400 kWh oder mehr. Neue benötigen im Vergleich nur 50 bis 100 kWh. Eine Überprüfung der Heizung kann sich daher lohnen. Warum das so ist? Moderne Heizungspumpen laufen nicht ununterbrochen, sondern passen je nach Bedarf ihre Leistung an.

8. Energiemanagementsystem nutzen

Besitzt euer Computer ein Energiemanagementsystem? Gleich unter Systemsteuerung nachschauen und nach Begriffen wie „Energieoptionen“ und „Energie sparen“ suchen. Das Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass nur diejenigen Teile mit Strom versorgt werden, die akut für den Betrieb gebraucht werden. Das kann euch bis zu 80 % Stromersparnis gegenüber dem Normalbetrieb einbringen. Und wenn ihr schon in der Systemsteuerung unterwegs seid, solltet ihr auch noch den animierten Bildschirmschoner abstellen. Prozessor und Grafikkarte können durch die Animation maximal ausgelastet werden – obwohl ihr gerade gar nicht am PC arbeitet. Also lieber den automatischen Übergang in den Standby-Modus einstellen.

9. Auf Ökostrom umsteigen und Geld sparen

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10. Strom sparen mit neuen Geräten

Auch beim Kauf neuer Elektrogeräte solltet ihr auf die Energieverbrauchskennzeichnung achten. Da es aber mittlerweile fast nur noch A- und B-Klassifizierungen gibt, vergleicht die angegebenen Energieverbrauchswerte am besten direkt. Denn zwischen Geräten mit der gleichen Verbrauchsklasse kann es große Unterschiede geben. Aber Vorsicht: Trotz eines neuen Geräts spart ihr nicht automatisch viele Kilowattstunden. Ist der neue Fernseher beispielsweise größer als der alte, verbraucht er unter Umständen genauso viel Energie, weil mehr Diagonale auch mehr Strom bedeutet. Und es bringt auch nichts, den alten Kühlschrank als Ersatz im Keller einfach weiter zu nutzen. Stromfresser bleibt Stromfresser.

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