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Quartier der Zukunft

Schritt für Schritt: Von der Planung zum Bau

Grafik geplanter Ablauf der Entwurfsumsetzung
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Der Hochbau soll 2023 starten. Ab dann wird auch für Außenstehende das neue Quartier jeden Tag ein Stück weit sichtbarer.

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Aktuell bereiten wir die Ausschreibungen für den Rückbau vor. Gemeinsam mit den Unternehmen, die den Rückbau dann vornehmen, werden wir genau planen, wann und wie bzw. in welcher Reihenfolge der Abriss der einzelnen Gebäude erfolgt. Parallel dazu planen wir die Erschließung des Areals. Hierzu zählen u.a. die Bauwerke, Verkehrsanlagen oder technische Anlagen für die Energie- und Infrastruktur. So muss alles geplant werden, dass das Quartier u.a. mit ausreichend Strom-, Wärme-, Wasser- und Abwasserleitungen versorgt sein wird. Auch Wege und Straßen müssen ausreichend beleuchtet und gesichert werden können.

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Wir wollen am Stöckach ein lebenswertes Quartier schaffen. Dies gelingt u.a. mit einem Quartiersbetrieb, der Gebäude und Technik sowie die Quartiersversorgung beinhaltet, als auch einem nachhaltigen Quartiersmanagement. Dazu zählen flexible Nutzungskonzeptionen ebenso wie die Bereitstellung verschiedener Services, die an den Bedürfnissen der Bewohner*innen ausgerichtet sind. Wie genau diese Konzepte aussehen, können wir heute noch nicht genau sagen. Sicher allerdings ist, dass künftig digitale Werkzeuge wie eine Quartiersapp oder -plattform eine Rolle beim erfolgreichen Betrieb spielen werden.

Satzungsbeschluss
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Mit dem Satzungsbeschluss erfolgt der maßgebliche Beschluss des Gemeinderats für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans. Mit dessen Bekanntmachung im Amtsblatt ist der Bebauungsplan rechtskräftig.

Erster Bauantrag
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Die EnBW als Bauverantwortliche stellt bei der Kommune einen Antrag auf Baugenehmigung. Da der Bau in einem solch großen Projekt wie dem neuen Stöckach in mehreren Abschnitten verläuft, sind mehrere Bauanträge notwendig.

Auslegungsbeschluss
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Auf der Grundlage der frühzeitigen Beteiligung von Öffentlichkeit und Trägern öffentlicher Belange berät der Gemeinderat über den Entwurf des Bebauungsplans. Billigt dieser den Entwurf, beschließt er die öffentliche Auslegung.

Außenanlagen
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Bei der Gestaltung des neuen Quartiers wird viel Wert auf die Außenbereiche mit Grünflächen und deren Biodiversität gelegt. Die Planungen hierzu werden kontinuierlich weiterentwickelt und im Detail in die Freiflächengestaltung überführt. Auch die Barrierefreiheit innerhalb des Quartiers spielt hierbei eine Rolle.

Auslegung Bebauungsplan
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Das deutsche Planungsrecht sieht bei Bebauungsplanverfahren zwei formelle Bürgerbeteiligungen vor. Die frühzeitige Beteiligung (§3(1) BauGB) erfolgte für den Bebauungsplan Hackstraße / Stöckachstraße (EnBW Areal) vom 12. Januar bis zum 12. Februar 2018, nach dem Aufstellungsbeschluss vom 19. Dezember 2017.

Die Auslegung des Bebauungsplanes (Beteiligung nach §3(2) BauGB) erfolgt nachdem der Auslegungsbeschluss durch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik des Gemeinderates der Stadt Stuttgart beschlossen wurde. Dabei werden die Planungen für die Dauer von einem Monat öffentlich im Amt für Stadtplanung und Wohnen ausgelegt. Während der Auslegungszeit ist auch eine Beteiligung online möglich unter: www.stuttgart.de/planauslage. Während dieser Zeit hat jede*r die Möglichkeit, eine Stellungnahme zum Planungsentwurf einzureichen. Die Bekanntmachung (Ort und Zeitraum der Auslegung) werden mindestens eine Woche vorab im Stuttgarter Amtsblatt oder unter obiger Internetseite bekannt gegeben.
In einer abwägenden Entscheidung wird anschließend geprüft, ob und in welchem Umfang mögliche Anregungen berücksichtigt werden können. Daraufhin werden gegebenenfalls einzelne Aspekte noch einmal angepasst.
Zum sogenannten „B-Plan“ und den Mitwirkungsmöglichkeiten planen wir eine Veranstaltung.

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Im internationalen, offenen Realisierungswettbewerb ging Ende 2019 der Entwurf des Netzwerks tong+ einstimmig als Sieger hervor. Großen Wert legte die Jury auf nachhaltige, innovative Ideen für ein lebenswertes Quartier der Zukunft. Seither wurde der Entwurf – auch mithilfe der fortgeführten Bürgerbeteiligung – weiter verfeinert. Der Fokus aller Planungen liegt auf dem Dreiklang von ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten.

Vermietung & Verkauf
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Aktuell können wir noch keinen genauen Termin nennen, wann die Vermarktung der einzelnen Wohnungen beginnt. Sobald es soweit ist, werden wir Sie selbstverständlich darüber informieren. Bis Ende 2027 sollen jedoch die ersten Bewohner*innen im Quartier am neuen Stöckach einziehen können.

Entwurf Bebauungsplan
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Ein Bebauungsplan ist ein gesetzliches Verfahren, um Baurecht zu schaffen. Im Plan ist genau festgehalten, wie, was und wieviel gebaut werden soll. Auch die spätere Nutzung ist dort detailliert festgeschrieben. Der Bebauungsplan ist die Grundlage für die eigentliche Baugenehmigung durch die Stadt Stuttgart. Ein neuer Bebauungsplan für das Areal am Stöckach ist deshalb erforderlich, weil es bisher lediglich als Gewerbefläche ausgewiesen ist. Ein Wohnungsbau wäre daher ohne Änderung der rechtlichen Gegebenheiten gar nicht möglich.

Ämterbeteiligung
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Während des gesamten Prozesses findet ein enger Austausch mit verschiedenen Ämtern der Stadt Stuttgart statt. Auf diese Weise kann frühzeitig das Fachwissen zu bestimmten Themen wie beispielsweise Umwelt- oder Klimafragen und für die Weiterentwicklung der Planungen genutzt werden. Gemeinsam werden Parameter für das gesamte Verfahren festgelegt.

Rahmenplan
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Der Rahmenplan ist eine Weiterentwicklung des Siegerentwurfes. In diesem Verfahren sollen Entwicklungspotenziale eines Quartiers ausgelotet und Möglichkeiten für dessen künftige Nutzung in groben Zügen dargestellt werden. Als Vorstufe zum eigentlichen Bebauungsplanverfahren sollen in diesem Schritt so viele Punkte wie möglich bereits vorab mit der Stadt Stuttgart und der IBA’27 diskutiert und in Einklang gebracht werden. So werden beispielsweise Grundstücksgrenzen oder Fragen zu Verschattungen im Detail aber auch Mobilitäts- und Energiekonzepte geklärt.
Ein Rahmenplan ist nicht rechtsverbindlich, d.h. es kann im weiteren Prozess noch zu Änderungen kommen. Im Gegenzug dazu steht der Bebauungsplan, der nach seiner finalen Verabschiedung im Detail umgesetzt werden muss.

Gutachten
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Wie sieht es um die Beschaffenheit der Gebäude auf dem Areal aus? Gibt es vor Ort besonders schützenswerte Tierarten? Und welche Umwelt- und Klimaaspekte sind zu beachten? Fragen wie diese werden seit 2020 in vielen verschiedenen Gutachten von externen Firmen erarbeitet. Die Ergebnisse bilden oftmals eine Entscheidungsgrundlage für die weitere Planung.

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Die intensive Beteiligung, die 2019 gestartet ist, wird auch in Zukunft weiterlaufen. Ab 2021 startet ein neuer Prozess mit verschiedenen Partizipationsmodulen – mehr dazu finden Sie hier. Wir freuen uns weiterhin auf Ihren Input und den Dialog mit Ihnen.

Der Siegerentwurf

Der städtebauliche Planungswettbewerb

Die Vision vom neuen Stöckach

Die Stärken des Siegerentwurfs

Visualisierung des Planungsentwurfs von Hannes Hörr Landschaftsarchitektur, Quang Huy Le, Tong and Partners Ltd., Visualisierung: landstrich.eu (Gero Engeser)
Hannes Hörr Landschaftsarchitektur, Quang Huy Le, Tong and Partners Ltd.; Visualisierung: landstrich.eu (Gero Engeser)