Berichterstattung und Ratings

EnBW erhebt regelmäßig konzernweit Kennzahlen entlang der Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Mit der Veröffentlichung dieser Kennzahlen werden die unterschiedlichen Stakeholdergruppen der EnBW (u.a. Kunden, NGOs und Rating-Agenturen) umfassend über Leistungen und Fortschritte der EnBW transparent informiert. Basierend auf der Entwicklung der Kennzahlen werden Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert, Maßnahmen gesteuert sowie die Zielerreichung überprüft.

Angaben 2016

Allgemeine Standardangaben

Strategie & Analyse

Allgemeine Standardangaben
Verweis
Geprüft
Berichtselement
G4-1
Weitere Informationen:
Verantwortung
Nein
Stellenwert und Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit
G4-2
IB 2016, S. 83-85
Ja
Die wichtigsten Auswirkungen, Risiken und Chancen

Organisationsprofil

Allgemeine Standardangaben
Verweis
Geprüft
Berichtselement
G4-3
IB 2016, Rückseite
Nein
Namen der Organisation
G4-4
IB 2016, S. 17-19
Ja
Die wichtigsten Marken, Produkte und Dienstleistungen
G4-5
IB 2016, Rückseite
Nein
Hauptsitz
G4-6
IB 2016, S. 17-18
Ja
Tätigkeitsländer
G4-7
IB 2016, S. 32-33
Ja
Eigentumsverhältnisse und die Rechtsform
G4-8
IB 2016, S. 17-18
Ja
Bediente Märkte
G4-9
in Teilen
Größe der Organisation
G4-10
in Teilen
Allgemeine Mitarbeiterkennzahlen
G4-11
in Teilen
Anteil Kollektivvereinbarungen
G4-12
IB 2016, S. 42-43
Ja
Die Lieferkette der EnBW
G4-13
IB 2016, S. 33 S. 42-43
Ja
Wichtige Veränderungen
G4-14
IB 2016, S. 80
Ja
Vorsorgeansatz / Vorsorgeprinzip
G4-15
IB 2016, Link Mitgliedschaften
Ja
Wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Initiativen
G4-16
IB 2016, Link Mitgliedschaften
Nein
Mitgliedschaften
G4-EU1
IB 2016, S. 68
Ja
Installierte Leistung/Kapazität, aufgeschlüsselt nach Primär-Energieträger und regulatorischem Regime
G4-EU2
IB 2016, S. 68
Ja
Netto-Energie-Erzeugung, aufgeschlüsselt nach Primär-Energieträger und regulatorischem Regime
G4-EU3
IB 2016, S. 18-19
Ja
Anzahl Haushalts-, Industrie-, institutionelle u. kommerzielle Kunden
G4-EU4
IB 2016, S. 20
Ja
Netzlänge: Strom/Gas (Übertragungs-/Verteilnetz;Erdkabel/Freileitungen)
G4-EU5
Weitere Informationen: CDP-Fragebogen
Nein
Zuweisung von CO2-Emissions-Zertifikaten (orientiert am CO2-Handels-System)

Ermittelte wesentliche Aspekte und Grenzen

Allgemeine Standardangaben
Verweis
Geprüft
Berichtselement
G4-17
IB 2016, S. 17, Jahresabschluss des EnBW-Konzerns 2016 - S. 84ff
Ja
Unternehmen im konsolidierten Jahresabschluss
G4-18
IB 2016, S. 34-35
Ja
Verfahren zur Festlegung der Berichtsinhalte
G4-19
IB 2016, S. 35-36
Ja
Wesentlichen Aspekte zur Festlegung der Berichtsinhalte
G4-20
IB 2016, S. 35-36
Ja
Beschreibung für jeden wesentlichen Aspekt dessen Abgrenzung innerhalb der Organisation
G4-21
IB 2016, S. 35-36
Ja
Beschreibung für jeden wesentlichen Aspekt dessen Abgrenzung außerhalb der Organisation
G4-22
Jahresabschluss des EnBW-Konzerns 2016 - S. 7ff
Ja
Die Auswirkungen und Gründe für Neudarstellungen
G4-23
IB 2016, S. 9-10
Ja
Wichtige Änderungen im Umfang und in den Grenzen der Aspekte
G4-EU11
Weitere Informationen: Fossile Energien
Nein
Durchschnittlicher Wirkungsgrad thermischer Anlagen (nach Enerieträgern und regulatorischem System)
G4-EU12
Information für das Berichtsjahr liegt erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.
Nein
Übertragungs- und Verteilungsverluste als Prozentsatz der Gesamtenergie

Einbindung von Stakeholdern

Allgemeine Standardangaben
Verweis
Geprüft
Berichtselement
G4-24
IB 2016, S. 35-36
Ja
Liste der Stakeholdergruppen
G4-25
IB 2016, S. 35-36
Ja
Die Grundlage für die Ermittlung und Auswahl der Stakeholder
G4-26
IB 2016, S. 35-36
Ja
Einbindung von Stakeholdern
G4-27
IB 2016, S. 35-36
Ja
Die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind

Berichtsprofil

Allgemeine Standardangaben
Verweis
Geprüft
Berichtselement
G4-28
IB 2016, S. 9-10
Nein
Berichtszeitraum
G4-29
IB 2016, S. 9-10
Nein
Letzter Bericht
G4-30
IB 2016, S. 9-11
Nein
Berichtszyklus
G4-31
IB 2016, S. 122
Nein
Kontakt bzgl. Berichterstattung
G4-32
IB 2016, S. 9-10, Weitere Informationen: GRI-Index
Nein
GRI Content Index
G4-33
IB 2016, S. 9-10
Nein
Externe Prüfung

Unternehmensführung

Allgemeine Standardangaben
Verweis
Geprüft
Berichtselement
G4-34
IB 2016, S. 108-109
in Teilen
Führungsstruktur
G4-37
IB 2016, S. 35-36
Ja
Konsultationsverfahren
G4-38
IB 2016, S. 108 S.111-112
Ja
Zusammensetzung des Kontrollorgans
G4-40
Nein
Nominierungs- und Auswahlverfahren
G4-44
IB 2016, S. 90
Ja
Leistungsbeurteilung
G4-51
IB 2016, S. 90, S. 96-98
Ja
Vergütungspolitik & Leistungskriterien

Ethik & Integrität

Allgemeine Standardangaben
Verweis
Geprüft
Berichtselement
G4-56
Ja
Verhaltensgrundsätze
G4-57
IB 2016, S. 33-34
Ja
Verfahren zu ethischem und gesetzeskonformem Verhalten
G4-58
IB 2016, S. 33-34
Ja
Verfahren für die Meldung

Spezifische Standardangaben

Wirtschaftlich

DMA und Indikatoren
Verweis
Kennzahlen / Erläuterung
Auslassung
Geprüft
Thema
Wirtschaftliche Leistung
G4-DMA
Die indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen werden im Rahmen der Konzernstrategie bearbeitet. Zu diesem Zweck wurde eine CSR-Committee eingerichtet, dass in Zusammenarbeit mit den Funktional- und Geschäftseinheiten alle wesentlichen nachhaltigkeitsrelevanten Themen bearbeitet.
Nein
Managementansatz
G4-EC1
IB 2016, S. 16
Die Wertschöpfungsrechnung zeigt, in welchem Umfang die EnBW zum Wohlstand der Gesellschaft und zur wirtschaft­lichen Weiterentwicklung insbesondere in Deutschland und Baden-Württem­berg beiträgt. Diese Betrachtung macht deutlich, wel­chen Wert wir mit unserem wirtschaftlichen Handeln für unsere Stakeholder schaffen. Weitere Infor­mationen zum Austausch mit unseren Stakeholdern sind im Kapitel „Im Dialog mit unseren Stakeholdern“ zusammengefasst.
Wir definieren die Wertschöpfung als zahlungswirksame Unter­nehmensleistung der EnBW im abgelaufenen Geschäfts­jahr abzüglich der zahlungswirksamen Aufwendungen. Die Wertschöpfung wird aus der Kapitalflussrechnung abgeleitet und um die Mittelverwendung korrigiert. Im Berichtsjahr lag die Wertschöpfung des EnBW-Konzerns bei 20,6 % (Vorjahr angepasst: 21,8 %). Neben der Verwendung für aktive und ehemalige Mitarbeiter in Form von Löhnen und Gehältern sowie Pensionszahlungen entfällt ein wesentlicher Anteil auf Zahlungen an den Staat in Form von Ertragsteuern, Strom- und Energiesteuern sowie der Kernbrennstoffsteuer. Nach Berücksichtigung aller Stakeholdergruppen ergibt sich der Retained Cashflow des EnBW-Konzerns, der dem Unternehmen für Investitionen ohne zusätzliche Fremdkapitalaufnahme zur Verfügung steht).
Ja, in Teilen
Wirtschaftlicher Wert
G4-EC2
IB 2016, S. 83-85
Chancen und Risiken im Bereich des Klimaschutzes identifiziert die EnBW durch eine systematische, konzernübergreifende Erfassung und Bearbeitung – ausgewählte
Chancen und Risiken werden künftig regelmäßig in der Chancen- und Risikoberichterstattung kommuniziert. Schwerpunktmäßig fließen dabei regulatorische Vorgaben und Marktveränderungen sowie Änderungen physikalischer
Klimaparameter und andere klimabedingte oder klimabezogene Entwicklungen mit in die Risikobewertung ein. Bei der Weiterentwicklung der klimabezogenen Chancen- und
Risikoberichterstattung fließen die bislang in der Arbeitsgruppe
des Finanzstabilitätsrats (FSB), der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), erworbenen Erkenntnisse mit ein. Im Mittelpunkt stehen hier außerdem
inhaltliche Vertiefungen in den Bereichen Geschäftsmodell, Strategie und Kennzahlen. Zu den Risiken zählen unter anderem Extremwetterereignisse, die
Auswirkungen auf den operativen Betrieb und damit auf die Versorgungssicherheit (Stromnetze) haben können. Aber es bestehen auch Chancen, beispielsweise veränderte Kundenbedürfnisse und eine zunehmende Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten wie E-Mobilität. In der Zieldimension
Umwelt wird der Aspekt Klimaschutz durch die Top-Leistungskennzahl
CO2-Intensität abgebildet.
Ja, in Teilen
Risiken und Chancen als Folge des Klimawandels
G4-EC3
IB 2016, S. 72-73
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 3.951,9 Mio. EUR aus der Zusage betrieblicher Altersversorgung sowie sonstiger Betriebsvereinbarungen der wesentlichen Tochtergesellschaften und der EnBW AG sind gebündelt. Die hieraus resultierenden jährlichen Aufwendungen für die Altersversorgung werden von den jeweiligen Tochtergesellschaften vergütet.
Den langfristigen Rückstellungen aus dem Kernenergiebereich und für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 7.188,7 Mio. EUR stehen insbesondere Anteile an Investmentvermögen gegenüber, die in den Wertpapieren des Anlage­vermögens ausgewiesen sind. Dieser Mischfond mit dem Anlageschwerpunkt Euroländer investiert im Wesentlichen direkt oder indirekt in festverzinsliche Wertpapiere und Aktien. Nachdem im Geschäftsjahr Anteilsscheinrückgaben aus dem Fondsvermögen in Höhe von 723,6 Mio. EUR erfasst worden sind, hat sich der Buchwert des Fondsvermögens in selber Höhe auf 3.122,4 Mio. EUR reduziert. Des Weiteren stehen den langfristigen Verpflichtungen direkt gehaltene fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere des Anlagevermögens sowie sonstige Beteiligungen gegenüber, die zum Bilanzstichtag einen Buchwert in Höhe von insgesamt 1.927,4 Mio. EUR ausweisen.
Ziel ist, die langfristigen Pensions- und Kernenergierückstellungen innerhalb eines ökonomisch sinnvollen Zeitraums durch entsprechende Finanzanlagen zu decken. Insgesamt steht dem Anlagevermögen in Höhe von 22.264,1 Mio. EUR langfristiges Fremdkapital in Höhe von 14.244,8 Mio. EUR gegenüber.
Ja, in Teilen
Pensionsplan
Indirekte wirtschaftliche Auswirkungen
G4-DMA
Die indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen werden im Rahmen der Konzernstrategie bearbeitet. Zu diesem Zweck wurde eine CSR-Committee eingerichtet, dass in Zusammenarbeit mit den Funktional- und Geschäftseinheiten alle wesentlichen nachhaltigkeitsrelevanten Themen bearbeitet.
Nein
Managementansatz
G4-EC7
IB 2016, S. 22-24
Bis 2020 plant die EnBW Gesamtinvestitionen von 14,1 Mrd. € (Basisjahr 2012). Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der erneuerbaren Energien im industriellen Maßstab. Zudem konzentrieren wir uns auf die Erweiterung und Ertüchtigung der Transport- und Verteilnetze bis hin zu den sogenannten
Smart Grids. In regionaler Hinsicht stehen aus dem Kernmarkt Baden-Württemberg heraus Deutschland, die Schweiz, Tschechien und die Türkei im Mittelpunkt der Investitionsaktivitäten.
Ja, in Teilen
Entwicklung und Auswirkung von Infrastrukturinvestitionen und geförderten Dienstleistungen
G4-EC8
IB 2016, S. 36-37
Die EnBW ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Mit ihrem Engagement für gesellschaftliche Belange agiert sie nahe am Kunden und richtet ihre Aktivitäten auf die Zielgruppen Endkunden, Geschäftspartner und Kommunen aus. Dabei bewegt sie sich vor allem innerhalb ihres überwiegenden unternehmerischen Wirkungskreises in Baden-Württemberg. Die Unterstützung für übergeordnete gesellschaftliche Themen konzentriert sich auf die Kernbereiche Breitensport, Bildung und Soziales, Umwelt sowie Kunst und Kultur. Im Lauf der vergange­nen Jahre hat die EnBW – auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens – die Zahl der Sponsorings und den Gesamtaufwand hierfür deutlich verringert. So wurde beispiels­weise die Förderung des Spitzen­sports deutlich reduziert und ein besonderes Augen­merk auf den Breitensport gerichtet.
Ja, in Teilen
Art und Umfang erheblicher indirekter wirtschaftlicher Auswirkungen
Beschaffung
G4-DMA
Die indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen werden im Rahmen der Konzernstrategie bearbeitet. Zu diesem Zweck wurde eine CSR-Committee eingerichtet, dass in Zusammenarbeit mit den Funktional- und Geschäftseinheiten alle wesentlichen Nachhaltigkeitsrelevanten Themen bearbeitet.
Nein
Managementansatz
G4-EC9
Knapp über 50% unserer Lieferanten haben Ihren Sitz in Baden-Württemberg und in Summe über 95% Ihren Sitz in Deutschland. Es gibt allerdings innerhalb des Einkaufs keine Vorgabe primär Lieferanten aus Deutschland zu berücksichtigen. Sofern die definierten Eignungskriterien bzw. die ausschreibungsspezifischen Spezifikationen erfüllt sind, sind wir grundsätzlich für Lieferanten weltweit offen. Wir halten uns an die Verpflichtung als Sektorenauftraggeber zur EU-weiten Ausschreibung wesentlicher Vergaben.
Nein
Anteil an Ausgaben für lokale Lieferanten

Ökologisch

DMA und Indikatoren
Verweis
Kennzahlen / Erläuterung
Auslassung
Geprüft
Thema
Materialien
G4-DMA
Mehr Informationen unter: Umweltschutz
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-EN1
Informationen: EnBW Umweltdatentabelle 2016
Nein
Eingesetzte Materialien
Energie
G4-DMA
Mehr Informationen unter: Umweltschutz
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-EN3
IB 2016, S. 69 (Tabelle Energieverbrauch)
Mehr Informationen: Umweltdatentabelle
Daten zum indirekten Energieverbrauch sind verfügbar, allerdings werden diese bisher nicht nach Primärenergiequellen aufgegliedert. Berichtet wird der Gesamtenergieverbrauch und der Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch.
Ja, in Teilen
Energieverbrauch innerhalb der Organisation
G4-EN4
IB 2016, S. 50
(Strom- und Gasabsatz) Zum Energieverbrauch außerhalb der Organisation gehört auch die Nutzung der verkauften Produkte durch den Verbraucher. EnBW erzeugt und verkauft Energie in Form von Strom und Gas. Der Strom- und Gasabsatz wird im Geschäftsbericht berichtet.
Ja, in Teilen
Energieverbrauch außerhalb der Organisation
G4-EN5
IB 2016, S. 67-68 S. 27-28
Zum Energieverbrauch außerhalb der Organisation gehört auch die Nutzung der verkauften Produkte durch den Verbraucher. EnBW erzeugt und verkauft Energie in Form von Strom und Gas. Der Strom- und Gasabsatz wird im Geschäftsbericht berichtet.
Ja, in Teilen
Energieintensität
G4-EN6
Innerhalb der EnBW finden verschiedene Maßnahmen zur Einsparung von Energie durch Effizienzsteigerungen statt.Ausgewählte mit Daten hinterlegte Beispiele finden sich auf der Internetseite "Energieffizienz bei der EnBW".
Nein
Verringerung des Energieverbrauchs
G4-EN7
IB 2016, S. 19-21
Segmentüberischt Vertriebe - Elektromobilität + Segmentübersicht EE - Ausbau EE bei EnBW
Das Thema Energieeffizienz wird von der EnBW als wichtiger Markt gesehen. Um die Energieeffizienz bei der EnBW und bei unseren Kunden zu erhöhen wurden beispielsweise die „EnBW-Netzwerke Energieeffizienz“ gebildet. Ziel ist, Energiethemen gemeinsam mit Geschäftskunden zu bearbeiten, Erfahrungen auszutauschen und effektiver zu Ergebnissen hinsichtlich Energieeffizienz zu gelangen.
Nein
Senkung des Energiebedarfs für Produkte und Dienstleistungen
Wasser
G4-DMA
Mehr Informationen: Umweltschutz
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Nein
Managementansatz
G4-EN8
Konkrete Zahlen zur Gesamtwasserentnahme nach Quelle sind in der Umweltdatentabelle - Sektion Wasser zu finden.
Nein
Gesamtwasserentnahme nach Quelle
G4-EN10
Konkrete Zahlen zur Gesamtwasserentnahme nach Quellen sind in der Umweltdatentabelle, Sektion Wasser zu finden.
Ja, in Teilen
Wasserwiederanwendung
Biodiversität
G4-DMA
Mehr Informationen unter: Umweltschutz
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-EN12
Konkrete Angaben zur Biodiversität sind im Internet zu finden.
Nein
Auswirkungen von Geschäftstätigkeiten, Produkten & Dienstleistungen
G4-EN13
Konkrete Angaben zur Biodiversität sind im Internet zu finden.
Nein
Geschützte oder renaturierte Lebensräume
Emissionen
G4-DMA
Mehr Informationen unter Umweltschutz.
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulege+B134n und umzusetzen.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-EN15


IB 2016, S. 68-69
Weitere Informationen: Umweltdatentabelle
Die direkten CO2-Emissionen werden haupt­sächlich vom Einsatz der Erzeugungsanlagen bestimmt. Die Zunahme der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und der Rückgang der fossilen Stromerzeugung führten zu einer moderaten Reduzierung der direkten CO2-Emissionen von 16,5 auf 16,2 Mio. t CO2eq. Die indirekten Scope-2-CO2-Emissionen sind geringfügig auf 1,1 Mio. t CO2eq gesunken. Die Scope-3-CO2-Emissionen werden maßgeblich durch den Gasverbrauch unserer Kunden beeinflusst. Durch den deutlichen Rückgang des Gasabsatzes sind die Scope-3-CO2-Emissionen erheblich gesunken. Zahlreiche Aktivi­täten der EnBW vermeiden auch CO2-Emissionen: An erster Stelle steht hierbei die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Deren Zunahme führte im Jahr 2016 zu einem Anstieg der vermiedenen CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr von 5,4 Mio. t CO2 eq. auf 5,9 t CO2 eq.
Ja
Direkte THG-Emissionen




G4-EN16
IB 2016, S. 68-69
Weitere Informationen: Umweltdatentabelle
Die direkten CO2-Emissionen werden hauptsächlich vom Einsatz der Erzeugungsanlagen bestimmt. Die Zunahme der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und der Rückgang der fossilen Stromerzeugung führten zu einer moderaten Reduzierung der direkten CO2-Emissionen von 16,5 auf 16,2 Mio. t CO2eq. Die indirekten Scope-2-CO2-Emissionen sind geringfügig auf 1,1 Mio. t CO2eq gesunken. Die Scope-3-CO2-Emissionen werden maßgeblich durch den Gasverbrauch unserer Kunden beeinflusst. Durch den deutlichen Rückgang des Gasabsatzes sind die Scope-3-CO2-Emissionen erheblich gesunken. Zahlreiche Aktivi­täten der EnBW vermeiden auch CO2-Emissionen: An erster Stelle steht hierbei die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Deren Zunahme führte im Jahr 2016 zu einem Anstieg der vermiedenen CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr von 5,4 Mio. t CO2 eq. auf 5,9 t CO2 eq.
Ja
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen
G4-EN17
IB 2016, S. 68-69
Weitere Informationen: Umweltdatentabelle
Die direkten CO2-Emissionen werden hauptsächlich vom Einsatz der Erzeugungsanlagen bestimmt. Die Zunahme der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und der Rückgang der fossilen Stromerzeugung führten zu einer moderaten Reduzierung der direkten CO2-Emissionen von 16,5 auf 16,2 Mio. t CO2eq. Die indirekten Scope-2-CO2-Emissionen sind geringfügig auf 1,1 Mio. t CO2eq gesunken. Die Scope-3-CO2-Emissionen werden maßgeblich durch den Gasverbrauch unserer Kunden beeinflusst. Durch den deutlichen Rückgang des Gasabsatzes sind die Scope-3-CO2-Emissionen erheblich gesunken. Zahlreiche Aktivitäten der EnBW vermeiden auch CO2-Emissionen: An erster Stelle steht hierbei die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Deren Zunahme führte im Jahr 2016 zu einem Anstieg der vermiedenen CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr von 5,4 Mio. t CO2 eq. auf 5,9 t CO2 eq.
Ja
Weitere indirekte THG-Emissionen
G4-EN18
IB 2016, S. 67-68
Neben dem Schwerpunkt des Ausbaus des Anteils erneuerbarer Energien, der bereits seit Jahren als Top-Leistungskennzahl in der Zieldimension Umweltschutz zur Unternehmenssteuerung im Fokus steht, wird mit der Aufnahme der neuen Top-Leistungskennzahl "CO2-Intensität" im Berichtsjahr 2016 der besonderen Bedeutung des Klimawandels als gesellschaftspolitische und auch als betriebswirtschaftliche Herausforderung Rechnung getragen. Berechnungsgrundlagen der Top-Leistungskennzahl CO2-Intensität sind die Emissionen an CO2 aus der Eigenerzeugung Strom des Konzerns sowie die eigenerzeugte Strommenge ohne nuklearen Beitrag. Die Kennzahl ergibt sich als Quotient aus den Emissionen bezogen auf die Erzeugungsmenge und beschreibt somit das spezifisch je Kilowattstunde freigesetzte CO2. Durch das Ausblenden der nuklearen Erzeugung bleibt die Kennzahl unbeeinflusst vom Wegfall der Kernenergie in den kommenden Jahren.
Die CO2-Intensität der Eigenerzeugung Strom exklusive nuklearer Erzeugung nahm im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % auf 577 g/kWh ab. Dieser Rückgang basiert auf der gegenüber dem Jahr 2015 erhöhten Erzeugung aus erneuerbaren Quellen bei gleichzeitiger Verringerung der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern. Zu berücksichtigen sind für das Jahr 2016 Sonderfaktoren wie die geringe Verfügbarkeit der Steinkohlekraftwerke und der niedrige Clead Dark Spread.
Ja
Intensität der THG-Emissionen
G4-EN19
IB 2016, S. 69
Nein
Reduzierung der THG-Emissionen
G4-EN21
Konkrete Zahlen zu anderen Luftemissionen nach Quelle sind in der Umweltdatentabelle zu finden.
Ja, in Teilen
Andere Luftemissionen
Abwasser und Abfall
G4-DMA
Mehr Informationen:
Wassereinsatz
Abfallmanagement
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-EN22
Konkrete Zahlen zum Abwasser sind in der Umweltdatentabelle zu finden.
Nein
Gesamtvolumen der Abwassereinleitung
G4-EN23
Konkrete Zahlen zum Abfall sind in der Umweltdatentabelle - Sektion Abwasser_Abfall zu finden.
Nein
Gesamtgewicht des Abfalls
Produkte und Dienstleistungen
G4-DMA
Mehr Informationen unter Umweltschutz.
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Nein
Managementansatz
G4-EN27
Die vielseitigen Initiativen umfassen z.B. Gewässer- und Bodenschutzmaßnahmen, den Einsatz von umweltverträglichen Transformatoren und die Förderung von Biodiversitätsprojekten. Zudem ist die EnBW im Ressourcenmanagement und beim Immissionsschutz sehr aktiv.
Nein
Maßnahmen zur verringerung der ökologischen Auswirkungen
Compliance
G4-DMA
IB 2016, S. 33-34
Eine gute Compliance ist für die EnBW eine Selbstverständlichkeit und integraler Bestandteil des unter­nehmerischen Han­delns. Wir sind überzeugt, dass die Betonung der Compliance-Kultur – als einer der Schwerpunkte des etablierten Compliance-Management-Systems (CMS) – einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung eines dauerhaften Unternehmens­erfolgs leistet. Das CMS der EnBW dient der Risikominimierung und Ver­meidung von Haftungs- und Reputationsschäden. Es ist an den unternehmens- und branchenspezifischen Risiken und Prioritäten ausgerichtet, wird kontinuierlich überprüft, angepasst und umfasst die aus Compliance-Sicht be­herrschten personal­führenden Konzern­gesellschaften. Ziele der Compliance-Aktivitäten bei der EnBW sind insbesondere die Prävention, Aufdeckung und Sanktionierung von Korruption, die Prävention von Verstößen gegen das Wettbewerbs- und Kartellrecht, die Geldwäscheprävention sowie der Datenschutz. Gerade in Zeiten starker Veränderungen im Umfeld und im Unternehmen unterstützen unsere Compliance-Aktivitäten das Verantwortungsbewusstsein von Führungskräften und Mitarbeitern: die Sensibilisierung der Mitarbeiter, das Wissen um relevante Regelungen und die rechtzeitige Inanspruchnahme der EnBW-internen Beratung sind wichtig, um den Geschäftserfolg gegen Compliance-Risiken abzusichern. Dabei stellen sich neue Herausforderungen, etwa bezüglich der Digitalisierung und neuer Produkte (Sicherstellung datenschutzkonformer Produkte und Prozesse), der kommuna­len Engagements (Sensibilisierung der entsprechenden Mitarbeiter zu rechtlichen Vorgaben im Konzessionsumfeld) oder auch bezüglich des Wandels der Unternehmens- und Führungskultur (Führungskräfteworkshops).
Ja
Managementansatz
G4-EN29
IB 2016, S. 33-34
Im Geschäftsjahr 2016 wurde der EnBW-Konzern weder mit kartellrechtlichen Bußgeldverfahren noch mit kartellrechtlich begründeten Klagen Dritter konfrontiert.
Ja
Bußgelder & Strafen wegen Nichteinhaltung von Umweltgesetzen und -vorschriften
Transport
G4-DMA
Mehr Informationen unter Umweltschutz.
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-EN30
IB 2016, S. 68-69, weitere Informationen in der Umweltdatentabelle
Nein
Ökologische Auswirkungen durch Transport
Insgesamt
G4-DMA
Mehr Informationen unter Umweltschutz.
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-EN31
IB 2016, S. 69
Die Umweltschutzausgaben berichten wir gemäß den Anforderungen der statistischen Ämter und anhand eines Leitfadens unseres Branchenverbands BDEW. Die Investitionen für den Umwelt­schutz reduzierten sich von 424 Mio. € im Vorjahr auf 315 Mio. € im Jahr 2016. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die im Jahr 2016 gegenüber 2015 deutlich geringeren In¬vestitionen für den Umweltschutz im Zusammenhang mit dem Offshore-Windpark EnBW Baltic 2, nachdem dieser im September 2015 in Betrieb gegangen ist.
Ja, in Teilen
Die Aufwendungen und Investitionen für Umweltschutz
Bewertung der Lieferanten hinsichtlich ökologischer Aspekte
G4-DMA
Die Einkaufsorganisation der EnBW versteht sich als Wertschöpfungspartner im Konzern zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit von Materialien und Dienstleistungen in einem bestmöglichen Qualitäts-Kosten-Verhältnis. Die Beschaffung erfolgt unter Berücksichtigung von Anforderungen aus nationalen Gesetzen, EU-Recht und Berücksichtigung konzerninterner Richtlinien (z.B. Konzernrichtlinie, „Unterschriften-Richtlinie").

Die EnBW legt hohen Wert auf die effiziente und nachhaltige Gestaltung der Beschaffungsprozesse zur Erreichung wirtschaftlicher Einkaufsergebnisse.
Eine frühzeitige und konsequente Einbindung in alle wesentlichen Projekte des Unternehmens bildet die Grundlage dafür, dass der Einkauf seine Rolle als Wertschöpfungspartner im Konzern weiter vorantreiben kann.
Nein
Managementansatz
G4-EN32
Der Einkauf der EnBW führt die Lieferantenbewertung professionell mit dem SAP Supplier Lifecycle Management (SLC) durch. Hierbei werden Fragebögen an interne Geschäftspartner gesendet, die als Bewerter fungieren. Diese beurteilen die Performance ausgewählter Lieferanten nach Liefer- und Leistungserfüllung.

Im Rahmen der Lieferantenbewertung werden je nach Warengruppe Kriterien aus folgenden fünf Bewertungskategorien betrachtet: kommerzielle Aspekte, erbrachte Leistung, Kooperation, Sicheres & Nachhaltiges Handeln sowie Technologie & Innovation. Hinsichtlich ökologischer Aspekte werden Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit in der Leistungserstellung bewertet.

Basierend auf den Ergebnissen der Lieferantenbewertung werden die Stärken und Defizite der einzelnen Lieferanten transparent gemacht und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.
Ja , in Teilen
G4-EN33
IB 2016, S. 42-43
Lieferantenmanagement: Unsere Lieferanten spielen eine wesentliche Rolle bei der Erreichung einer Spitzenposition im Energie-Markt. Das erfordert die Konzentration auf die besten und leistungsfähigsten Lieferanten, die uns bei der Erreichung dieses Zieles unterstützen. Lieferantenmanagement fördert die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und der EnBW, da wir so die Leistung unserer Lieferanten transparent machen und gemeinsam mit ihnen fortwährend optimieren.
Die Lieferantenqualifizierung ist Bestandteil des Lieferantenmanagements der EnBW.Lieferantenauswahl & Präqualifizierung: Nachhaltige Beschaffung beginnt bei der sorgfältigen Auswahl unserer Geschäftspartner. „Große" und „kleine" Lieferanten können dabei gleichermaßen ausgewählt werden. Der Zentraleinkauf der EnBW hat in 2015 einen unternehmensweiten, ereinheitlichten und optimierten Präqualifizierungsprozess etabliert. Unsere potenziellen Lieferanten müssen in einer Selbstauskunft auf dem Lieferantenportal der EnBW darlegen, welche nachhaltigen Maßnahmen sie in den Bereichen Datenschutz, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit praktizieren und wie sie sich hier weiterentwickeln. Über die zentrale Dokumentation von Zertifikaten stellen wir sicher, dass stets alle für eine Beauftragung benötigten Prämissen aktuell erfüllt sind. Es wurde ein Abstimmungsprozess aller relevanten Governance-Bereiche (u.a. Umweltschutz, Arbeitsschutz, Compliance, Datenschutz, Recht) etabliert, um den gestiegenen externen Anforderungen gerecht zu werden. Um die Auswirkungen unserer Projekte und Vorhaben auf die Umwelt genau zu erfassen und fachgerecht damit umgehen zu können führen wir Umweltuntersuchungen durch. In 2016 wurden 154 Umweltuntersuchungen vorgenommen. Alle Rohstoffbeschaffungsverträge werden auf Basis der Verhaltensgrundsätze für eine verantwortungsvolle Kohlebeschaffung verhandelt. Ökologische Auswirkungen sind Teil der Analyse.
Ja, in Teilen
Negative ökologische Auswirkungen in der Lieferkette
Beschwerdemechanismen hinsichtlich ökologischer Aspekte
G4-DMA
Weitere Informationen unter Umweltschutz
Die EnBW ist sich ihrer Mitverantwortung für unsere Umwelt bewusst. Bei unserem Handeln berücksichtigen wir insbesondere den Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Die Kernvorgaben zur Berücksichtigung des Umweltschutzes bei unseren unternehmerischen Aktivitäten haben wir in unseren Umweltgrundsätzen festgelegt. Bereits im Jahr 2006 haben wir konzernweit ein ISO 14001-zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Hierdurch haben wir den organisatorischen Rahmen geschaffen um unsere Umweltschutzziele festzulegen und umzusetzen.
Nein
Managementansatz
G4-EN34
Für alle Stakeholder der EnBW besteht die Möglichkeit die EnBW zu kontaktieren und ihre Anliegen vorzutragen. Nach Eingang erfolgt eine Prüfung der Anliegen und es wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Nein
Beschwerdeverfahren hinsichtlich ökologischer Aspekte

Gesellschaftlich I

DMA und Indikatoren
Verweis
Kennzahlen / Erläuterung
Auslassung
Geprüft
Thema
Arbeitspraktiken und menschenwürdige Arbeit
Beschäftigung
G4-DMA
Personalstrategie: Die Personalstrategie wurde entlang der drei Stoßrichtungen „Führung“, „Kompetenz“ und „effektive und effiziente Personalarbeit“ entwickelt. Im Zentrum der Stoßrichtung „Führung“ stehen unter anderem die Themen Leadership, Performance und Diversity. Kompetenzmanagement und Mitarbeiterentwicklung werden unter dem Schwerpunkt „Kompetenz“ zusammengefasst. Wesentliche Aktivitäten zur effektiven und effizienten Personalarbeit stellen die Rekrutierung für geschäftliche Wachstumsfelder, der Personalumbau und die Prozessoptimierung dar. Stoßrichtungen unserer Personalarbeit - Beispiel Führung:Die Marktbedingungen für die Energie­wirtschaft verändern sich schneller denn je. Führungs­fähigkeit ist neben der Fachkompetenz die wichtigste Qualität, um die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen. Die EnBW AG hat sich die konsequente Weiterentwicklung des Führungskräfte­managements zum Ziel gesetzt, das sich 2016 mit dem Dreiklang „Treiben – Zusammenarbeiten – Liefern“ ein neues Motto ge­geben hat. „Treiben“ steht dafür, den Veränderungsprozess in der EnBW durch Leadershipqualitäten und Sinnstiftung voran­zubringen. „Zusammen­arbeiten“ bedeutet eine hohe Teamfähigkeit und den Willen, auch andere erfolgreich zu machen. „Liefern“ meint sicherstellen, dass Ergebnisse zuverlässig und wie vereinbart erreicht werden. Die EnBW AG hat im Geschäftsjahr 2016 ihre drei Führungs­prinzipien mit gezielten Maßnahmen im Unternehmen verankert und mit Leben erfüllt. Dazu gehörten Leadership-Workshops unter Mitwirkung von Top-Management und Vorstand. Das Managementforum Ende November galt dem Schwerpunkt Führung. Und es wurde ein 360-Grad-Leadership-Feedback-Konzept eingeführt, das es Führungskräften er­möglicht, eine Rückmeldung von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern zu erhalten. Die Teilnehmerquote lag bei 93 %. Das Feedback gibt einer Führungskraft Aufschluss, wie sie wahr­genommen wird, und dient der Identifizierung von Entwicklungsbedarfen und der Ableitung von Maßnahmen. Bei diesen Initiativen handelt es sich nicht um eine einmalige Kampagne: Führung wird auch künftig ein thematischer Schwerpunkt im Unternehmen sein.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-LA1
IB 2016, S. 65
Weitere Informationen: Mitarbeiterdatentabelle
Ja, in Teilen
Neu eingestellter Mitarbeiter und Personalfluktuation
G4-LA2
Weitere Informationen unter Mitarbeiterangebote.
In unseren wesentlichen Gesellschaften, in denen über 75% unserer Belegschaft beschäftigt sind, erhalten Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter die gleichen betrieblichen Leistungen. Befristete Mitarbeiter (ca. 3% der Belegschaft) erhalten einen Großteil der betrieblichen Leistungen.
Ja, in Teilen
Vollzeitbeschäftigten
G4-EU15
Weitere Zahlen zu Mitarbeitern sind in der Mitarbeiterdatentabelle zu finden.
Ja, in Teilen
Anteil anspruchsberechtigter Mitarbeiter, die in den nächsten 5 bis 10 Jahren in den Ruhestand treten
G4-EU18
Die Mitarbeiter von Lieferanten und Sub-Lieferanten, müssen Gesundheits- und Sicherheits-Trainings absolvieren, bevor Sie die Erlaubnis bekommen an unseren Netzen zu arbeiten. Die Pflichtunterweisungen unterscheiden sich je nach Gewerk und Tätigkeit, wie z.B. Trainings für Freileitungsmonteure, Tiefbauarbeiten, Gasmonteure, Kabelmontage.
Zu diesem Indikator werden keine weiteren Informationen erhoben, da diese nicht als wesentlich erachtet werden. Es bestehen keine gesetzlichen Vorgaben zur Datenerhebung.
Nein
Anteil (in %) an Mitarbeitern von Lieferanten und Sub-Lieferanten, die Gesundheits- und Sicherheits-Trainings absolviert haben
Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis, Management-Relations
G4-DMA

G4-LA4
An den deutschen Standorten, an denen mehr als 90% unserer Belegschaft beschäftigt ist, sind die Informations- und Verhandlungspflichten gegenüber dem Betriebsrat durch das Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Die in den Konzernbetriebsrat der EnBW entsandten lokalen Betriebsräte sind nach der gesetzlichen Grundlage über alle Angelegenheiten, in denen sie zu beteiligen sind, rechtzeitig und umfassend unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen zu unterrichten. Die EnBW hält sich streng an diese Informations- und Unterrichtungspflichten. Gemäß dem Betriebsverfassungsgesetz gibt es bei der EnBW einen Wirtschaftsausschuss, der rechtzeitig über entsprechende Konzepte unterrichtet wird. Da die Informations- und Verhandlungspflichten durch das Betriebsverfassungsgesetz geregelt sind, werden diese nicht in den Kollektivvereinbarungen festgelegt.
Nein
Managementansatz

Mindestmitteilungsfristen von betrieblichen Veränderungen
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
G4-DMA

G4-LA5
Bei EnBW ist der § 11 ASiG - Bildung des Arbeitsschutzausschusses (ASA) - zu 100 % umgesetzt. Grundsätzlich sind diese ASA EnBW-Gesellschaftsbezogen organisiert.  So ist sicher gestellt, dass die Gesamtbelegschaft im ASA vertreten ist.
Nein
Managementansatz

Ausschüssen zu Überwachung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
G4-LA6
IB 2016, S. 65 Weitere Informationen: Mitarbeiterdatentabelle
Ja, in Teilen
Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage, Abwesenheit und arbeitsbedingten Todesfälle
G4-LA7
Bei EnBW gibt es keine Mitarbeitergruppe, die aufgrund ihrer Tätigkeit einem so hohen Risiko ausgesetzt sind, das eine besonders hohe Erkrankungsrate zu verzeichnen ist. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung werden bei vorhandenen Risiken entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos festgelegt und umgesetzt.
Nein
Arbeiter mit hoher Erkrankungsrate oder - gefährdung
Aus- und Weiterbildung
G4-DMA
IB 2016, S. 65-67
Wesentliches Ziel der EnBW ist es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, um benötigte Kompetenzen zu gewinnen und an sich zu binden. Im Jahr 2016 wurde die EnBW vom Wirtschaftsmagazin FOCUS als einer von 1.000 Top-Arbeitgebern in Deutschland ausge­zeichnet. Im Branchenranking erreichte die EnBW Platz 23 – vor RWE (Platz 32) und E.On (Platz 48). Die Bewertungen beruhten auf einer breit angelegten Studie, bei der Angestellte und Arbeiter aller Hierarchie- und Altersstufen unter anderem zu den Themen Sozialleistungen, Gehalt, Aufstiegschancen und Betriebsklima befragt wurden. Darüber hinaus wurde die EnBW nach einer mehrstufigen Validierungsphase anhand eines umfangreichen Kriterien­katalogs und nach einem externen Audit vom Top Employers Institute als Top Employer Deutschland 2016 zertifiziert und erreichte hier eine Platzierung im oberen Viertel. Die EnBW fördert ihre weiblichen Fach- und Führungskräfte unter anderem durch folgende Maßnahmen: Das EnBW-interne Frauen­netzwerk „Frauen@EnBW“, das Mentoring­programm zwischen Management und weiblichen Nach­wuchs­kräften, die Begleitung und Beratung von Mitarbeiter­innen, die Interesse an einer ersten Führungsposition haben, die aktive Beteiligung an externen Initiativen wie der „Charta der Vielfalt“ und dem Netzwerk „Initiative Chefsache“. Das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“ wird schon seit Jahren bei der EnBW bewusst gefördert.
Nein
Managementansatz
G4-LA9
Zahlen zur Fort- und Weiterbildung sind in derPersonal-Datentabelle zu finden.
Nein
Anzahl Stunden für Aus- und Weiterbildung
G4-LA10
IB 2016, S. 66-67
Kompetenzmanagement: Durch unser Kompetenzmanagement System "KomMit" will die EnBW erreichen, dass alle Mitarbeiter auch künftig optimal für Ihre Aufgaben vorbereitet sind und das Unternehmen sich im Wettbewerb behaupten kann. Daher unterstützt KomMit Führungskräfte und Mitarbeiter dabei, die wichtige Aufgabe Personalentwicklung mit Hilfe eines strukturierten Instruments zu betreiben. Durch einheitlich geregelte Sollprofile für Mitarbeiter, klare Einschätzungskriterien und ein strukturiertes Mitarbeitergespräch können Entwicklungsbedarfe einfacher erkannt und zielgerichtet darauf reagiert werden.Wissenstransfer bei Stellenwechsel und Ausstieg: Bei einem Personalwechsel gewährleisten wir den systematischen Transfer von Wissen und Erfahrung mit dem Instrument der Wissenstafette. Für länger planbare Übergangszeiträume (z.B. Ruhestand, Altersteilzeit) steht ein strukturierter Übergabeprozess (Expert Debriefing) zur Verfügung. Mit Hilfe von Lerntandems kann sichergestellt werden, dass einerseits unternehmenskritisches Experten- und Erfahrungswissen im Unternehmen bleibt, andererseits ein wertschätzender Umgang mit dem Wissensgeber stattfindet.
Ja, in Teilen
Programme für Kompetenzmanagement
G4-LA11
IB 2016, S. 65-66
84% der Mitarbeiter erhalten im jährlich stattfindenden Mitarbeitergespräch eine Rückmeldung zu ihrer Zielerreichung und Leistung. Der PEP (Persönliche Entwicklungsplan) stellt neben Ziel- und Delegationsvereinbarung ein wichtiges Element des jährlichen Mitarbeitergesprächs dar. Mitarbeiter können auf Eigeninitiative mit Führungskräften und Kollegen ihren PEP diskutieren.
Ja, in Teilen
Anteil Mitarbeiterbeurteilungen
Vielfalt und Chancengleichheit
G4-DMA
IB 2016, S. 66-67
Vielfalt in der EnBW trägt dazu bei, die Bedürfnisse des Marktes noch besser zu erfüllen und dadurch die Zukunft des Unter­nehmens zu sichern. Die EnBW fördert Vielfalt und Inklusion, um Produktivität, Leistung, Innovationsfähigkeit und ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu erhalten und zu steigern. Bezogen auf die Dimension Geschlecht bestehen für die EnBW AG verbindliche Ziel­vorgaben für den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf den ersten beiden Ebenen unter dem Vorstand.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-LA12
IB 2016, S. 66 S. 108-109
Ja, in Teilen
Diversität in den Kontrollorganen
Gleicher Lohn für Männer und Frauen
G4-DMA

G4-LA13
Ca. 90 % unserer Mitarbeiter fallen unter einen Tarifvertrag, der die Methodik der Ein- und Höhergruppierung festgelegt. Ausschlaggebend ist dabei die Tätigkeit und deren Anforderungen. Damit ist das Vorgehen per se geschlechtsneutral. Bei der Ein- bzw. Höhergruppierung achtet neben dem Personalbereich auch der Betriebsrat im Rahmen seiner gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsrechte auf die Umsetzung von Vergütungsgerechtigkeit und –gleichheit.
Nein
Managementansatz

Verhältnis der Vergütung
Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Arbeitspraktiken
G4-DMA
Die Einkaufsorganisation der EnBW versteht sich als Wertschöpfungspartner im Konzern zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit von Materialien und Dienstleistungen in einem bestmöglichen Qualitäts-Kosten-Verhältnis. Die Beschaffung erfolgt unter Berücksichtigung von Anforderungen aus nationalen Gesetzen, EU-Recht und Berücksichtigung konzerninterner Richtlinien (z.B. Konzernrichtlinie, „Unterschriften-Richtlinie"). Die EnBW legt hohen Wert auf die effiziente und nachhaltige Gestaltung der Beschaffungsprozesse zur Erreichung wirtschaftlicher Einkaufsergebnisse.
Eine frühzeitige und konsequente Einbindung in alle wesentlichen Projekte des Unternehmens bildet die Grundlage dafür, dass der Einkauf seine Rolle als Wertschöpfungspartner im Konzern weiter vorantreiben kann.
Nein
Managementansatz
G4-LA14

Der Einkauf der EnBW führt die Lieferantenbewertung professionell mit dem SAP Supplier Lifecycle Management (SLC) durch. Hierbei werden Fragebögen an interne Geschäftspartner gesendet, die als Bewerter fungieren. Diese beurteilen die Performance ausgewählter Lieferanten nach Liefer- und Leistungserfüllung.

Im Rahmen der Lieferantenbewertung werden je nach Warengruppe Kriterien aus folgenden fünf Bewertungskategorien betrachtet: kommerzielle Aspekte, erbrachte Leistung, Kooperation, Sicheres & Nachhaltiges Handeln sowie Technologie & Innovation. Hinsichtlich ökologischer Aspekte werden Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit in der Leistungserstellung bewertet.

Basierend auf den Ergebnissen der Lieferantenbewertung werden die Stärken und Defizite der einzelnen Lieferanten transparent gemacht und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.
Ja, in Teilen
Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Arbeitspraktiken
G4-LA15

Die Beschaffungsaktivitäten der EnBW unterliegen einem einheitlichen Regelwerk. Der EnBW Verhaltenskodex ist fester Bestandteil unseres Tuns.

Lieferantenmanagement: Unsere Lieferanten spielen eine wesentliche Rolle bei der Erreichung einer Spitzenposition im Energie-Markt. Das erfordert die Konzentration auf die besten und leistungsfähigsten Lieferanten, die uns bei der Erreichung dieses Zieles unterstützen. Lieferantenmanagement fördert die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und der EnBW, da wir so die Leistung unserer Lieferanten transparent machen und gemeinsam mit ihnen fortwährend optimieren.

Die Lieferantenqualifizierung ist Bestandteil des Lieferantenmanagements der EnBW.
Nein
Negative Auswirkungen auf Arbeitspraktiken in der Lieferkette
Beschwerdeverfahren hinsichtlich Arbeitspraktiken
G4-DMA

Für alle Stakeholder der EnBW besteht die Möglichkeit die EnBW zu kontaktieren und ihre Anliegen vorzutragen. Nach Eingang erfolgt eine Prüfung der Anliegen und es wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Nein
Managementansatz

Anzahl der Beschwerden in Bezug auf Arbeitspraktiken
G4-LA16
Derzeit bestehen noch keine Verfahren zur Erfassung formeller Beschwerden bezüglich Arbeitspraktiken in der Lieferkette. Die EnBW respektiert das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das das Beschwerderecht der Mitarbeiter regelt und alle relevanten nationalen Gesetze. Formelle Beschwerden zu Arbeitspraktiken werden allerdings nicht zentral erfasst, da bislang nicht einschlägig.
Zu diesen Indikator werden keine weiteren Informationen erhoben, da diese nicht als wesentlich erachtet werden. Es bestehen keine gesetzlichen Vorgaben zur Datenerhebung.
Nein

Gesellschaftlich II

DMA und Indikatoren
Verweis
Kennzahlen / Erläuterung
Auslassung
Geprüft
Thema
Menschenrechte
Investitionen
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner für den Erwerb von Rohstoffen werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR1
IB 2016, S. 42-43, Mehr Informationen unter "Verantwortliche Kohlebeschaffung"
Alle Investitionen werden in Europa und somit in OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten Menschenrechtsaspekte angesprochen.
Nein
Investitionsvereinbarungen und -verträge
Gleichbehandlung
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR3

Es gab keine Fälle von Diskriminierung in der Berichtsperiode. Alle Investitionen werden in Europa und somit in OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten Menschenrechtsaspekte angesprochen.
Wir erwarten von unseren Lieferanten und Geschäftspartnern, dass sie faire und sichere Arbeitsbedingungen für ihre eigenen Mitarbeiter, für die bei ihnen beschäftigten Zeit- und Leiharbeitnehmer sowie die bei ihnen tätigen Unterauftragnehmer sicherstellen.

Die ILO-Kernarbeitsnormen sind einzuhalten. Diese beinhalten:

  • das Verbot von Kinderarbeit,
  • das Verbot von Sklaverei, Zwangsarbeit und Menschenhandel,
  • das Verbot von direkter oder indirekter Diskriminierung am Arbeitsplatz,
  • Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen.
Nein
Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle
Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR4
Alle Investitionen werden in Europa und somit in OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten Menschenrechtsaspekte angesprochen.
Nein
Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
Kinderarbeit
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR5

Alle Investitionen werden in Europa und somit in OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten Menschenrechtsaspekte angesprochen.In Deutschland ist durch staatliche Strukturen und gesetzliche Vorgaben davon auszugehen, dass Menschenrechtsvorgaben eingehalten werden. Zulieferer werden durch die Geschäftspartnerprüfung bzw. das Nachhaltigkeitsregister regelmäßig auf die Einhaltung von Menschenrechten beurteilt. Im Juli 2014 wurden vom EnBW-Vorstand Verhaltensgrundsätze zur verantwortlichen Beschaffung von Steinkohle und anderen Rohstoffen verabschiedet.

Wir erwarten von unseren Lieferanten und Geschäftspartnern, dass sie faire und sichere Arbeitsbedingungen für ihre eigenen Mitarbeiter, für die bei ihnen beschäftigten Zeit- und Leiharbeitnehmer sowie die bei ihnen tätigen Unterauftragnehmer sicherstellen.

Die ILO-Kernarbeitsnormen sind einzuhalten. Diese beinhalten:
  • das Verbot von Kinderarbeit,
  • das Verbot von Sklaverei, Zwangsarbeit und Menschenhandel,
  • das Verbot von direkter oder indirekter Diskriminierung am Arbeitsplatz,
  • Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen.
Nein
Kinderarbeit
Zwangsarbeit oder Pflichtarbeit
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR6
Alle Investitionen werden in Europa und somit in OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten Menschenrechtsaspekte angesprochen.
Wir erwarten von unseren Lieferanten und Geschäftspartnern, dass sie faire und sichere Arbeitsbedingungen für ihre eigenen Mitarbeiter, für die bei ihnen beschäftigten Zeit- und Leiharbeitnehmer sowie die bei ihnen tätigen Unterauftragnehmer sicherstellen.

Die ILO-Kernarbeitsnormen sind einzuhalten. Diese beinhalten:
  • das Verbot von Kinderarbeit,
  • das Verbot von Sklaverei, Zwangsarbeit und Menschenhandel,
  • das Verbot von direkter oder indirekter Diskriminierung am Arbeitsplatz,
  • Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen.
Nein
Zwangs- oder Pflichtarbeit
Rechte der indigenen Bevölkerung
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR8
Alle Investitionen werden in Europa und somit in OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten Menschenrechtsaspekte angesprochen.

Hier werden die Rechte der indigenen Bevölkerung explizit in Verträgen per CSR-Klausel angesprochen.
Nein
Rechte der indigenen Bevölkerung
Prüfung
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR9
Alle Geschäftsstandorte befinden sich in Europa und somit in OECD-Ländern. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten  Menschenrechtsaspekte bei der Lieferantenbewertung berücksichtigt.
Nein
Bewertung der Geschäftsstandorte hinsichtlich Menschenrechten
Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Menschenrechte
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR10

G4-HR11
Alle Investitionen werden in Europa und somit in  OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus   Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten  Menschenrechtsaspekte bei der Lieferantenbewertung berücksichtigt.
Nein
Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Menschenrechten
Beschwerdemechanismen hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen
G4-DMA
Alle wesentlichen Geschäftspartner werden durch eine Geschäftspartner-Prüfung kontrolliert. In diesem Zusammenhang werden auch die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards überprüft. Bei besonderen Risiken werden bestimmte Zulieferer zudem in das Nachhaltigkeitsregister aufgenommen und regelmäßig unter bestimmten, nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien überprüft.
Nein
Managementansatz
G4-HR12
Für alle Stakeholder der EnBW besteht die Möglichkeit die EnBW zu kontaktieren und ihre Anliegen vorzutragen. Nach Eingang erfolgt eine Prüfung der Anliegen und es wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Es gab keine Beschwerden im Berichtszeitraum. Anfragen zur Einhaltung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht werden durch die Abteilung "Unternehmensentwicklung & Nachhaltigkeit" gesammelt und beantwortet. Zudem werden menschenrechtsrelevante Anfragen (die Lieferkette betreffend) durch den AVB (Ausschuss für die verantwortungsvolle Beschaffung von Steinkohle und anderen Rohstoffen) beurteilt und ggf. entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Im Berichtszeitraum gab es mehrere Anfragen von externen Stakeholdern welche nachverfolgt und beantwortet wurden. Diese Anfragen sind jedoch nicht als Beschwerden bezogen auf Menschenrechte einzuordnen.
Nein
Beschwerdeverfahren hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen

Gesellschaftlich III

DMA und Indikatoren
Verweis
Kennzahlen / Erläuterung
Auslassung
Geprüft
Thema
Gesellschaft
Lokale Gemeinschaften
G4-DMA
Alle Investitionen werden in Europa und somit in OECD-Ländern getätigt. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten Menschenrechtsaspekte (inkl. der Einbindung lokaler Gemeinschaften etc.) angesprochen.
Nein
Managementansatz
G4-SO1
Dieser Indikator wird nicht berichtet, da dieser nicht anwendbar ist.
Der Prozentsatz der Geschäftsstandorte, bei denen oben genannte Maßnahmen durchgeführt werden, wird bei EnBW aus Wesentlichkeitsgründen nicht ermittelt. Beispiele für unser Engagement gibt es zahlreiche (u.a. Einbindung von Stakeholdern auf Basis von Stakeholderdialogen/-analysen und Wesentlichkeitsanalysen
IB 2016, S. 35-38
Nein
Einbindungen lokaler Gemeinschaften
G4-EU22
IB 2016, S. 40-41
Alle Geschäftsstandorte befinden sich in Europa und somit in OECD-Ländern. Nur die Beschaffung von Rohstoffen erfolgt aus Nicht-OECD-Ländern, in diesen Fällen werden dezidiert alle relevanten  Menschenrechtsaspekte bei der Lieferantenbewertung berücksichtigt. Bei der Kohlebeschaffung in Kolumbien legen wir besonderen Wert auf die Einhaltung von Menschenrechtsaspekten.
Nein
Anzahl vertriebener Personen (aus wirtschaftlichen u. gesundheitlichen Gründen) und geleisteter Kompensationen
Korruptionsbekämpfung
G4-DMA
IB 2016, S. 33-34
Eine gute Compliance ist für die EnBW eine Selbstver­ständ­lichkeit und integraler Bestandteil des unter­nehmerischen Han­delns. Wir sind überzeugt, dass die Betonung der Compliance-Kultur – als einer der Schwerpunkte des etablierten Compliance-Management-Systems (CMS) – einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung eines dauerhaften Unternehmens­erfolgs leistet.

Das CMS der EnBW dient der Risikominimierung und Vermeidung von Haftungs- und Reputationsschäden. Es ist an den unternehmens- und branchenspezifischen Risiken und Prioritäten ausgerichtet, wird kontinuierlich überprüft, angepasst und umfasst die aus Compliance-Sicht be­herrschten personalführenden Konzerngesellschaften. Ziele der Compli­ance-Aktivitäten bei der EnBW sind insbesondere die Prävention, Aufdeckung und Sanktionierung von Korruption, die Prävention von Verstößen gegen das Wettbewerbs- und Kartellrecht, die Geldwäscheprävention sowie der Datenschutz. Gerade in Zeiten starker Veränderungen im Umfeld und im Unternehmen unterstützen unsere Compliance-Aktivitäten das Verantwortungsbewusstsein von Führungskräften und Mitarbeitern: die Sensibilisierung der Mitarbeiter, das Wissen um relevante Regelungen und die rechtzeitige Inanspruchnahme der EnBW-internen Beratung sind wichtig, um den Geschäftserfolg gegen Compliance-Risiken abzusichern. Dabei stellen sich neue Heraus­forderungen, etwa bezüglich der Digitalisierung und neuer Produkte (Sicherstellung datenschutzkonformer Produkte und Prozesse), der kommunalen Engagements (Sensibilisierung der entsprechenden Mitarbeiter zu rechtlichen Vorgaben im Konzessionsumfeld) oder auch bezüglich des Wandels der Unternehmens- und Führungskultur (Führungskräfteworkshops).
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-SO3
IB 2016, S. 33
Im Berichtsjahr waren von insgesamt 28 aus Compliance-Sicht beherrschten personal­führenden Konzerngesellschaften 22 (79 %) in das CMS einbezogen. Das jährlich erstellte zentrale Compliance-Programm sowie die gesellschaftsspezifischen Maßnahmen beinhalten die auf den Compliance Risk Assesments (CRA) fußenden notwendigen präventiven Aktivitäten.

Die Risk Assessments untersuchen jährlich das Korruptions-, Kartellrechts-, Betrugs- und Datenschutzrisiko und wurden im Jahr 2016 bei denselben 22 aus Compliance-Sicht beherrschten personalführenden Konzerngesellschaften durchgeführt. Die Zusammen­fassung der Compliance-Risiken ist im Chancen- und Risikobericht enthalten.
Ja, in Teilen
Korruptionsprüfungen
G4-SO4
IB 2016, S. 33-34
Als wichtige Präventionsmaßnahmen werden bei der EnBW spezifische Trainingskampagnen zum Umgang mit Korruption, kartellrechtlichen Risiken oder auch der Problematik der Amts­trägerdelikte durchgeführt. Gemäß dem risikoorientierten Trai­ningsplan 2016 wurden als „sensible“ Zielgruppen für Präsenz­workshops die EnBW-Bereiche Erneuerbare Energien, Einkauf und die Beteiligungs­gesellschaft Erdgas Südwest identi­fiziert. Rund 520 Mitarbeitern wurde durch diese Maßnahme entsprechendes Know-how vermittelt. Für neue Mitarbeiter ist die Durchführung eines E‑Learnings oder die Teilnahme an einführenden Präsenztrainings verpflichtend.
Ja, in Teilen
Informationen und Schulungen bzgl. Korruptionsbekämpfung
G4-SO5
Es gab 2016 keine belegten Korruptionsfälle.
Nein
Korruptionsfälle
Politik
G4-DMA
Auf politischer Ebene führen wir einen offenen und regelmäßigen Dialog. Der Unternehmensbereich Kommunikation/Politik ist mit Repräsentanzen in Berlin, Stuttgart und Brüssel vertreten, um den politischen Dialog mit Bund und Land sowie auf EU-Ebene zu führen. Im Europäischen Transparenzregister (Registriernummer: 13324391892-74) weisen wir unser Wirken transparent aus. Wir verfolgen politische Initiativen und Gesetzgebungsverfahren, berichten in den Konzern und bringen die Konzernposition in die politische Debatte ein. Wir beteiligen uns aktiv an der politischen Willensbildung und geben Impulse zu allen wichtigen Themen der Energiewende (zum Beispiel Förderung erneuerbarer Energien, Marktdesign und Netze). Wir suchen das Gespräch mit Parlament, Regierung, Interessenverbänden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und beraten zu gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dies erfolgt durch Positionspapiere, eigene Fachveranstaltungen, Hintergrundgespräche und die Teilnahme unserer Stakeholder an Veranstaltungen. Ziel ist, den fachlichen Austausch zu fördern, Gesprächsbereitschaft zu zeigen und den Dialog aufrechtzuerhalten. Wir leisten keinerlei Spenden an Politiker, Parteien oder politische Institutionen. Bei der EnBW gelten strenge Complianceund Sponsoringregelungen, die wir auch in der Lobbyarbeit anwenden. Die EnBW ist mit Logo beispielsweise auf Parteitagen vertreten, unterstützt Fest- und Fachveranstaltungen, bei denen der Dialog im Vordergrund steht, und schaltet in geringem Umfang Anzeigen in parteinahen Zeitschriften. Wir wollen Präsenz und politischen Gestaltungswillen zeigen und verstehen dies als Beitrag zur politischen Willensbildung. Wir betreiben keine Parteinahme, sondern prüfen Sponsoring- oder Anzeigenanfragen aller etablierten Parteien nach den gleichen Kriterien und engagieren uns ausgewogen. Unsere Sponsorate dokumentieren wir vertraglich und erhalten für unseren finanziellen Beitrag eine angemessene Gegenleistung, beispielsweise eine Logopräsenz auf der Sponsorentafel oder die Nennung in der Einladung. Unsere Anzeigen sind Teil der Gesamtanzeigenplanung des Konzerns und wir zahlen nur die üblichen Preise, die aus den Mediadaten hervorgehen. Auch im Bereich Umweltpolitik bringt sich die EnBW aktiv ein.
Nein
Managementansatz
G4-SO6
Wir leisten keinerlei Spenden an Politiker, Parteien oder politische Institutionen. Bei der EnBW gelten strenge Compliance und Sponsoringregelungen, die wir auch in der Lobbyarbeit anwenden. Wir betreiben keine Parteinahme, sondern prüfen Sponsoring oder Anzeigenanfragen aller etablierten Parteien nach den gleichen Kriterien und engagieren uns ausgewogen. Unsere Sponsorrate dokumentieren wir vertraglich und erhalten für unseren finanziellen Beitrag eine angemessene Gegenleistung, beispielsweise eine Logopräsenz auf der Sponsorentafel oder die Nennung in der Einladung.
Nein
Politische Spenden
Wettbewerbswidriges Verhalten
G4-DMA
Compliance als Summe der Maßnahmen zur Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen und unternehmensinternen Richtlinien wird bei der EnBW als wesentliche Leitungs- und Überwachungsaufgabe verstanden.
Das konzernweit implementierte Compliance-Management-
System (CMS) dient der Risikominimierung und Vermeidung
von Haftungs- und Reputationsschäden. Es richtet sich an den
unternehmens- und branchenspezifischen Risiken und Prioritäten aus und umfasst sämtliche beherrschten personalführenden Gesellschaften des EnBW-Konzerns. Der inhaltliche Schwerpunkt der Compliance-Aktivitäten liegt auf der Prävention, Aufdeckung und Sanktionierung von Korruption, der Prävention von Verstößen gegen das Wettbewerbs- und Kartellrecht, der Geldwäscheprävention sowie dem Datenschutz. Die Teilbereiche Korruptionsprävention und Kartellrecht wurden 2013 einer Wirksamkeitsprüfung gemäß dem Prüfstandard IDW PS 980 unterzogen und sind geeignet, mit hinreichender Sicherheit
sowohl Risiken für wesentliche Verstöße gegen die anwendbaren Vorschriften für die genannten Teilbereiche rechtzeitig zu erkennen als auch solche Regelverstöße zu verhindern.
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-SO7
IB 2016, S. 34
Im Geschäftsjahr 2016 wurde der EnBW-Konzern weder mit kartellrechtlichen Bußgeldverfahren noch mit kartellrechtlich begründeten Klagen Dritter konfrontiert. Die Ermittlungs­tätig­keiten der Strafverfolgungsbehörden gegen einzelne Mitar­beiter beziehungsweise frühere Organmitglieder wegen der sogenannten Russlandgeschäfte und wegen des soge­nannten Umsatzsteuerkarussells im CO2-Zertifikatehandel dauerten auch 2016 an. Ein Ende der Ermittlungen oder Ergebnisse sind noch nicht absehbar.
Ja, in Teilen
Verfahren aufgrund von wettbewerbswidrigem Verhalten oder Kartell und Monopolbildung
Compliance
G4-DMA
IB 2016, S. 33-34
Eine gute Compliance ist für die EnBW eine Selbstverständlichkeit und integraler Bestandteil des unternehmerischen Handelns. Wir sind überzeugt, dass die Betonung der Compliance-Kultur – als einer der Schwerpunkte des etablierten Compliance-Management-Systems (CMS) – einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung eines dauerhaften Unternehmenserfolgs leistet.

Das CMS der EnBW dient der Risikominimierung und Vermeidung von Haftungs- und Reputationsschäden. Es ist an den unternehmens- und branchenspezifischen Risiken und Prioritäten ausgerichtet, wird kontinuierlich überprüft, angepasst und umfasst die aus Compliance-Sicht be­herrschten personalführenden Konzern­gesellschaften. Ziele der Compliance-Aktivitäten bei der EnBW sind insbesondere die Prävention, Aufdeckung und Sanktionierung von Korruption, die Prävention von Verstößen gegen das Wettbewerbs- und Kartellrecht, die Geldwäscheprävention sowie der Datenschutz. Gerade in Zeiten starker Veränderungen im Umfeld und im Unternehmen unterstützen unsere Compliance-Aktivitäten das Verantwortungsbewusstsein von Führungskräften und Mitarbeitern: die Sensibilisierung der Mitarbeiter, das Wissen um relevante Regelungen und die rechtzeitige Inanspruchnahme der EnBW-internen Beratung sind wichtig, um den Geschäftserfolg gegen Compliance-Risiken abzusichern. Dabei stellen sich neue Herausforderungen, etwa bezüglich der Digitalisierung und neuer Produkte (Sicherstellung datenschutzkonformer Produkte und Prozesse), der kommunalen Engagements (Sensibilisierung der entsprechenden Mitarbeiter zu rechtlichen Vorgaben im Konzessionsumfeld) oder auch bezüglich des Wandels der Unternehmens- und Führungskultur (Führungskräfteworkshops).
Ja, in Teilen
Managementansatz
G4-SO8
Im Geschäftsjahr 2016 wurde der EnBW-Konzern weder mit kartellrechtlichen Bußgeldverfahren noch mit kartellrechtlich begründeten Klagen Dritter konfrontiert.

Aus anderen wesentlichen Sachverhalten wurden keine Bußgelder wegen Verstößen gegen Rechtsvorschriften gegen das Unternehmen verhängt.
Ja, in Teilen
Bußgelder & Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Bewertung der Lieferanten hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen
G4-DMA
Die Einkaufsorganisation der EnBW versteht sich als Wertschöpfungspartner im Konzern zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit von Materialien und Dienstleistungen in einem bestmöglichen Qualitäts-Kosten-Verhältnis. Die Beschaffung erfolgt unter Berücksichtigung von Anforderungen aus nationalen Gesetzen, EU-Recht und Berücksichtigung konzerninterner Richtlinien (z.B. Konzernrichtlinie, „Unterschriften-Richtlinie").

Die EnBW legt hohen Wert auf die effiziente und nachhaltige Gestaltung der Beschaffungsprozesse zur Erreichung wirtschaftlicher Einkaufsergebnisse.
Eine frühzeitige und konsequente Einbindung in alle wesentlichen Projekte des Unternehmens bildet die Grundlage dafür, dass der Einkauf seine Rolle als Wertschöpfungspartner im Konzern weiter vorantreiben kann.
Nein
Managementansatz
G4-SO9
Der Einkauf der EnBW führt die Lieferantenbewertung professionell mit dem SAP Supplier Lifecycle Management (SLC) durch. Hierbei werden Fragebögen an interne Geschäftspartner gesendet, die als Bewerter fungieren. Diese beurteilen die Performance ausgewählter Lieferanten nach Liefer- und Leistungserfüllung.

Im Rahmen der Lieferantenbewertung werden je nach Warengruppe Kriterien aus folgenden fünf Bewertungskategorien betrachtet: kommerzielle Aspekte, erbrachte Leistung, Kooperation, Sicheres & Nachhaltiges Handeln sowie Technologie & Innovation. Hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen werden Umweltschutz und Arbeitssicherheit in der Leistungserstellung bewertet.

Basierend auf den Ergebnissen der Lieferantenbewertung werden die Stärken und Defizite der einzelnen Lieferanten transparent gemacht und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.
Ja, in Teilen
Bewertung der Lieferanten hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen
G4-SO10
  • Die Beschaffungsaktivitäten der EnBW unterliegen einem einheitlichen Regelwerk. Der EnBW Verhaltenskodex ist fester Bestandteil unseres Handels.
  • Lieferantenmanagement: Unsere Lieferanten spielen eine wesentliche Rolle bei der Erreichung einer Spitzenposition im Energie-Markt. Das erfordert die Konzentration auf die besten und leistungsfähigsten Lieferanten, die uns bei der Erreichung dieses Zieles unterstützen. Lieferantenmanagement fördert die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und der EnBW, da wir so die Leistung unserer Lieferanten transparent machen und gemeinsam mit ihnen fortwährend optimieren. Die Lieferantenqualifizierung ist Bestandteil des Lieferantenmanagements der EnBW.
  • Lieferantenauswahl & Präqualifizierung: Nachhaltige Beschaffung beginnt bei der sorgfältigen Auswahl unserer Geschäftspartner. „Große" und „kleine" Lieferanten können dabei gleichermaßen ausgewählt werden. Der Zentraleinkauf der EnBW hat in 2015 einen unternehmensweiten, vereinheitlichten und optimierten Präqualifizierungsprozess etabliert. Unsere potenziellen Lieferanten müssen in einer Selbstauskunft auf dem Lieferantenportal der EnBW darlegen, welche nachhaltigen Maßnahmen sie in den Bereichen Datenschutz, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit praktizieren und wie sie sich hier weiterentwickeln. Über die zentrale Dokumentation von Zertifikaten stellen wir sicher, dass stets alle für eine Beauftragung benötigten Prämissen aktuell erfüllt sind. Es wurde ein Abstimmungsprozess aller relevanten Governance-Bereiche (u.a. Umweltschutz, Arbeitsschutz, Compliance, Datenschutz, Recht) etabliert, um den gestiegenen externen Anforderungen gerecht zu werden.
Nein
Negative Auswirkungen auf die Gesellschaft in der Lieferkette
Beschwerdemechanismen hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen
G4-DMA
Für alle Stakeholder der EnBW besteht die Möglichkeit die EnBW zu kontaktieren und ihre Anliegen vorzutragen. Nach Eingang erfolgt eine Prüfung der Anliegen und es wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Nein
Managementansatz
G4-SO11
Für alle Stakeholder der EnBW besteht die Möglichkeit die EnBW zu kontaktieren und ihre Anliegen vorzutragen. Nach Eingang erfolgt eine Prüfung der Anliegen und es wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden Anliegen und es wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Nein
Beschwerdeverfahren hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen

Gesellschaftlich IV

DMA und Indikatoren
Verweis
Kennzahlen / Erläuterung
Auslassung
Geprüft
Thema
Produktverantwortung
Kundengesundheit und Kundensicherheit
G4-DMA
IB 2016, S. 37-38
Nah am Kunden: Die Strategie der EnBW 2020 rückt den Kunden noch stärker in den Mittelpunkt. Zielgerichtetes Innovationsmanagement und kurze Entwicklungszeiten für neue Produkte und Dienstleistungen werden zu Kernelementen. Die Zusammenarbeit mit Stadtwerken und Kommunen soll vor allem auf Basis partnerschaftlicher Kooperationsmodelle ausgebaut werden. Die EnBW will sich mit kundenspezifischen System- und Komplettlösungen und einen starken Markenportfolio im Wettbewerb Vorteile erarbeiten. Ein Innovationscampus unterstützt die schnelle und zukunftsweisende Produktentwicklung - er zeichnet sich durch Marktnähe, die Bündelung der notwendigen Kompetenzen von Forschung und Entwicklung bis zum vertrieb sowie durch unternehmerisches Denken aus. Insbesondere im Bereich der energienahmen Dienstleistungen sollen selektive Unternehmenserwerbe das Know-how ergänzen und die Angebotspalette komplettieren.
Nein