Sicherheitsrisiken erkennen, bewerten und beheben
Ein Schwachstellenscan ist ein zentraler Bestandteil eines effektiven Schwachstellenmanagements und bildet häufig den Einstieg in eine wirksame IT-Sicherheits- und Cybersicherheitsstrategie. Dabei werden IT- und OT-Systeme automatisiert auf bekannte Sicherheitslücken, Fehlkonfigurationen und weitere sicherheitsrelevante Schwachstellen überprüft, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen.
Analysiert werden unter anderem Betriebssysteme, Anwendungen, Server, Netzwerkkomponenten, Firewalls, Cloud-Systeme sowie weitere sicherheitsrelevante Infrastruktur- und Authentifizierungsdienste. Der Schwachstellenscan erkennt beispielsweise veraltete Softwareversionen, fehlende Sicherheitsupdates, unsichere Konfigurationen, offene Netzwerkdienste oder abgelaufene Zertifikate und schafft so Transparenz über den aktuellen Sicherheitsstatus Ihrer IT- und OT-Umgebung.
Auf Grundlage der Ergebnisse lassen sich identifizierte Risiken gezielt bewerten, priorisieren und beheben, bevor sie zu einem Sicherheitsvorfall oder erfolgreichen Cyberangriff führen. Gleichzeitig liefert ein Schwachstellenscan eine fundierte Entscheidungsgrundlage für weitere Sicherheitsmaßnahmen und unterstützt Unternehmen dabei, ihre IT-Sicherheit und Cybersicherheit kontinuierlich und zielgerichtet weiterzuentwickeln.
So funktioniert ein Schwachstellenscan
In fünf kleinen Schritten zu mehr Transparenz und Sicherheit mit unserer Schwachstellenanalyse.
Schwachstellenscans für mehr IT-Sicherheit
Alles Wichtige zum Schwachstellenscan auf einen Blick
Ein Schwachstellenscan und ein Penetrationstest verfolgen unterschiedliche Ziele und ergänzen sich optimal. Während ein Schwachstellenscan bekannte Sicherheitslücken identifiziert und potenzielle Risiken aufzeigt, simuliert ein Penetrationstest einen realen Cyberangriff. Erfahrene Sicherheitsexperten schlüpfen dabei in die Rolle eines potenziellen Angreifers und versuchen, Sicherheitsmechanismen gezielt zu überwinden. So lässt sich überprüfen, ob identifizierte Schwachstellen tatsächlich ausgenutzt werden können und welche Auswirkungen ein erfolgreicher Angriff auf Ihre IT- oder OT-Umgebung hätte.
Ja. Ein SIEM oder SOC erkennt verdächtige Aktivitäten und unterstützt bei der Erkennung und Reaktion auf Cyberangriffe. Ein Schwachstellenscan setzt bereits einen Schritt früher an, indem er bekannte Sicherheitslücken und Fehlkonfigurationen identifiziert, bevor Angreifer diese ausnutzen können. Dadurch werden potenzielle Risiken frühzeitig minimiert und zusätzliche Schwachstellen sichtbar, die im laufenden Sicherheitsmonitoring häufig verborgen bleiben.
Ein Schwachstellenscan liefert eine wertvolle Momentaufnahme Ihres aktuellen Sicherheitsstatus und zeigt auf, wo Handlungsbedarf besteht. Für eine nachhaltige Verbesserung der Cybersicherheit empfehlen wir jedoch regelmäßige Schwachstellenscans. So lässt sich überprüfen, ob identifizierte Sicherheitslücken behoben wurden und ob neue Risiken entstanden sind. Wie häufig ein Scan sinnvoll ist, richtet sich zudem nach Ihrer IT- und OT-Umgebung sowie den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens.
In der Regel nein. Ein professionell durchgeführter Schwachstellenscan beeinträchtigt den laufenden Betrieb Ihrer IT- und OT-Umgebung nicht. Vor der Durchführung stimmen wir Umfang, Zeitpunkt und Vorgehensweise gemeinsam mit Ihnen ab, sodass der Scan optimal auf Ihre Infrastruktur und betrieblichen Anforderungen abgestimmt ist.
In den meisten Fällen erhalten Sie die Ergebnisse Ihres Schwachstellenscans innerhalb einer Woche. Nach dem Erstgespräch führen wir den Scan durch, analysieren die Ergebnisse und besprechen diese gemeinsam mit Ihnen.
Die Kosten für einen Schwachstellenscan richten sich nach dem Umfang der Prüfung. Maßgeblich sind unter anderem die Anzahl der zu scannenden IP-Adressen, Systeme oder Endpunkte. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles und transparentes Angebot, das auf Ihre IT- und OT-Umgebung abgestimmt ist.
Starten Sie jetzt Ihren professionellen Schwachstellenscan.
Unsere Cybersecurity-Expert*innen unterstützen Sie dabei, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Risiken wirksam zu minimieren.