In PHP, einer weit verbreiteten Technologie für Webseiten und Webanwendungen, wurden zwei kritische Sicherheitslücken entdeckt: CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewertet beide mit einem CVSS-Score von 9,2 von 10 und empfiehlt Unternehmen, unverzüglich zu handeln.
Die auch als PHP2Shell bezeichneten Sicherheitslücken sind besonders kritisch: Angreifer könnten unter bestimmten Voraussetzungen aus der Ferne Schadcode auf betroffenen Webservern ausführen, ohne sich vorher anmelden zu müssen und ohne dass Nutzer*innen aktiv werden müssen. In der IT-Sicherheit spricht man dabei von Remote Code Execution (RCE).
Quelle und weitere Informationen: BSI: PHP - Kritische Schwachstellen bedrohen Webanwendungen weltweit
Unsere Cyber-Security-Expert*innen unterstützen Sie dabei, betroffene Systeme und weitere Schwachstellen zu identifizieren sowie mögliche Hinweise auf Cyberangriffe, unbefugte Zugriffe oder einen Datenabfluss zu untersuchen. Gemeinsam leiten wir die notwendigen nächsten Schritte ein.
Schwachstellen erkennen. Sicherheitslage im Blick behalten.
Nach der Installation der Sicherheitsupdates ist es wichtig, die eigene Sicherheitslage weiter zu prüfen. Denn neben der aktuellen PHP-Sicherheitslücke können weitere technische Schwachstellen oder von außen sichtbare Sicherheitsrisiken bestehen.
Alles Wichtige zur PHP-Sicherheitslücke auf einen Blick
Unter „PHP2Shell“ werden aktuell zwei kritische Schwachstellen in PHP zusammengefasst: CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619. Sie können es Angreifern ermöglichen, aus der Ferne Schadcode auf betroffenen Webservern auszuführen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewertet beide Schwachstellen mit einem CVSS-Score von 9,2.
Laut BSI sind grundsätzlich alle PHP-Versionen betroffen. Als fehlerbereinigte Versionen nennt das BSI PHP 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35. Unternehmen sollten deshalb prüfen, welche PHP-Versionen eingesetzt werden und verfügbare Sicherheitsupdates unverzüglich installieren.
Das Sicherheitsupdate ist ein wichtiger erster Schritt. Es beantwortet jedoch nicht die Frage, ob die Schwachstelle möglicherweise bereits vor dem Update ausgenutzt wurde. Unternehmen sollten deshalb auch auf Anzeichen einer möglichen Kompromittierung prüfen.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, weitere Schwachstellen und Sicherheitsrisiken in den Blick zu nehmen. Ein Schwachstellenscan hilft dabei, technische Schwachstellen systematisch zu identifizieren, während ein Cyber Rating Transparenz über die von außen sichtbare Sicherheitslage und potenzielle Risiken der externen Angriffsfläche schafft.
Besteht der Verdacht, dass die PHP-Sicherheitslücke bereits ausgenutzt wurde, ist schnelles Handeln entscheidend. Betroffene Systeme sollten auf mögliche Angriffsspuren und Anzeichen einer Kompromittierung untersucht werden. Da bereits öffentlich verfügbare Exploits existieren und Angriffe auf verwundbare Systeme beobachtet wurden, sollte ein Verdachtsfall ernst genommen werden.
Unsere Cyber-Security-Expert*innen unterstützen Sie dabei, die Situation einzuordnen, mögliche Sicherheitsvorfälle zu untersuchen und die notwendigen nächsten Schritte einzuleiten.
Sie uns direkt über unsere Cyber Security Hotline: +49 (0) 800 574847
Sie sind von PHP2Shell betroffen oder möchten Ihre Systeme überprüfen?
Unsere Cyber-Security-Expert*innen unterstützen Sie bei der Einordnung der aktuellen Sicherheitslage und zeigen Ihnen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Mit unseren Lösungen helfen wir Ihnen außerdem dabei, weitere Schwachstellen und Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.