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Wie stellt die EnBW sicher, dass sich die neuen Mitarbeitenden von Anfang an willkommen fühlen? 

Hans-Peter: Ein gutes Onboarding sorgt für einen positiven ersten Eindruck und erleichtert den Einstieg ins Unternehmen. Deshalb baut unser Team das zentrale Onboarding auf  

vier Fokusziele auf:

  • Wir fördern die Vorfreude auf die EnBW schon vor dem ersten Arbeitstag, indem wir mit den Neustarter*innen nach der Vertragsunterzeichnung in Kontakt bleiben und ihnen vor dem ersten Arbeitstag ein Welcome Package zusenden. 
  • Mit dem Welcome Day, einem hybriden Format und den anschließend kurzweiligen virtuellen Marktplätzen in den ersten Wochen, bieten wir eine erste Orientierung zu interessanten Informationen und Tools im Konzern. 
  • Ab dem ersten Arbeitstag sind die Neustarter*innen Teil der neuen Team-Gemeinschaft, kennen ihre Führungskraft und das Team und wissen, wen sie bei Fragen ansprechen können. 
  • Ein strukturiertes Onboarding unterstützt die neuen Fachkräfte, nach kurzer Zeit produktiv zu werden und einen Wertbeitrag zu leisten. 
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Empfang in der EnBW-City in Stuttgart

Für alle, die den Welcome Day noch nicht kennen: Was passiert an diesem Tag? 

Hans-Peter: Der Welcome Day ist als ganztägige Veranstaltung für unsere Neustarter*innen gedacht. Wir gestalten diesen Tag gemeinsam im Tandem, um den Teilnehmenden eine bestmögliche Betreuung und ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Die Veranstaltung findet monatlich – außer im Dezember – abwechselnd in Stuttgart und Karlsruhe statt.“ 

Der Vormittag ist eine hybride Veranstaltung, weil es nicht immer alle Neustarter*innen schaffen, vor Ort zu sein. Nach einem herzlichen Willkommen zeigen wir die Inhalte des Welcome Day‘s und den virtuellen Marktplätzen auf. Anschließend folgt die Begrüßung der Arbeitnehmervertretung und drei weitere spannende Themen: die Strategie der EnBW hinsichtlich der Energiewirtschaft, es gibt „eine Reise durch HR“, unter anderem mit allgemeinen Regelungen zur Arbeitszeit, Urlaub, Krankmeldung und Vergütung und endet mit einem spannenden Vortrag inklusive Exit Game zum Thema Compliance und Datenschutz.

Der Nachmittag ist ganz den Teilnehmenden vor Ort gewidmet. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gibt es eine Führung durch das EnBW-Printcenter in Karlsruhe, oder dem Schnellladepark in Stuttgart, je nachdem wo der Welcome Day gerade stattfindet.

Nach einer Kaffeepause, die zum gegenseitigen Vernetzen einlädt, gibt es noch eine Führung und Orientierung durch das Gebäude vor Ort mit den wichtigsten Anlaufstellen. Gegen 16.30 Uhr endet dann der Welcome Day.

Empfang in der EnBW-City in Stuttgart
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Seit wann betreust du den Welcome Day – und wie bist du dazu gekommen? 

Hans-Peter: Den Welcome Day gibt es nun schon seit ca.2005. Ich bin zum 1. August 2025, dem Nationalfeiertag der Schweiz, ins Onboarding Team gewechselt. Ein gutes Zeichen für einen Schweizer.  

Nach vielen Jahren in der Personalentwicklung und in der Betreuung von Lernplatt-formen und E-Trainings war ich bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. 

Als meine Führungskraft Isabell Baumgarten mir angeboten hat, das Onboarding-Team und den Welcome Day zu unterstützen, habe ich die Chance ergriffen. Das Thema interessiert mich sehr und deshalb freut es mich, meine Erfahrungen mit einzubringen. 

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Warum ist der Welcome Day für die Unternehmenskultur der EnBW so wichtig? 

Hans-Peter: Ein erfolgreiches Onboarding ist in heutiger Zeit ein wichtiger Erfolgsfaktor – gerade auch im Kontext des Fachkräftemangels. Wer neue Mitarbeitende gewinnt, muss sicherstellen, dass sie sich vom ersten Tag an willkommen fühlen und sich schnell ihren Aufgaben widmen können. Ein strukturierter Onboarding-Prozess tut genau dieses, er bietet Orientierung in der ersten Phase, reduziert Frühfluktuationen und stärkt die Motivation der neuen Mitarbeitenden. 

Dabei geht es nicht nur um die fachliche Einarbeitung, sondern auch um eine gelungene soziale und kulturelle Integration. Angebote wie der Welcome Day, strukturierte Lernpfade und engagierte  Pat*innen geben Orientierung und stärken das Gefühl der Zugehörigkeit. So schaffen wir die besten Voraussetzungen, damit neue Kolleg*innen mit Freude und Sicherheit in ihre neue Rolle hineinwachsen können. 

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Wie trägt er dazu bei, dass sich neue Kolleg*innen schnell integrieren und vernetzen können? 

Hans-Peter: Der Welcome Day bietet in den ersten Wochen eine erste konzernübergreifende Orientierung. Zudem stellen wir auch wichtige EnBW-Grundinformationen und HR-Tools vor. Die anschließenden optionalen und kurzweiligen virtuellen Marktplätze bieten zudem sehr gute Einblicke, wie die EnBW die Energiewirtschaft anpackt.  

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Wie hat sich das Format über die Jahre verändert oder weiterentwickelt?

Hans-Peter: Das Format hat sich ganz schön weiterentwickelt. Als ich im September 2008 zur EnBW kam, war es eine 2-tägige Veranstaltung. Ausgewählte Fachbereiche haben sich vorgestellt- eine einzige Folienschlacht- und es gab eine Besichtigung eines Kraftwerks am zweiten Nachmittag, was sehr spannend war. 

2013 ist das Thema leider eingeschlafen und wurde erst 2019 mit einem kleinen Projektteam wieder belebt. Das Team hat den Onboarding Prozess gesamtheitlich betrachtet und so wurde das Thema wieder aufgenommen. Es entstanden die Onboarding Intranetseite, die Tipps für Führungskräfte und Pat*innen und auch die Idee eines neuen Welcome Days.  

Dann kam die Corona Zeit, doch die bremste das Format nicht aus. Im April 2020 startete der Welcome Day zunächst als virtuelles Format im zweimonatigen Rhythmus. Auf Basis von Feedbackrunden 2023/2024 hat unser Team den Welcome Day dann mit viel Engagement zu dem aktuellen hybriden Format weiterentwickelt. 

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Wie würdest du die Stimmung und den Spirit des Welcome Days beschreiben? 

Hans-Peter: Ich mag den Welcome Day sehr. Der Spirit lässt sich am besten als offen, neugierig und verbindend beschreiben. Man spürt geradezu die positive Energie im Raum, das gegenseitige Interesse und das Gefühl von Zusammengehörigkeit, ein wichtiger Grundstein für künftige teamübergreifende Zusammenarbeit. 

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Du begleitest den Welcome Day regelmäßig – was macht diesen Tag für dich persönlich besonders? 

Hans-Peter: Der Welcome Day ist für mich jedes Mal ein echtes Highlight, weil er drei Dinge vereint, die mir am Herzen liegen: die neuen Menschen mit ihren Fachkompetenzen und ihren frischen Perspektiven, den gemeinsamen lockeren Austausch, sowie dem Wissensaustausch von relevanten Konzernthemen.  

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Was genau ist unter einem „Markplatz“ zu verstehen – und warum ist dieses Format so wichtig? 

Hans-Peter: Die Marktplätze sind freiwillige, kurzweilige virtuelle Formate, welche je nach Thema zwischen 30 und 60 Minuten dauern. Sie bieten eine Mischung zwischen energiewirtschaftlichen Themen und praktischen Informationen für den Alltag.

Wir führen beispielsweise Themen wie „Virtuelles Vernetzen“, „Dein digitaler Arbeitsplatz“, „Daten.Praktisch.Nutzen“, „Vermarktung von erneuerbaren Energien“, oder „Sei Architekt deiner eigenen Entwicklung“. Die Referent*innen kommen dabei immer aus den jeweiligen Fachbereichen.

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Wie kam es zu der Idee, Markplätze für neue Mitarbeitende und Führungskräfte anzubieten? 

Hans-Peter: Wir haben die wichtigsten Themen für neue Mitarbeitende priorisiert. Neben festen Marktplätzen am Welcome Day bieten wir zusätzliche freie Marktplätze an. So können die Mitarbeitenden selbst entscheiden, welche Inhalte für sie am interessantesten sind.

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Was unterscheidet die Markplätze für Mitarbeitende von denen für Führungskräfte?

Hans-Peter: Die Marktplätze für Mitarbeitende bieten eine Mischung aus praktischen Informationen für den Alltag und allgemeinen energiewirtschaftlichen Themen.  

Die Marktplätze für Führungskräfte sind stark auf die EnBW-Führungsrolle ausgerichtet und zeichnen sich durch einen hohen fachlichen Anspruch aus. Dabei werden zentrale Themen aufgegriffen, die für die Führungsarbeit entscheidend sind – von betriebswirtschaftlichen Regelungen über Arbeitssicherheit, bis hin zu Themen der disziplinarischen Führung und Personalentwicklung. 

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Was wünschst du dir für die Weiterentwicklung des Formats? Gibt es neue Ideen oder Schwerpunkte für kommende Welcome Days? 

Hans-Peter: Für die Weiterentwicklung des Formats nutzen wir den Welcome Day selbst. Wir tauschen uns mit den neuen Kolleginnen und Kollegen aus, um noch näher an unsere Zielgruppen heranzukommen.

Ergänzend zum Welcome Day werden wir in 2026 einen eigenen Onboarding Hub im LernWerk anbieten. Dort stellen wir konkrete Lernpfade für die neue Mitarbeitende zur Verfügung und auch Fachbereiche können dort Lernpfade für ihr fachliches Onboarding bereitstellen.

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Wenn du den Welcome Day in einem Satz beschreiben müsstest – wie würde der lauten? 

Hans-Peter: Ich würde sagen: Starten. Vernetzen. Gestalten. Unsere Energie Bewegt Was!