Heiko, was begeistert dich an deiner Aufgabe besonders?
Heiko: Mich begeistert, dass man am Ende wirklich sehen kann, was man bewegt hat. Ich begleite Projekte über einen langen Zeitraum und irgendwann stehen dort tatsächlich Windenergieanlagen, die sich drehen.
Das macht die eigene Arbeit sehr greifbar. Man sieht, dass aus vielen einzelnen Schritten am Ende etwas Konkretes entstanden ist.
Was kannst du in deiner Rolle selbst bewegen?
Heiko: Als Projektleiter treibe ich meine Projekte eigenständig voran. Das heißt auch: Was ich mache oder nicht mache, hat ganz konkrete Auswirkungen auf den Fortschritt.
Diese Verantwortung gefällt mir. Ich kann Entscheidungen treffen, Dinge ausprobieren und den Weg zum Ziel selbst mitgestalten.
Wie viel Freiheit hast du dabei?
Heiko: Ziemlich viel. Natürlich gibt es Unterstützung aus Bereichen wie Recht, Technik oder Artenschutz. Aber ich bekomme nicht für jeden einzelnen Schritt vorgegeben, wie ich vorgehen soll.
Für mich fühlt sich das manchmal fast ein bisschen wie selbstständiges Arbeiten innerhalb eines großen Unternehmens an. Wichtig ist, dass das Projekt vorankommt und am Ende das Ergebnis stimmt.
Welche Rahmenbedingungen machen für dich im Alltag einen Unterschied?
Heiko: Vor allem die Flexibilität. Wir können im Team relativ frei entscheiden, wie wir zusammenarbeiten und wann wir im Büro oder im Homeoffice sind.
Auch bei den Arbeitszeiten gibt es Spielraum. Für mich ist wichtig, dass nicht einfach nur Stunden abgesessen werden, sondern dass am Ende die Arbeit gemacht ist.
Wie hilft dir diese Flexibilität ganz konkret im Familienalltag?
Heiko: Gerade mit zwei Kindern ist sie für mich sehr wichtig. Meine Tochter hatte zum Beispiel morgens eine Aufführung in der Schule. Da konnte ich hingehen und danach einfach etwas später mit der Arbeit starten. Ohne diese Flexibilität wäre vieles deutlich schwieriger zu organisieren.
Bedeutet mehr Flexibilität für dich auch weniger beruflichen Anspruch?
Heiko: Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil: Wenn es das Projekt verlangt, bin ich genauso flexibel.
Wir haben zum Beispiel Termine mit Gemeinden oder Eigentümer*innen, die abends stattfinden, oder fahren für Gespräche längere Strecken. Dann richte ich mich natürlich danach.
Für mich ist es deshalb ein Geben und Nehmen. Ich bekomme die Freiheit, meinen Alltag flexibel zu gestalten, und bin gleichzeitig bereit, diese Flexibilität auch für meine Arbeit mitzubringen.
Was ist dir neben Flexibilität heute besonders wichtig?
Heiko: Mit Familie spielt für mich auch Stabilität eine größere Rolle. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist es ein gutes Gefühl, bei einem großen Unternehmen zu arbeiten, dem ich grundsätzlich vertraue.
Diese Sicherheit ist für mich heute wichtiger als vielleicht noch am Anfang meiner Karriere.
Was hat dich bei der EnBW besonders überrascht?
Heiko: Wie früh ich viel Verantwortung übernehmen konnte. Gerade bei großen Projekten bekommt man relativ schnell die Möglichkeit, selbst Entscheidungen zu treffen und Dinge voranzutreiben.
Dieses Vertrauen habe ich als sehr positiv erlebt.
Gibt es gerade ein Projekt, an dem man diese Verantwortung besonders gut sieht?
Heiko: Aktuell arbeite ich als Projektleiter an einem großen Onshore-Windprojekt in Brandenburg mit 19 Windenergieanlagen. Dafür bereiten wir gerade den Genehmigungsantrag vor.
Solche Projekte sind komplex und dauern entsprechend lange. Es gibt viele Beteiligte und unterschiedliche Interessen, die zusammengebracht werden müssen. Genau das macht die Arbeit aber auch spannend.
Warum passt „Unsere Energie kann Kita und Konferenz“ so gut zu dir?
Heiko: Weil es meinen Alltag ziemlich gut trifft. Auf der einen Seite habe ich große Projekte und viel Verantwortung. Auf der anderen Seite möchte ich auch für meine Familie da sein.
Für mich funktioniert beides dann gut zusammen, wenn ich meinen Tag flexibel gestalten kann. Es geht also nicht darum, weniger zu arbeiten oder weniger Verantwortung zu übernehmen, sondern darum, selbstständiger entscheiden zu können, wann und wie ich meine Arbeit erledige.