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Stamatelopoulos: „Offshore ist nach wie vor wesentlicher Bestandteil unseres Portfolios“

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EnBW-Chef im Handelsblatt zu den Hintergründen des Offshore-Ausstiegs bei Mona und Morgan sowie zur aktuellen Lage rund um die Investitionsstrategie.

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„Wir haben diese Projekte im Jahr 2021 gestartet. Das war eine andere Welt“, erklärt Georg Stamatelopoulos zum Ausstieg der EnBW aus zwei Projekten in Großbritannien.

Der Ausstieg der EnBW bei den Offshore-Windprojekten Mona und Morgan in Großbritannien ist Schwerpunkt eines am Freitagnachmittag online erschienenen Interviews von Georg Stamatelopoulos mit dem Handelsblatt. „Wir haben diese Projekte im Jahr 2021 gestartet. Das war eine andere Welt. Nicht nur geopolitisch, sondern auch was den Offshore-Markt betrifft“, erklärt der EnBW-Chef. Heute habe man eine ganz andere Kostensituation als 2021 und ziehe daraus die Konsequenzen. „Natürlich sind wir enttäuscht, aber wir machen auch nicht bei jedem Preisniveau mit“, sagt Stamatelopoulos.

Enorme Kostensteigerungen und eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt

Die Kostensteigerungen, vor allem bei Turbinen und Fundamenten, seien enorm. Dazu kommen gestiegene Zinsen. „Wir hatten gehofft, dass durch den Stopp des amerikanischen Offshore-Marktes eine Entspannung bei den knappen Kapazitäten der Lieferanten gibt. Das war leider nicht der Fall“, sagt Stamatelopoulos.Gefragt nach dem deutschen Offshore-Markt, wo es bei der letzten Ausschreibung „genau null Bewerbungen“ gegeben habe, sagt der EnBW-Chef: „Im Moment ist eine Diskussion über die künftige Gestaltung des Ausbaus von Wind Offshore in Deutschland fällig.“ Gleichzeitig betont Stamatelopoulos: „Offshore ist für uns nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil unseres Portfolios.“

EnBW-Ergebnis für 2025 soll sich an das der Vorjahre „anreihen“

Im Interview stellt Stamatelopoulos auch klar, dass die EnBW am größten Investitionsprogramm ihrer Geschichte (bis zu 50 Milliarden Euro Invest bis 2030) festhalten wolle. „Das werden wir auch so durchziehen.“ Dazu gehöre aber auch, konsequent auf die Wirtschaftlichkeit der Projekte zu achten. Gefragt, woher das Geld für die Investitionen denn komme, antwortet er: „Wir befinden uns in einer Zeit, in der wir Jahr für Jahr sehr gute und deutlich höhere Ergebnisse als in der Vergangenheit erwirtschaftet haben. Auch das Jahr 2025 wird sich zweifell