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| Pressemitteilung

EnBW führt Offshore-Windprojekte Mona und Morgan in Großbritannien nicht fort

Keine Zuschläge in der aktuellen Allokationsrunde für gesicherte Stromerlöse / Wertberichtigung in Höhe von 1,2 Mrd. Euro im Jahresabschluss 2025
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Karlsruhe/London. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) wird die Offshore-Windprojekte Mona und Morgan in Großbritannien nicht weiterverfolgen. Das Unternehmen hat die beiden Projekte mit einer potenziellen Gesamtleistung von drei Gigawatt in der Irischen See seit 2021 gemeinsam mit Jera Nex BP (JNBP) entwickelt. Die Partner hatten zuvor durch ihre erfolgreiche Projektentwicklung in Rekordzeit eine Baugenehmigung erhalten.

Ausschlaggebend für den EnBW-Rückzug ist primär, dass die beiden Projekte in der gerade abgeschlossenen Allokationsrunde des britischen Ministeriums für Energiesicherheit und Net Zero keine staatliche Förderung durch so genannte „Contracts for Difference” erhalten haben.

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Wirtschaftlichkeit für EnBW in herausforderndem Investitionsumfeld nicht mehr gegeben

In Kombination mit weiteren, nicht beeinflussbaren Faktoren hat dies dazu geführt, dass die Wirtschaftlichkeit der Projekte nach EnBW-Maßstäben und -Kriterien nicht mehr gegeben ist. Dazu zählen sich zunehmend verschlechternde Rahmenbedingungen wie signifikante Kostensteigerungen in der Lieferkette, höhere Zinssätze und anhaltende Projektumsetzungsrisiken.

Die EnBW befindet sich mitten im größten Investitionsprogramm ihrer Unternehmensgeschichte. Bis 2030 plant das Unternehmen, bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren. Aufgrund der vielfältigen Investitionsmöglichkeiten verfolgt die EnBW einen konsequent wertorientierten Ansatz. Daher hat das Unternehmen entschieden, sich unter diesen verschlechterten Rahmenbedingungen aus beiden Projekten zurückzuziehen.

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Keine Auswirkungen auf EnBW-Ergebnisprognose für 2025

Die Nichtfortführung der Projekte Mona und Morgan durch die EnBW wird im Jahresabschluss 2025 in Höhe von 1,2 Milliarden Euro durch Wertberichtigungen der Beteiligungen berücksichigt. Die außerplanmäßige Abschreibung fällt außerhalb des bereinigten EBITDA an und ist nicht zahlungswirksam.

Die von EnBW für das Geschäftsjahr 2025 prognostizierte Bandbreite für das bereinigte EBITDA von 4,8 bis 5,3 Milliarden Euro bleibt daher unverändert.

Link zur zugehörigen Adhoc-Mitteilung: EnBW führt UK-Offshore Mona und Morgan nicht fort | EnBW

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Silke Walter
Leiterin Konzernkommunikation
Konzernpressesprecherin
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