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So unterschiedlich die Teilnehmer*innen, so ähnlich waren jedoch ihre Vorstellungen: So sind es vor allem Begegnungsmöglichkeiten, die als Garant für eine gute Nachbarschaft gesehen werden. Orte, an denen man sich treffen, austauschen und sich gegenseitig unterstützen kann. Diese Angebote sollten möglichst vielfältig und somit für unterschiedliche Zielgruppen ansprechend sein. Stellvertretend für die vielen Ideen, die wir im Beteiligungssalon gesammelt haben und die in das Nutzungskonzept für den neuen Stöckach einfließen werden, lassen wir hier einige der Teilnehmer*innen mit ihren Wünschen zu Wort kommen:

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„Ich lebe allein am Stöckach, mein Mann ist schon verstorben, meine Familie wohnt weit weg. Also organisiere ich meinen Alltag wie viele andere in meinem Alter für mich allein. Ich wohne gerne hier, aber mir fehlen echte Orte der Begegnung – ein schönes Café oder ein netter Platz, an dem man sitzen und sich treffen kann. Weil es dies hier zurzeit nicht gibt, fahre ich in die Innenstadt oder zur AWO an den Ostendplatz. Vielen meiner Nachbarn, die ebenso alt sind wie ich, ist das schon zu weit oder schlichtweg das Fahrtgeld zu viel. Also unternehmen sie einfach gar nichts mehr. Das finde ich sehr schade! Zudem würde ich mir wünschen, im neuen Quartier einen Austausch mit engagierten Nachbarn zu haben, die uns Älteren helfen – beispielsweise bei technischen Fragen oder beim Reparieren von Dingen.“

Krystyna Frei

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„Ich würde es sehr begrüßen, wenn das neue Quartier Antworten auf die generationenübergreifenden Herausforderungen findet und dem allgemeinen Auseinanderdriften der Gesellschaft entgegnet. Wichtig wäre mir, 'natürliche' Begegnungen im Quartier zu ermöglichen. Damit meine ich beispielsweise, dass Alt und Jung auch im echten Alltag aufeinandertreffen. Ein großer Erfolg wäre es, wenn sich die künftigen Bewohner mit ihrem Quartier identifizieren würden – denn das schafft Verantwortung für sich und andere. Den Ansatz, schon sehr früh die Bürgerschaft und die aktuelle Nachbarschaft in ein solches Konzept einzubinden und gemeinsam zu erarbeiten, was ein Quartier für ein gutes soziales Miteinander braucht, finde ich spannend und sehr gelungen.“

Matthias Schroff

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„Ich hoffe, dass man am neuen Stöckach Begegnungsmöglichkeiten für viele Zielgruppen schafft. Ganz persönlich wäre es mir ein Anliegen, Jugendlichen einen Ort zu geben, an denen sie sich treffen und gemeinsam ihre Freizeit verbringen können. Natürlich könnten die jungen Leute auch in die Innenstadt fahren – aber im Gespräch mit ihnen stelle ich fest, dass sie sich eigentlich lieber in ihrem eigenen Stadtteil begegnen wollen. Damit ein gutes Miteinander mit den Nachbarn, aber auch untereinander stattfindet, wäre es mir wichtig, vor Ort eine Begleitung anzubieten, also beispielsweise einen Jugendsozialarbeiter, der den Jugendlichen als fester Ansprechpartner auf Augenhöhe zur Seite steht.“

Laura Höpfner

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„Ich lebe gerne in der Stadt, aber das Quartier selbst würde ich mir wünschen wie ein Dorf. Also ein Ort, an dem man sich kennt, sich gegenseitig unterstützt und mitunter auch gemeinsam etwas unternimmt. Schön wären dazu Orte und Aktionen. Das können ein Café, eine Kneipe, aber auch Sportmöglichkeiten oder kulturelle Events sein. Warum nicht auch eine gemeinsame Werkstatt, in der man gemeinsam arbeitet und sich gegenseitig aushilft – auch generationenübergreifend? Die Vielfalt im Quartier sollte nicht nur von den Bewohnern genutzt werden können, sondern auch von der Nachbarschaft. Nur so findet ein guter Austausch statt. Wichtig wäre es, die Begegnungs-möglichkeiten von Beginn an zu installieren – umso besser ist es daher, dass solche sozialen Fragen bereits heute diskutiert und mitgedacht werden.“

Holger Bäuerle

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