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COP27: Unser Beitrag zum Klimaschutz

Bei der Weltklima­konferenz (COP27) vom 6. bis 18. November 2022 verhandeln die UN-Mitglieds­staaten wichtige Weichen­stellungen zum Klimaschutz. Auch die EnBW hat 2013 die Weichen gestellt.

Das haben wir erreicht

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MW Erneuerbare seit 2012 in Betrieb genommen.
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MW weniger CO₂-intensive Erzeugung als 2012 im Portfolio.
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Ladepunkte im EnBW HyperNetz für E-Autofahrer*innen.
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Mrd. € Grüne Anleihen - über ein Viertel der EnBW-Gesamtanleihen.

Darum geht's

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Das Pariser Klima­abkommen von 2015 ist der große Meilenstein für weltweite Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung. Fast alle Staaten der Erde haben bereits nationale verbindliche Klima­schutzziele definiert. Auch Unternehmen übernehmen hier Verantwortung. Die EnBW hat 2013 die Weichen gestellt:

Seither wandeln wir uns tiefgreifend vom konventionellen Energie­versorger zum nachhaltigen Infrastruktur­anbieter. Wir investieren entschlossen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und Netze und haben Nachhaltigkeit fest in unsere Unternehmens­strategie verankert. Unser Ziel: Bis 2035 wollen wir klimaneutral sein und damit unseren Beitrag zum Pariser Klimaschutz­abkommen und den Klimaschutz­zielen der Bundes­regierung leisten. Dafür arbeiten unsere 26.000 Mitarbeiter*innen Tag für Tag.

Transformation

Vom konventionellen Energieversorger </br> zum Vorreiter der Energiewende

Nachhaltigkeit

Seit 2012 fest in der Unternehmensstrategie verankert

Erneuerbare Energien

Wir investieren im Rahmen unserer Strategie massiv in den Ausbau.

Elektromobilität

Unser Schwerpunkt: Ausbau des bundesweit flächendeckenden Schnellladenetzes

Stiftung Energie & Klimaschutz

Beiträge zur diesjährigen und vergangenen Klima­konferenzen

Klimaneutral bis 2035

Ende 2021 haben wir uns zur Konkretisierung unseres Klimaneutralitätsziel für 2035 außerdem der Science Based Targets Initiative (SBTi) angeschlossen. Damit haben wir uns zur Verifizierung und Entwicklung wissenschaftsbasierter Klimaschutzziele verpflichtet.

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Mit ihm geht die Zusage einher, innerhalb von 24 Monaten Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen in den CO₂-Kategorien (Scopes) 1, 2 und 3 zu erarbeiten.

Für die CO₂-Kategorien 1 und 2 haben wir bereits 2020 das Klimaneutralitätsziel 2035 gesetzt. Im Rahmen des SBTi- Prozesses werden für dieses Ziel entsprechend verbleibende Treibhausgasbudgets abgeleitet. Die CO₂-Kategorien 1 und 2 betreffen die direkten Emissionen aus den Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen (Kategorie 1) und Emissionen, die den Verluststrommengen der Stromnetze zugerechnet werden (Kategorie 2). Auch für die CO₂-Kategorie 3 werden wir in diesem Prozess ein Ziel entwickeln. Die Emissionen der Kategorie 3 stammen insbesondere aus dem Gasgeschäft (Gasbeschaffung und Gasverbrennung beim Endkunden).

Das SBTi-Commitment

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Wir werden in diesem Zuge auch unseren Pfad zum Ausstieg aus der Kohleverstromung konkretisieren im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutz­abkommens und gleichzeitig mit Blick auf die Versorgungssicherheit. Denn: Wir halten den Ausstieg aus der Kohle in Deutschland bis 2030 für möglich und machbar – unter der Voraussetzung, dass wir beim Ausbau der Erneuerbaren deutlich schneller als bisher vorankommen und genügend auf klimaneutrale Gase ausgelegte Erzeugungs­anlagen haben, die das Netz bei Bedarf stabilisieren oder bei Versorgungs­engpässen verlässlich einspringen.

Bedeutung für den Kohleausstieg

Unsere Position

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Das Pariser Klimaabkommen von 2015 hat die Weltgemeinschaft zusammen­gebracht, um der Klimakrise konkrete Maßnahmen entgegen­zusetzen. Sieben Jahre später zeigen die Wissenschaftler*innen des Weltklimarats (6. Sachstandsbericht des IPCC), dass wir auf eine 2,7 Grad Welt zulaufen. Doch das ist nicht die einzige große Herausforderung, die die 27. Weltklimakonferenz in diesem Jahr in Ägypten begleitet.

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Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat eine massive Energiekrise ausgelöst. Weltweit erleben wir eine Situation, die von weitreichender Unsicherheit geprägt ist. Sie umfasst die Sicherheit der Energie­versorgung und offenbart deren Vulnerabilität durch die hohe Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, betrifft die Preis­entwicklung bei Strom und Gas und damit verbundene soziale und wirtschaftliche Heraus­forderungen. Eine diversifizierte und klimafreundliche Energie­versorgung ist somit zur Sicherheits­frage geworden.

Vor diesem Hintergrund braucht es die Zusagen der Industrieländer an Entwicklungs- und Schwellen­länder mehr denn je. Schließlich nimmt die Klimakrise keine Rücksicht auf die aktuelle Kriegssituation. Die akuten Folgen der Klimakrise nehmen sichtbar zu, bedrohen Lebens­grundlagen und beeinträchtigen die Energie­versorgung und Transport­wege beispielsweise durch Trockenheit und niedrige Pegelstände der Flüsse. Die Krise führt damit deutlich vor Augen: Wir müssen jetzt den Übergang zu einer langfristig CO₂-freien Energie­versorgung beschleunigen. Denn jede Megawattstunde aus Erneuerbaren Energien macht uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen.

Für die EnBW geht es darum, gemeinsam mit Politik und anderen Wirtschafts­akteuren die Beschleunigung der Energiewende voranzutreiben.

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Eine beschleunigte Energiewende

Eine beschleunigte Energiewende ist unser erklärtes Ziel. Es bedeutet auch, unsere Entscheidungen und Investitionen noch konsequenter an Kriterien der Nachhaltigkeit zu messen und unser Wachstum daran auszurichten. Das heißt insbesondere: Wir investieren mit Hochdruck weiter in die Energiewende, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen: in Erneuerbare Energien, in den Ausbau der Strom- und Gasnetze und in Gaskraftwerke, die zunächst mit Erdgas und dann klimaneutral mit Wasserstoff betrieben werden können und die volatile Erzeugung aus Erneuerbaren ausgleichen können. Auch unsere Investitionen in eine flächendeckende Ladei­nfrastruktur für eine nachhaltige E-Mobilität gehören dazu.

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Keine Kompromisse im Klimaschutz

Auch wenn kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung das Klimabudget, d.h. des global noch verfügbaren Emissions­budgets, belasten, muss es jetzt darum gehen die Weichen für eine schnellst­mögliche klimaneutrale Energie­versorgung zu stellen. Im Rahmen des SBTi-Prozesses werden wir hier die nächsten Schritte konkretisieren und auch unser Klima­schutzziel um den Emissions­bereich (Scope) 3 erweitern. Wir investieren nochmal zusätzlich massiv in Erneuerbare Energien, bauen die entsprechende Transport- und Verteilnetz­infrastruktur mit Hochdruck aus und leisten mit eigenen Projekten einen Beitrag zum Hochlauch von Wasserstoff­verfügbarkeit. Dazu brauchen wir aber eine enge Zusammenarbeit aller Akteure: Europäische Union, Bundes­regierung, Land, Bundesnetz­agentur und Unternehmen.

Diese enge Zusammen­arbeit wünschen wir uns auch von der Staaten­gemeinschaft. Die derzeitigen Aufwendungen, die die Industrieländer für Sozial­maßnahmen und für eine sichere Energie­versorgung investieren müssen, dürfen nicht auf Kosten der Zusagen der Industrie­länder zur Finanzierung von Klimaschutz­maßnahmen und Klimaschäden in Schwellen- und Entwicklungs­ländern gehen. In diesem Sinne wünschen wir den Verhandler*innen bei der COP27 erfolgreiche Verhandlungen.

Ihre Ansprechpartner*in

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Katharina Klein
Leiterin Nachhaltigkeit
Telefax: Mobil: Telefon:
Dr. Lothar Rieth
Leiter Nachhaltigkeit