Wir werden unsere künftigen Entscheidungen und Investitionen noch konsequenter an Kriterien der Nachhaltigkeit messen und unser Wachstum daran ausrichten. Die EnBW bezieht damit klar Stellung, auch wenn wir uns bereits seit 2013 in unserer Neuausrichtung, zum Beispiel durch unsere Investitionen in Erneuerbare Energien und Netze, an Nachhaltigkeit orientiert haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, explizit ein ganzheitliches Konzept vorzulegen.

Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW

Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW

EnBW verfestigt nachhaltige Unternehmensausrichtung

Top-Thema Klimaneutralität

Klimaneutralität bis spätestens 2035

Weltweit wird intensiv über die dringend notwendige Reduzierung von Treibhausgasemissionen diskutiert und auch in Deutschland steht die Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaneutralität weit oben auf der Agenda.

Die EnBW hat 2013 mit einer zunehmend auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie begonnen, ihr Portfolio massiv umzubauen. Mit der fortgeschriebenen Nachhaltigkeitsstrategie folgt der nächste konsequente Schritt des stufenweisen Kohleausstiegs. Das Ziel: bis spätestens 2035 als Gesamtunternehmen vollständig klimaneutral zu werden – auch im Branchenvergleich ein ehrgeiziger Anspruch. Erste Konzerngesellschaften, etwa die Energiedienst, sind bereits klimaneutral. Anfang 2021 wird die Netze BW einer der ersten klimaneutralen Verteilnetzbetreiber in Deutschland. Bis 2030 will die EnBW so ihre CO₂-Emissionen halbieren.

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Maßnahmen der Nachhaltigkeitsdimension Ökologie:

Kohleausstieg / Fuel switch:

Unsere Kohlekraftwerke verfügen heute über eine Leistung von 4,6 Gigawatt. Diese werden wir nach und nach aus dem Markt nehmen. 2030 sollen nur noch die neuesten Anlagen in Betrieb sein. Für einige unserer Anlagen prüfen wir den Umstieg auf klimafreundlichere Gase oder Biomasse.​ Mit einem Fuel Switch können die CO₂-Emissionen unmittelbar reduziert und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Zudem trägt ein Fuel Switch maßgeblich zum Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen bei.

Grüne Gase und Wasserstoff:

Mittelfristig sehen wir die Chance, auf klimaneutrale Gase wie Bioerdgas oder Wasserstoff umzusteigen. Das ist jedoch abhängig von Marktgegebenheiten und politischen Rahmenbedingungen. Wir sehen eine Umstellung auf Wasserstoff in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre. ​

Grünstromeinsatz:

Um Verlustenergie im Energiesystem auszugleichen, planen wir den Einsatz von grünem Strom.

Kompensation:

Eine Kompensation von unvermeidlichen Restemissionen planen wir über den Erwerb anerkannter Kompensationszertifikate. Jedoch hat die Vermeidung von Emissionen immer Vorrang vor Kompensation.

Nachhaltiges Ergebniswachstum von über 30 Prozent bis 2025

Ökonomie und Nachhaltigkeit bilden zunehmend eine enge Allianz. Wir haben in den letzten Jahren massiv in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Netze investiert. In einer nächsten Phase unserer Transformation, der Strategie „EnBW 2025“, wandelt sich das Unternehmen zu einem nachhaltigen Infrastrukturpartner, auch über Energie hinaus. Mit dem weiteren Ausbau der etablierten Geschäftsfelder Erneuerbare Energien, Stromnetze sowie Elektromobilität oder auch Breitband, aber auch durch den Aufbau neuer Geschäfte. Insgesamt plant das Unternehmen bis 2025 ein deutliches Ergebniswachstum von mehr als 30 Prozent.

In den nächsten Jahren investiert die EnBW rund 12 Milliarden Euro. Mit Blick auf den Ergebnisbeitrag des Konzerns - das sogenannte Adjusted EBITDA - liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien und der Netze inzwischen bei rund 74 Prozent.

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Maßnahmen der Nachhaltigkeitsdimension Ökonomie:

Neu ausgerichtete Finanzierungsstrategie

Die EnBW hat ihre Finanzierungsstrategie anhand von Nachhaltigkeitskriterien neu ausgerichtet und weiterentwickelt. In den letzten zwei Jahren wurden rund zwei Milliarden Euro über sogenannte Grüne Anleihen finanziert – ein Viertel des Volumens unserer Finanzanleihen. Die Erlöse flossen in die Windkraft, die Photovoltaik und die E-Mobilität.

Integrierte Berichterstattung

Die EnBW setzt sich bereits seit Jahren in internationalen Gremien für weltweit geltende Standards im Bereich der nachhaltigen Kapitalbeschaffung und Finanzierung ein. Sie hat sich damit als Wegbereiter mit einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Finanzwesen und einer klimabezogenen Berichterstattung und Geschäftssteuerung positioniert. Bereits seit 2014 veröffentlicht das Unternehmen einen Integrierten Geschäftsbericht.

Neue Geschäftsfelder

Auch bei den neuen Geschäftsfeldern der EnBW steht der Nachhaltigkeitsaspekt im Zentrum. Etwa bei der Planung neuer Stadtquartiere wie im Projekt des Stuttgarter Stöckach-Areals bilden ökonomische, ökologische und soziale Aspekte eine Symbiose.

Der Mensch im Mittelpunkt

Die dritte Dimension unserer Nachhaltigkeitsstrategie stellt das soziale Engagement für die Gesellschaft, unsere Kunden*innen sowie die Mitarbeiter*innen der EnBW in den Mittelpunkt. Dazu gehören Unterstützungsleistungen etwa für Sport, Bildung, Jugendförderung oder Klimaschutz. Oder auch eine Spende für "Die Tafeln" in Baden-Württemberg im Rahmen der Corona-Pandemie (mehr unter www.enbw.com/engagement).

Die EnBW hat die Verantwortung für mehr als 24.000 Mitarbeiter*innen der EnBW und ihrer Tochtergesellschaften. Das zeigt sich beispielsweise an dem hohen Anspruch an die Arbeitssicherheit insbesondere in den Kraftwerken oder den Netzen.

Den mit der Strategie "EnBW 2025" verbundenen Herausforderungen begegnen wir mit einer Personalstrategie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

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Maßnahmen der Nachhaltigkeitsdimension Soziales:

Neue Personalstrategie „Der Mensch im Mittelpunkt“

Wie beim bisherigen Umbau des Unternehmens auch, wird die EnBW auch den mit dem Kohleausstieg verbundenen künftigen Wandel im Sinne aller Mitarbeiter*innen gestalten. Der Schwerpunkt der Strategie liegt jedoch auf der individuellen Weiterentwicklung der Mitarbeiter*innen.

Auf Wachstumskurs

Der mit der Strategie EnBW 2025 verbundene Wachstumskurs wird sich auch bei den Arbeits- und Ausbildungsplätzen deutlich bemerkbar machen. Allein bis 2022 wird die EnBW 3.600 neue Mitarbeiter*innen einstellen.

Auf individuelle Bedürfnisse abgestimmtes Arbeitsumfeld

Wir nutzen u.a. die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, um das Arbeitsumfeld bestmöglich nach den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter*innen zu gestalten: das geht von Homeoffice-Lösungen über gesundheitliche Vorsorgeangebote bis hin zur Partizipation bei der Gestaltung des „Arbeitens von morgen“.

Nachwuchskräfte

Mehr als 1.000 Nachwuchskräfte absolvieren derzeit bei der EnBW ein Studium oder eine Ausbildung.

Verantwortung für Migrant*innen und Geflüchtete

Seit 2016 konnte 60 Migrant*innen und Geflüchtete in eine technische Ausbildung gebracht werden.

Guter Bürger der Gesellschaft

Die EnBW nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung vielfältig wahr. So unterstützt sie viele Einrichtungen im Land über Spenden oder Sponsorings. Dabei steht Bildung, Breitensport und Jugendförderung im Mittelpunkt.

Unser Weg

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