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Ein nachhaltiges Stadtquartier plant die EnBW am Stöckach. Auf dem ehemaligen Betriebsgelände im Stuttgarter Osten soll ein modernes und lebendiges Quartier entstehen: „Der neue Stöckach“. Bei den Stadtgesprächen, einer Veranstaltungsreihe mit Experten, ging es immer wieder darum, wie man ein Quartier so gestaltet, dass es nachhaltig lebenswert bleibt und das Klima schützt. Auch Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB, war zu Gast. Eine wichtige Botschaft: Nachhaltig zu bauen, ist wirtschaftlich sinnvoll. „Es geht nicht nur um die Produktionskosten, sondern um den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden.“

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Nachhaltigkeit als das neue „normal“ etablieren

Auf Veranstaltungen, Netzwerktreffen und Baumessen wird das Thema in die Breite getragen. Im Dezember wird zum 8. Mal der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur vergeben. Innovative Produkte, Geschäftsmodelle und Forschungen werden einmal pro Jahr bei der DGNB Sustainability Challenge ausgezeichnet. Öffentlichkeitswirksam sind auch die Zertifizierungen, die die DGNB für Gebäude, Innenräume und ganze Stadtquartiere durchführt. Mehr als 7.000 Bauprojekte in rund 30 Ländern wurden bereits nach den Prinzipien der DGNB geplant, gebaut und zertifiziert. Dabei wird Qualität im umfassenden Sinne verstanden, in die Bewertung fließen Umweltwirkungen und Ressourcenverbräuche genauso ein wie die Kosten für Bewirtschaftung und Instandhaltung. „Es geht aber nicht nur um die großen Leuchtturmprojekte“, betont Felix Jansen, Abteilungsleiter PR, Kommunikation und Marketing bei der DGNB. „Wir wollen, dass das Thema Nachhaltigkeit für alle selbstverständlich wird.“

Auch die EnBW strebt beim Projekt „Der neue Stöckach“ eine Zertifizierung durch die DGNB an. So sollen vor Ort zum Beispiel stadtklimatische Ziele erfüllt, aber auch Themen wie die soziale und funktionale Mischung, die Biodiversität und eine innovative Mobilitätsinfrastruktur sinnvoll und wirtschaftlich miteinander vereinbart werden. Dies sind nur einige der Prüfkriterien der fünf Qualitäten zur DGNB Verifizierung.

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EnBW ist Mitglied

DGNB Geschäftsstelle in Stuttgart ist ein Living Showroom der Nachhaltigkeit für Besucher*innen. (Quelle: Swen Carlin)

Das Bewusstsein dafür war jedoch lange Zeit nicht unbedingt vorhanden, und auch heute noch verbinden viele Bauleute das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz vor allem mit dem Wort „teuer“. Zu zeigen, dass es anders geht, hat sich die DGNB zur Aufgabe gemacht. 16 Pionier*innen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft gründeten den Verein im Jahr 2007, heute sind es über 1.200 Mitgliedsorganisationen in der ganzen Welt, von Fachleuten aus Architektur, Stadtplanung und Bauwirtschaft über Investor*innen bis hin zu Kommunen und Wissenschaftler*innen. Auch die EnBW ist Mitglied der DGNB.

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Nachhaltigkeit als das neue „normal“ etablieren

Je früher Nachhaltigkeitsaspekte in der Planung berücksichtigt werden, desto höher die Beeinflussbarkeit und geringer der Aufwand und Kosten. (Quelle: DGNB)

Auf Veranstaltungen, Netzwerktreffen und Baumessen wird das Thema in die Breite getragen. Im Dezember wird zum 8. Mal der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur vergeben. Innovative Produkte, Geschäftsmodelle und Forschungen werden einmal pro Jahr bei der DGNB Sustainability Challenge ausgezeichnet. Öffentlichkeitswirksam sind auch die Zertifizierungen, die die DGNB für Gebäude, Innenräume und ganze Stadtquartiere durchführt. Mehr als 7.000 Bauprojekte in rund 30 Ländern wurden bereits nach den Prinzipien der DGNB geplant, gebaut und zertifiziert. Dabei wird Qualität im umfassenden Sinne verstanden, in die Bewertung fließen Umweltwirkungen und Ressourcenverbräuche genauso ein wie die Kosten für Bewirtschaftung und Instandhaltung. „Es geht aber nicht nur um die großen Leuchtturmprojekte“, betont Felix Jansen, Abteilungsleiter PR, Kommunikation und Marketing bei der DGNB. „Wir wollen, dass das Thema Nachhaltigkeit für alle selbstverständlich wird.“

Auch die EnBW strebt beim Projekt „Der neue Stöckach“ eine Zertifizierung durch die DGNB an. So sollen vor Ort zum Beispiel stadtklimatische Ziele erfüllt, aber auch Themen wie die soziale und funktionale Mischung, die Biodiversität und eine innovative Mobilitätsinfrastruktur sinnvoll und wirtschaftlich miteinander vereinbart werden. Dies sind nur einige der Prüfkriterien der fünf Qualitäten zur DGNB Verifizierung.

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Von Anfang an richtig planen

Die fünf Qualitäten bei der DGNB Zertifizierung (Quelle: DGNB).

Das Konzept der Nachhaltigkeit beruht im Wesentlichen auf drei Säulen: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Ökonomie bezieht sich darauf, dass Gebäude wirtschaftlich sinnvoll und über den gesamten Lebenszyklus betrachtet werden. Die Ökologie steht – vereinfacht gesprochen – für den ressourcen- und umweltschonenden Bau. Im Fokus des Sozialen steht der Mensch mit seinem Bedürfnis nach Gesundheit, Komfort und Wohlbefinden. Das Nachhaltigkeitskonzept der DGNB geht noch einen Schritt weiter. So spielen auch die Technik, der Prozess und der Standort bei der Planung und dem Bau von Gebäuden und Quartieren eine Rolle.

Konkrete Beispiele sind der Einsatz wiederverwertbarer Baumaterialien, wie beispielsweise recyclebarer Beton, aber auch das Senken des Energiebedarfs und das Vermeiden hoher Transportkosten durch die bewusste Entscheidung für regionale Bauteile und -stoffe. Aus Sicht der künftigen Bewohnerschaft spielt die barrierefreie Planung eine wichtige Rolle, genauso wie ein gesundes Raumklima und die Tatsache, dass man sich in den gebauten Räumen wohlfühlen und gerne dort wohnen bzw. arbeiten soll. Teuer muss es dadurch nicht werden, denn Produkte, die Nachhaltigkeitsmerkmale erfüllen, kosten oftmals gar nicht mehr. Außerdem sorgen sie dafür, dass die Betriebskosten langfristig niedriger sind. „Wenn man von Anfang an richtig plant, spart man sogar Geld.“ Ob soziale, ökologische oder auch ökonomische Aspekte beim Bau neuer Quartiere – über genau diese Fragen diskutieren Experten*innen bei den drei virtuellen Stadtgesprächen in den vergangenen Monaten. Im dritten Stadtgespräch war auch die DGNB mit dabei und lieferte wichtige Informationen zur Frage, wie sich nachhaltige Stadtquartiere finanzieren.

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