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Das Projekt

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Ein Quartier mit Vorbildfunktion

Das ehemalige Betriebsgelände der EnBW im Stuttgarter Osten wird nicht mehr als solches genutzt. Nun ist dort das Quartier „Der neue Stöckach“ geplant.

Auf über vier Hektar – also einer Fläche von fast sechs Fußallfeldern – soll ein Quartier zum Wohnen, Leben und Arbeiten entstehen. Auf diese Weise kann das Areal zwischen Hackstraße, Stöckachstraße, Schwarenbergstraße, Metzstraße und Heinrich-Baumann-Straße nachhaltig umgenutzt und dem Stadtviertel zurückgegeben werden. Im Dialog mit der Bürgerschaft ist auf dem ehemaligen Gelände Wohnraum vorgesehen, der Lebensqualität für die Menschen schafft, kurz gesagt: Ein gutes Stück Stuttgart.

bis zu 0 Wohnungen
ca. 0 Bewohner*innen
0 m² Grundstücksfläche
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Warum auf einmal Quartiere?

Gas, Wasser, Strom – dafür war und ist die EnBW bekannt. In den letzten zehn Jahren sind die Erneuerbaren Energien hinzugekommen: Solar, Wind- und Wasserkraft. Auch die vernetze Infrastruktur, wie etwa Telekommunikation oder die Informations- und Kommunikationstechnik, haben sich mit der Zeit als Kernkompetenz der EnBW herausgestellt. Und was ist der nächste logische Schritt?

Genau, dieses Know-how in nachhaltigen Infrastrukturkonzepten für Quartiere bündeln. Denn nachhaltige Quartiere sind ein wichtiger Treiber in der Energiewende, da sie viel mehr sind als nur eine Ansammlung von Gebäuden. Sie bieten Lösungen zu Fragen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung, aber auch zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung, umweltfreundlichen Mobilitätskonzepten und schaffen digitale Infrastrukturen, die als Grundlage für Smart Services dienen.

Das Ziel der EnBW ist es, ein nachhaltiges und lebenswertes Quartier für die Bewohner*innen zu schaffen, welches gleichzeitig über die gesamte Entstehungs- und Nutzungsdauer möglichst CO2-neutral ist. Das gelingt nur, wenn Synergien zwischen den einzelnen Bereichen eines Quartiers geschaffen werden. Hier sieht die EnBW ihre gesellschaftliche Verantwortung: Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich der Infrastruktur will sie mit Konzepten für die nachhaltige Quartiersentwicklung ihren Teil zur Energiewende beitragen.

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Der ehemalige EnBW-Betriebsgelände „Stöckach“ im Herzen des Stuttgarter Ostens. Quelle: EnBW.
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Das Besondere am Projekt „Der neue Stöckach“

Wie diese Verantwortung konkret aussieht, zeigt sich bei der Entwicklung des Quartiers „Der neue Stöckach“. Auf ihrem ehemaligen Betriebsgelände in Stuttgart-Ost hat die EnBW das Ziel, ein Quartier mit Vorbildfunktion zu gestalten. Im Fokus soll dabei die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit stehen: „Der neue Stöckach“ meistert zukünftig die Balance zwischen einer umweltfreundlichen Bau- und Nutzungsweise, sozialer Integration und Aspekten der Wirtschaftlichkeit. Das Besondere dabei: die persönliche Nähe des Unternehmens zur Nachbarschaft.

Das Gelände im Stadtteil Stöckach wurde 120 Jahre lang von der EnBW und ihren Vorgängerunternehmen zum Zwecke der Energieversorgung genutzt. Über diese lange Zeit ist eine enge Verbindung zum Viertel entstanden, welche nun mit dem Quartier „Der neue Stöckach“ fortgesetzt werden soll. Auf diese Weise wird das Gelände, welches bislang nur von Mitarbeiter*innen betreten werden konnte, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und so der Nachbarschaft zurückgegeben. Im Fokus stehen dabei die zukünftigen Bewohner*innen und Nutzer*innen. Von Beginn an konnten und können sie im Rahmen von verschiedenen Beteiligungsformaten das Quartier mitgestalten. Die daraus resultierenden Ideen wurden beim Siegerentwurf berücksichtigt und flossen anschließend auch in die konkrete Planung mit ein.

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„Der neue Stöckach“: Ein gutes Stück Stuttgart

Ein gutes Stück Stuttgart beschreibt den neuen Stöckach am besten und bedeutet doch für jede*n etwas anderes. Manche werden die Nähe zur Innenstadt schätzen, anderen ist die direkte Nähe zu umliegenden Parkanlagen wichtig und wieder andere legen Wert auf die vielfältigen Angebote im Quartier selbst. Ziel des neuen Stöckach ist es, all diese Aspekte zu vereinen und ein Zuhause für alle zu schaffen. Ein Grundstein dafür sind 40 Prozent geförderter Wohnraum. Barrierefreiheit ist ein weiteres wichtiges Element: das Gelände wird auf die Bedürfnisse von geh- und sehbehinderten Menschen abgestimmt. Darüber hinaus profitieren alle Bewohner*innen von den Angeboten vor Ort: Einkaufsmöglichkeiten, Kitas und eine Grundschule sowie Gastronomie sind im Quartier angesiedelt und über kurze Wege zu erreichen. Im neuen Stöckach erhält jede*r die Chance, am gemeinschaftlichen Leben teilzuhaben, unabhängig von Alter, Einkommen oder sonstigen Aspekten.

All das sind Ansprüche der EnBW an ein nachhaltiges Quartier. Doch neben den großen Dingen, sind es auch die vergleichsweise kleineren Details, die wichtig für die Quartiersentwicklung sind und einen Ort lebenswert machen: begrünte Innenhöfe mit verschiedenen Treffpunkten, ein moderner Mobilitätsmix oder auch innovative gemischte Wohnformen.

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„Der neue Stöckach“ soll ein Quartier des Miteinanders werden und ein Zuhause für alle Menschen unabhängig ihres Hintergrunds bieten. Visualisierung: landstrich.eu (Matthias Oberfrank).