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Was für Auszubildende wichtig ist

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In den vergangenen Jahren wurde es auch für die EnBW schwieriger, ausreichend Auszubildende und dual Studierende für sich zu gewinnen. Tatsächlich überstieg unser Bedarf das Angebot. Deshalb haben wir uns als Unternehmen die Frage gestellt: Was braucht die sogenannte Generation Z – das heißt, die in den Jahren zwischen 1997 und 2012 Geborenen – um sich für ein Unternehmen als Ausbildungsbetrieb und danach im Idealfall als Arbeitgeber zu entscheiden?

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Wir haben Marktstudien gelesen, aber vor allem haben wir mit den Fachbereichen und unseren Auszubildenden und Studierenden gesprochen. Wir haben verstanden: Den jungen Menschen heute ist es besonders wichtig, eine sinnstiftende Tätigkeit auszuüben. Arbeit muss für sie mehr sein als nur ein Job. Die Werte, für die ein Unternehmen steht, sind für die jetzige Auszubildendengeneration wichtiger als für die Generationen vor ihnen. Dass man bei der EnBW täglich die Chance hat, an einem der größten gesellschaftlichen Projekte seit Jahrzehnten mitzuarbeiten und die Energiewelt von morgen aktiv mitzugestalten, ist unser Alleinstellungsmerkmal.

Was tun wir gegen den Fachkräftemangel?

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2019 haben wir unsere Ausbildung, basierend auf einer strategischen Personalplanung, neu ausgerichtet. Wir bilden digitaler und innovativer aus. Diversity, Equity und Inclusion sind fest verankerte Bestandteile unserer Unternehmenskultur und selbstverständlich auch der Ausbildung. Wie wichtig uns qualifizierter Nachwuchs ist, zeigt sich unter anderem auch daran, dass wir bei der EnBW und der Netze BW mittlerweile an 20 Standorten ausbilden – in 15 verschiedenen Berufen.

Auf diese Weise stellen wir uns dem demografischen Wandel entgegen, der auch unser Unternehmen betrifft. Konkret können in den nächsten fünf Jahren rund 3.000 Kolleg*innen in den Ruhestand gehen. Mit ihnen verlieren wir eine Fülle an jahrzehntelanger Erfahrung und Fachwissen. Umso wichtiger also, dass sich jetzt viele motivierte Schulabgänger*innen für die EnBW entscheiden.

Die Ausbildungsquote steigt

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Wir sind eines der größten Unternehmen in der Region und deshalb in der Lage, unsere Ausbilder*innen zu spezialisieren und dafür zu sorgen , dass wir mit den modernsten Technologien unterrichten. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige unserer Ausbildungsmethoden und -tools vor. Die gute Nachricht nehmen wir aber schon vorweg: Unsere Strategie geht auf. Die Ausbildungsquote steigt seit 2019 kontinuierlich. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns so dem Fachkräftemangel entgegenstellen und die personellen Anforderungen der Energiewende erfüllen. Die Energiezukunft hat bei uns schon längst begonnen.

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Wenn Sie sich für mehr Zahlen interessieren, werfen Sie doch einen Blick in unseren Halbjahresfinanzbericht.

Was macht die Ausbildung bei der EnBW innovativer als anderswo?

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Eine zeitgemäße Ausbildung fängt bei der Methodik an. Unsere Ausbilder*innen begeben sich auf eine „Lernreise“, auf der sie sich unter anderem zu systemischen Coaches weiterbilden lassen können. Sie verstehen sich eher als Lernbegleiter der ihnen anvertrauten Auszubildenden.

In einer sich schnell verändernden Welt müssen wir als Unternehmen immer kurzfristiger und kundenorientierter reagieren. Aus diesem Grund schulen wir auch schon unsere dual Studierenden sowie die technischen und kaufmännischen Auszubildenden intensiv in agilen Arbeitsmethoden – egal ob Scrum, OKR, Kanban oder Design Thinking. Auch viele der Studierenden-Projekte sind bereits agil organisiert. Wie das konkret aussieht, können Sie hier nachlesen.

Ganz neue Möglichkeiten eröffnet uns die KI (Künstliche Intelligenz). Wir setzen sie gezielt da ein, wo sie unseren Auszubildenden von Nutzen sein kann. Das ist zum Beispiel beim Rhetorik-Training der Fall, bei dem die KI die Redebeiträge analysiert und praktische Tipps zur Verbesserung gibt.

Welche neuen technischen Tools verwenden wir in der Ausbildung?

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Nicht nur die Methodik muss mit der Zeit gehen: Wir investieren in neue Technologien, damit unsere Auszubildenden bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet sind.

Ein spannendes Video über unsere innovativen Tools seht ihr hier:

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Wie nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr?

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Wir sehen als Unternehmen Ausbildung aber nicht nur als Notwendigkeit, sondern auch als unsere gesellschaftliche Verantwortung. Dieser werden wir in besonderer Weise gerecht, indem wir Programme wie WomEnergy2 gestartet haben. Dahinter verbirgt sich ein Mentorinnen-Programm, das weibliche Auszubildende und duale Studentinnen in technischen Berufen fördern soll. Die jungen Frauen haben durch das Programm die Möglichkeit, sich mit einer erfahrenen Mentorin über Themen rund um die Ausbildung beziehungsweise das Studium auszutauschen. Das Programm ist im März 2023 gestartet und jeweils auf sechs Monate angelegt.

Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe sind die Hauptziele unseres Berufsintegrationsprogramms. Dabei werden am Standort Karlsruhe bei der EnBW und in Esslingen bei der Netze BW Migrant*innen und Geflüchtete auf eine technische Berufsausbildung in den Bereichen Mechanik und Elektrotechnik vorbereitet. 42 Geflüchtete haben seit dem Start des Programms im Jahr 2016 eine Ausbildung abgeschlossen, 37 davon wurden übernommen – eine echte Erfolgsgeschichte!

Über das Berufsintegrationsprogramm ins Kraftwerk

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Eine Erfolgsgeschichte ist auch die von Hossein Sharifi Parakshati: 2015 kommt er ohne Deutschkenntnisse aus dem Iran nach Deutschland, 2018 fängt er bei der EnBW an, 2022 schließt er seine Ausbildung zum Mechatroniker ab. Er wird direkt danach übernommen und arbeitet seitdem in seinem erlernten Beruf im Rheinhafendampfkraftwerk (RDK) in Karlsruhe.

„Ich hatte Glück, dass ich diese Chance bekommen habe“, sagt er. Für ihn eine doppelte Gelegenheit: „Ich habe erkannt, dass ich im Berufsintegrationsprogramm nicht nur die Möglichkeit bekomme, eine Ausbildung zu machen. Ich konnte außerdem auch Deutsch lernen.“ Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, das war ihm klar, wäre er frei und könnte sich überall bewerben. Dass er sich entschieden hat, bei der EnBW zu bleiben, hat zwei Gründe: Zum einen konnte er seinen zukünftigen Arbeitsplatz bereits während der Ausbildung schon gut kennenlernen. „Die Kollegen da waren einfach nett, die Arbeit im Kraftwerk fand ich spannend“, erzählt er. Zum anderen bekam er bereits Monate vor Ausbildungsende die Zusage, dass er nach bestandener Prüfung übernommen wird. Auch jetzt ist er immer noch überzeugt, damals die richtige Wahl getroffen zu haben. „Am besten gefällt mir, dass man hier nicht an einem Punkt stehen bleibt“, sagt Hossein. So hat er seit dem Ende seiner Ausbildung bereits zwei Weiterbildungen absolviert, eine zum REA-Wärter (Rauchgasentschwefelungsanlage-Wärter), danach setzte er direkt noch eine Fortbildung zum Betriebswärter drauf, das heißt, er macht Kontrollgänge in der gesamten Anlage. Was er sich für die Zukunft wünscht? „Im Moment läuft alles toll, mit meinem Team, dem Schichtleiter, der Fortbildung“, freut er sich. „Ich wünsche mir eigentlich nur, dass alles so bleibt.“

In diesem Film gibt es einen kleinen Einblick in Hosseins Ausbildungszeit bei der EnBW:

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Ausbildung goes Agil – Die Azubi-Studi-Factory

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Wenn Jonas Deck nach Dienstschluss nochmal durch die Ausbildungswerkstatt geht, kommt es häufig vor, dass er nicht alleine dort ist. „Das ist für mich immer ein gutes Zeichen, wenn die jungen Leute nicht Punkt halb 4 den Griffel, oder besser gesagt den Schraubendreher fallen lassen“ schmunzelt der technische Ausbilder. Die angehenden Mechatroniker*innen und Betriebselektroniker*innen arbeiten so vertieft an ihren Projekten, dass sie kaum einen Blick für die Uhr haben. Für Jonas Deck ist klar, warum : „Es sind eben wirklich ihre eigenen Projekte, die sie selbständig bearbeiten.“ Die Auszubildenden im 1. Lehrjahr haben die Möglichkeit, ein eigenes Produkt zu entwickeln und dann auch zu produzieren. Dabei wird viel Wert auf Kreativität und Eigenständigkeit gelegt. „Aber dann sehen wir auch, dass das Commitment besonders hoch ist“, sagt Jonas Deck. Dabei kommen die erstaunlichsten Ergebnisse heraus: Im letzten Jahr war es eine Stempelanlage, dieses Jahr ist ein Flipperautomat dran. Dabei liegt der Schwerpunkt ganz klar auf der praktischen Arbeit vor Ort. Die Auszubildenden sind dabei Teil der sogenannten „Azubi-Studi-Factory“.

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Dahinter verbirgt sich ein ziemlich einzigartiges Projekt, das Jonas Deck gemeinsam mit Sarah Westermann, die für die kaufmännische Ausbildung bei der Netze BW zuständig ist, konzipiert hat. Das Ziel: Die Auszubildenden schon gleich zu Beginn an agiles Arbeiten heranführen. Deshalb werden die Projekte im Rahmen von kurzen sogenannten „Sprints“ geplant und umgesetzt. Jede Woche gibt es Meilensteine, die erreicht werden müssen. Die Teams setzen sich dabei gemischt aus technischen und kaufmännischen Auszubildenden zusammen; sie werden gleichermaßen von technischen und kaufmännischen Ausbilder*innen betreut, die insbesondere auch auf die Einhaltung der Sicherheitsstandards achten.

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Die Auszubildenden arbeiten von Beginn an agil.

„Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die jungen Leute bei der Arbeit sind, dann macht das ehrlich gesagt auch als Ausbilder so richtig Spaß“, freut sich Jonas Deck. Die Ideen gehen ihnen anscheinend nicht so schnell aus: Das nächste Projekt soll eine im 3D-Drucker selbst gebaute Drohne sein. Dabei, so der Plan, entwickelt und baut jeder Ausbildungsstandort seine eigene Drohne. Am Ende treffen sich alle Teams und küren die beste Drohne - und damit das Gewinnerteam.

Erfahre hier, wie es aussieht, wenn unsere Auszubildenden Ladestationen für das Miniatur Wunderland drucken.

Über alle Ausbildungsmöglichkeiten bei der EnBW kannst du dich auf unserer Ausbildungsseite informieren.

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