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Freie Passage für die Fische in der Bära

EnBW baut anstelle der ungenutzten Wehranlage in Fridingen an der Donau einen Fischauf- und abstieg
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Stuttgart. Die EnBW Baden-Württemberg AG wird die bestehende Wehranlage bei Fridingen an der Donau (Landkreis Tuttlingen) zurückbauen. Die Anlage oberhalb der Holzbrücke zwischen Fridingen Bahnhof und Hammerwerk hat seit der Stilllegung des Wasserkraftwerks Bära und der Verfüllung des Bära-Kraftwerkskanals keine Funktion mehr.

Die Bauarbeiten im Gewässer der Bära sollen am 17. Juni 2024 starten. In den Wochen davor wird zunächst die bestehende Freileitung der Netze BW am Standort provisorisch höher gelegt, um darunter genügend Freiraum für die Baggerarbeiten zu schaffen. Unmittelbar vor Beginn der Arbeiten in der Bära wird dann der betroffene Gewässerabschnitt elektrisch befischt. Hierbei werden die Fische schonend gefangen und an anderer Stelle wieder ausgesetzt, um sie vor den Bauarbeiten zu schützen.

Im Rahmen des Rückbaus werden zunächst die bestehenden Uferwände rechts und links abgebrochen. Danach werden nach und nach einzelne Riegel über die gesamte Gewässerbreite in die Bära eingebaut. Insgesamt entstehen so 18 Becken mit einem Höhenunterschied von jeweils nur 12 Zentimetern. Diese geringe Höhe ermöglicht auch schwachschwimmenden Fischen, die Riegelrampe zu meistern. Die Gesamtlänge der Rampe entlang des Flusslaufs beträgt knapp 60 Meter. Die neuen seitlichen Ufer werden naturnah mittels Wasserbausteinen gestaltet. Die Bauzeit im Gewässer beträgt etwa drei Monate.

Die EnBW investiert an diesem Standort für die Fischökologie mehr als 400.000 Euro. Mit der Umsetzung hat sie die Nacken GmbH aus Steißlingen beauftragt. Das Unternehmen verfügt über umfassende Erfahrung im Gewässerbau und kennt den Standort Fridingen bereits aus früheren Baumaßnahmen am Wasserkraftwerk Fridingen. Bau- und Projektleitung übernimmt die EnBW.

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Über die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW)
Mit rund 27.000 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Strom, Gas, Wasser sowie Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Infrastruktur und Energie. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom und Gas Eckpfeiler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Von 2023 bis 2025 wird die EnBW rund 14 Milliarden Euro brutto investieren, größtenteils in die beschleunigte Umsetzung der Energiewende. Bereits Ende 2025 soll über die Hälfte des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, bis Ende 2028 wird der Ausstieg aus der Kohle angestrebt. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneutralität des Unternehmens in 2035.
www.enbw.com

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Regina König
Pressesprecherin
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